Mittelbayerische Zeitung: Dialog mit Rückgrat / Kommentar zur deutsch-amerikanischen Freundschaft

Ob die USA "wichtiger" oder "wichtigster"
Partner Deutschlands sind, eines ist unstrittig: Es geht nur
miteinander. Es gibt zu viele Herausforderungen, für deren
Bewältigung die transatlantische Partnerschaft unabdingbar ist: Dazu
gehören die Kriege und Krisenherde, die in diesen Monaten Millionen
Menschen vor Europas Toren in die Flucht treiben – aber auch der
dringend nötige ökologische Umbau der Weltwirtschaft oder
nachhaltiger Kampf gegen i

Börsen-Zeitung: Totalschaden, Kommentar zum Winterkorn-Rücktritt bei VW von Peter Olsen

Es ist vollbracht. Noch nicht so ganz, aber doch
erkennbar. Der Rest der Krisenbewältigung folgt am Freitag, wenn der
Aufsichtsrat von Volkswagen zusammenkommt: Martin Winterkorn, der
68-jährige VW-Konzernlenker, bis vor wenigen Tagen in seiner Funktion
im Grunde alternativlos, hatte letztlich keine Alternative. Er musste
die persönliche Verantwortung für das Abgasdebakel um
VW-Dieselmotoren übernehmen und seinen Rücktritt verkünden. Wie
überfälli

Schwäbische Zeitung: „Pragmatismus statt Belehrung“ – Kommentar zur Flüchtlingsdebatte

Ja, Ungarn verweigert Flüchtlingen elementare
Menschenrechte. Ja, Stacheldraht als Mittel, um eine Grenze zu
sichern, ist ein Skandal. Und ja, Ungarn hat mit der ungehinderten
Durchreise der Flüchtlinge nach Westeuropa europäisches Recht
gebrochen.

Wie die EU-Kommission nun festgestellt hat, nahm es allerdings
auch Deutschland mit dem Dublin-Abkommen nicht so genau, als
Kanzlerin Angela Merkel entschied, die Menschen aus Ungarn in
Deutschland aufzunehmen. Das sind Fakte

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Der Papst in Amerika Einzigartig CARSTEN HEIL

Dieser Papst ist einzigartig. Er hat nicht nur
die Macht des Wortes, er redet also nicht nur. Er bewirkt auch etwas.
Er hat die Kontakte zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten
eingefädelt, die zum aktuellen Tauwetter zwischen Havanna und
Washington beigetragen haben. Ähnlich, wie Johannes Paul II. einst in
Polen zum Fall des Eisernen Vorhangs beitrug. Allerdings gehört es
auch zur Bilanz des Papstbesuchs auf Kuba, dass schlimme Vorwürfe
laut werden. So sollen Regimekr

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar VW-Chef Winterkorn tritt ab Der Weg ist frei für Aufräumarbeit MARTIN KRAUSE

Alles andere als ein Rücktritt von Martin
Winterkorn wäre wohl nirgends in der Welt verstanden worden. Er trägt
die Verantwortung für Unerhörtes. Seit Tagen wird viel darum
herumgeredet, womit wir es zu tun haben: Geht es um kleine Tricks?
Enttäuschtes Vertrauen? Oder um den Ruf des Konzerns? Nein, es geht
um jahrelangen vorsätzlichen Betrug. So schlicht und hart jedenfalls
wird geurteilt werden außerhalb Deutschlands. Nur im Heimatland wird
wegen d

SOLUTIONS 30 : Ergebnis des ersten Halbjahres 2015 – Starker Anstieg des EBITDA und Nettoergebnisses

* Starker Anstieg des EBITDA und Nettoergebnisses
* Bestätigung der Guidance eines beschleunigten Wachstums in H2/2015

SOLUTIONS 30 hat heute den ungeprüften Zwischenbericht für das erste Halbjahr
2015 veröffentlicht.

Wesentliche Kennzahlen (ungeprüft) im Überblick:

+————————————————————————+
|in Mio. Euro H1/2015 H1/2014 ggü. Vj. %|
+———————————-

Schwäbische Zeitung: „Das Geschäft in Ordnung bringen“ – Leitartikel zu Winterkorns Rücktritt und Volkswagen

Da schimpfe noch jemand über
Fußballer-Statements: Was der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Berthold
Huber und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil an Worthülsen
drechselten, war die hohe Kunst der Phrasendrescherei. Im
Zusammenhang mit dem Rücktritt von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn
fielen Begriffe wie "rückhaltlos und schonungslos", und natürlich
durfte der "Respekt" gegenüber Winterkorn nicht fehlen.

Viel war dar&uu

Rheinische Post: Kommentar: Die orbánisierte CSU

Wäre CSU-Chef Horst Seehofer nach Ungarn
gereist, um den dortigen Regierungschef zu einem menschlicheren
Umgang mit Flüchtlingen zu ermuntern und ihn für feste
Verteilungsquoten zu gewinnen – Deutschland und Europa wären mit
Hilfe des Bayern vielleicht ein Stück vorangekommen. Doch Seehofer
lädt Orbán demonstrativ zum Schulterschluss gegen Merkel ein, stellt
sein Vorgehen als leuchtendes Beispiel der fehlerhaften Politik der
eigenen Kanzlerin gegen&uum

Rheinische Post: Kommentar: Volkswagen braucht eine neue Kultur

Am Ende blieb Martin Winterkorn keine andere
Wahl: Er musste als Volkswagen-Chef zurücktreten, weil der
Abgasskandal alle Werte in Frage stellte, für die der Konzern steht:
Solidität, Seriosität, Qualität. Und auch wenn der 68-Jährige keine
persönliche Schuld an den Manipulationen hat, so steht er als
Konzernchef doch in der Gesamtverantwortung: Entweder wusste er von
nichts und hat den Laden nicht im Griff. Oder er ließ die Ingenieure
gewähre