Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschkeüber Hapag-Lloyd

Ein schwächelnder Markt in China, viele
Unruheherde, die die Weltwirtschaft zum Wanken bringen können und
zudem die VW-Krise, deren Folgen insgesamt für die deutsche Industrie
noch nicht absehbar sind – es gibt sicherlich bessere Zeiten, um mit
einem Unternehmen an die Börse zu gehen. Deutschlands größte
Container-Reederei Hapag-Lloyd will es dennoch tun. Und vielleicht
stößt das Hamburger Unternehmen ja gerade in diesen Zeiten auf
Anlegerinteresse

Badische Neueste Nachrichten: ZU Katalonien Kommentar von Martin Dahms

Auf Katalonien und Spanien wartet in den
kommenden Monaten und Jahren jede Menge Ärger. Die Separatisten sind
fest entschlossen, eigene Institutionen zu gründen, die in Konkurrenz
zu den bestehenden spanischen treten sollen. Die Katalanen werden
nicht mehr wissen, wer eigentlich für ihre Belange zuständig ist. An
wen zahlen sie ihre Steuern? An welches Gericht wenden sie sich? Wer
wird für ihre Sicherheit zuständig sein?

Pressekontakt:
Badische Neueste Nachr

Schwäbische Zeitung: „Deutschland ist kein sicherer Hafen“ – Kommentar zum Prozess gegen Ignace M. und Straton M.

Der erste und bisher einzige Prozess in
Deutschland, der nach dem Völkerstrafgesetzbuch verhandelt wurde, ist
beendet. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat zwei Urteile verkündet.
Allein schon in dieser Hinsicht ist es ein guter Tag für die
Rechtsprechung. Denn mehr als einmal drohte der gesamte Prozess im
Laufe seiner fast viereinhalbjährigen Dauer zu platzen. Doch das
geschah nicht.

Dass die Suche nach Beweismitteln außerordentlich mühsam war, das
Verh&o

Westfalenpost: Katalonien

Zerreißproben in Europa. Erst Schottland, bald
vielleicht das Baskenland und Südtirol, derzeit Katalonien. In
Barcelona haben die Separatisten eine Mehrheit errungen – und
angekündigt, ihr Projekt "Unabhängigkeit von Spanien" voranzutreiben.
Ein solcher Rückfall in Kleinstaaterei aber bringt in der Euro-Krise
weder Katalanen noch Spanier voran – und ebenso wenig die Europäische
Union, die derzeit die vollen Kräfte aller braucht, um die
Herausfor

Westfalenpost: Demografischer Wandel

Manche Umbrüche kommen schleichend, andere über
Nacht. Der demografische Wandel, der in den vergangenen Jahren so oft
strapaziert worden ist, dass ihn mancher gar nicht mehr ernst nimmt,
beginnt langsam seine Sprengkraft zu entfalten. Mit der Wirkung eines
Zeitzünders. Erst passiert lange gar nichts, dann werden alle die
Alterung der Gesellschaft zu spüren bekommen: Belegschaften,
Dorfgemeinschaften, Pflegedienste, Pfarreien, Einzelhandel und viele
mehr, vor allem auf de

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Gewalt im Flüchtlingscamp

Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft auf
engem Raum zusammenleben müssen, birgt das Sprengstoff. Die Nerven
liegen oft blank. Der kleinste Anlass kann zur Eskalation führen.
Egal, ob es sich um Syrer, Albaner, Pakistaner oder Deutsche handelt.
Doch es passiert im Normalfall selten, dass Menschen
unterschiedlicher Religionen in überfüllten Einrichtungen aufeinander
treffen. Das zeigt einmal mehr: Die Flüchtlingskrise ist ein
schwieriger Ausnahmefall.

Die For

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Katalonien-Wahl

Eine Gemeinschaft wie die EU wurde gegründet, um
die Grenzen zwischen den Mitgliedstaaten durchlässig zu machen und
gemeinsam Probleme lösen zu können, die jedes einzelne Land
überfordern. Es ist verständlich, dass man da keine anderen Szenarien
wie eine weitere Zersplitterung der Mitgliedstaaten vorbereitet hat.

Das mag auf den ersten Blick ignorant gegenüber dem Willen der
Menschen sein, die mit ihrer Region unabhängig leben wollen.
Tatsäch

Börsen-Zeitung: Nur keine Beißhemmung! Kommentar zu Anacredit von Detlef Fechtner

Erst kürzlich hat die Bundesregierung einmal
mehr daran erinnert, wie wichtig aus ihrer Sicht die strikte Trennung
von Geldpolitik und Bankenaufsicht ist. Mancher wird fragen, warum
das der Erwähnung bedürfe. Darüber bestehe doch in Euroland ohnehin
Einvernehmen. Wirklich? So sicher sollte man sich da nicht sein. Denn
seit Start der Euro-Aufsicht machen sich im Grunde nur noch die
Deutschen einen Kopf darüber.

Dabei ist just im Moment anschaulich zu besichtigen,

Lausitzer Rundschau: Es brenntüberall Syrien, Afghanistan, andere Krisenherde und die Folgen

Zwanzig Bundeswehrsoldaten sind in den vergangenen
Jahren rund um Kundus gestorben, und spätestens seit gestern fragt
man sich, wofür. Nicht zu reden von den vielen Zivilisten, die dort
ihr Leben verloren haben, darunter 142 Opfer eines fatalen Irrtums
deutscher Generäle. Selbst wenn die Taliban wieder vertrieben werden
sollten, ist Kundus schon jetzt zum Sinnbild für das Scheitern des
Afghanistan-Einsatzes geworden. Die Einschätzung des letzten
"Fortschrittsb