Die deutsche Stahlindustrie ist wahrlich
gebeutelt: Die Chinesen überschwemmen die Märkte mit ihren Produkten
zu Dumpingpreisen und scheren sich kein bisschen darum, ob sie dabei
massiv Überkapazitäten aufbauen. Die EU-Kommission hat schon
angekündigt, den hiesigen Firmen zu Hilfe zu eilen. Zugleich will sie
die Konzerne aber im Namen des Umweltschutzes mit einer Verschärfung
des Emissionshandels belasten. Es ist richtig, dass das Instrument
derzeit seine Wirk
Das Verhältnis des türkischen Staatspräsidenten zur
Pressefreiheit ist bekannt. Recep Tayyip Erdogan lässt kritische
Zeitungen und Nachrichtenagenturen schließen oder unter Staatskuratel
stellen; er belegt unliebsame Journalisten mit Berufsverboten und
lässt sie ins Gefängnis werfen. Er blockiert das Internet. Mit
Demokratie hat das alles nichts zu tun. Die Türkei ist Mitglied der
Nato, wichtiger Handelspartner des Westens und möchte gern Mitgl
Fast zwei Wochen hat es gedauert, bis die
Mitarbeiter des türkischen Präsidenten diesen auf eine zwei Wochen
alte deutsche Fernsehsendung aufmerksam gemacht haben. Darin wird in
einem hübschen Lied Recep Tayyip Erdogan für sein diktatorisches
Gebaren, seinen Krieg gegen die Kurden, sein Frauenbild und manch
anderes kritisiert. Anstatt nun aber zu schweigen und die für Erdogan
unvorteilhafte Darstellung in der Satiresendung "extra drei" zu
ignorieren, f&au
Großstädte und Ballungszentren ziehen massiv junge
Leute an: Jobs, Universitäten, kulturelle und gastronomische Angebote
locken in die Metropolen – und treiben die Preise hoch. Den
Verdrängungswettbewerb um billigen Wohnraum können Ältere mit
sinkenden Renten meist nicht gewinnen. Ein Teil der Generation 65
plus wandert ab in die Umlandgemeinden. Noch spielt die zunehmende
Stadtflucht finanzschwacher Senioren in der Gesamtstatistik der
Großstädte n
Leiharbeit, Ein-Euro-Jobs oder Minijobs: Für den
Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sind und bleiben diese
Arbeitsmarktinstrumente aus der Ära von SPD-Kanzler Gerhard Schröder
Teufelszeug. Dabei können sie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von
Nutzen sein. Klar muss auch sein: Arbeitsgesetze müssen eingehalten
werden. Und die sind wahrlich kein Geheimnis. Minijobber befinden
sind nicht im rechtsfreien Raum. Auch wer weniger arbeitet, hat
Anspruch beispielsweise
Naturromantik und Panikmache sind die falschen
Antworten auf die Herausforderungen, die mit einer dauerhaften
Rückkehr des Wolfes nach NRW verbunden wären. Jahrhundertelang wurden
Wölfe dämonisiert und schließlich ausgerottet. Das darf nicht wieder
passieren. In der Regel muss der Wolf den Menschen fürchten, aber
nicht der Mensch den Wolf. So gefährlich wie im Märchen ist Isegrim
keineswegs. Aber in den seltenen Fällen, wo verhaltensauffäl
Die Kanzlerin mit einer Hakenkreuz-Armbinde und
der Finanzminister in SS-Uniform: Solche Darstellungen mussten sich
Angela Merkel und Wolfgang Schäuble auf dem Höhepunkt der Eurokrise
von griechischen Medien gefallen lassen. Sie nahmen es zumindest nach
außen gelassen hin.
Ganz anders der türkische Präsident Erdogan: In seinem Staat
sperrt er soziale Netzwerke, übernimmt missliebige Zeitungen und
beschwert sich nun sogar über TV-Beiträge im Ausla
Nichts Genaues weiß man nicht. Aber dass bei
Volkswagen die Dividendenzahlung für 2015 fraglich ist, kann im
Grunde niemanden vom Hocker hauen. Wer noch immer nicht weiß, was der
Dieselabgas-Skandal in den USA und die Nachbesserung von 11 Millionen
Diesel-Pkw in Europa samt Strafen kosten werden, der tut sich
natürlich auch mit der Aufstellung einer Jahresrechnung schwer.
Selbst wenn es bei dem Wolfsburger Konzern im vergangenen Jahr
operativ im Ergebnis gut gelaufe
Paradox, aber wahr: Ausgerechnet die Partei, die
lange Zeit keine normale Partei sein und anders als alle anderen sein
wollte, sorgt heute dafür, dass in den Parlamenten stabile Mehrheiten
zustande kommen. Die FDP hätte diese Rolle übernehmen können, doch
sie wollte nicht und kettete sich an die CDU. Nun haben die Grünen
ihren Platz in der Mitte eingenommen. Nie waren sie stärker.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721
Die Arbeitswelt scheint in einem Prozess permanenter
Revolution begriffen. Umso wichtiger ist es, den Blick für das
Wesentliche zu schärfen. Früher war alles besser? Mitnichten. Die
Generation unserer Eltern und Großeltern kann sich noch gut daran
erinnern, dass Papa samstags keineswegs der Familie gehörte, dass
sich die Zuschläge dafür aber arg im Rahmen hielten und ein
durchschnittlicher Arbeitnehmer erheblich länger schaffen musste, um
etwa ein F