Aus Not und Kalkül will NRW-CDU-Chef Armin Laschet den
Landtagswahlkampf 2017 komplett auf sich personalisieren. Zum einen,
weil die NRW-CDU gegenwärtig über bemerkenswert wenige profilierte
Köpfe verfügt, denen man ein Ministeramt zutraut. Zum anderen aber
wohl auch, weil Landtagswahlen aus Sicht der Wahlforschung inzwischen
als reine Personenwahlen gelten. Über die Wahl zum
Ministerpräsidenten entscheidet immer weniger das Parteip
Es ist gerade einmal sieben Monate her, dass bei Attentaten des IS
in Paris 130 Menschen ums Leben gekommen sind – rund um das
Fußball-Länderspiel zwischen Frankreich und Deutschland. Die
Europameisterschaft sollte nun auch ein gigantisches Zeichen der
Freiheit werden. Um diese zu schützen, sind mehr als 90.000
Polizisten im Einsatz. Schon am ersten EM-Wochenende ist es dennoch
zu Angriffen gekommen. Allerdings nicht wie befürchtet von
sogenannten
Vor allem in den westfälischen Kreisverbänden
dürften sie eher kleinere Beträge darauf gesetzt haben. Armin
Laschet, der noch zu Beginn der Wahlperiode sein Fähnchen häufig in
den Wind gehängt hat, scheint im mitgliederstärksten Landesverband
der CDU über jeden Zweifel erhaben. Man darf das als Lohn harter
Arbeit sehen. Gleichzeitig ist weit und breit niemand zu erkennen,
der irgendwie imstande wäre, die CDU an seiner Stelle in den
NRW-Lan
Respekt! Die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages, die für die Armenien-Resolution gestimmt haben und
zufällig türkische Wurzeln haben, verdienen unsere Hochachtung. Sie
stehen mit ihrem Alltagsleben, vielleicht sogar mit ihrem wirklichen
Leben für demokratische Grundsätze von freier Meinungsäußerung ein.
Diesen Mut haben nicht viele Menschen. Wir sollten uns bei ihnen
bedanken und alles tun, was ihrem Schutz dient. Weil sie für einen
Text gestim
Am Ende macht es keinen Unterschied, ob der
Massenmörder von Orlando sich zum grausamen Moralpolizisten gegen
Schwule und Lesben aufschwang. Oder ob Omar Mateen sich als
ideologisch gefestigtes Selbstmordkommando der dschihadistischen
Mordbrenner des Islamischen Staates verstand: Seine Tat ist so
widerwärtig, so ruchlos, dass man verstummt. Mateen hat 50-mal
Fröhlichkeit und Lebenslust ausgelöscht. Anstatt sich hinter dem
semantischen Streit zu verstecken, ob das Blutb
Die Krawalle von Marseille wirken wie ein Rückfall in
dunkle Zeiten des Fußballsports. Schon lange gab es solche brutalen
Auseinandersetzungen nicht mehr, wie sie sich englische und russische
Hooligans geliefert haben. Sie geschahen trotz aller Vorbereitungen
der französischen Sicherheitsbehörden, die vor allem einen
terroristischen Anschlag wie im November in Paris verhindern sollen.
Doch schon der zweite Tag der EM offenbarte mit den gewaltbereiten,
teilweise stark a
Nach einem quälend langen, durch Sicherheitsdebatten
bestimmten Vorlauf hat die Fußball-Europameisterschaft endlich
begonnen. Aber nicht die Spiele standen im Blickpunkt. Sondern die
Spielverderber. Dabei reden wir nicht einmal vom schlimmsten
anzunehmenden Szenario.
Angesichts der durch die Pariser Anschläge vom November 2015
geschürten Furcht vor islamistischem Terror ist eine andere,
hinreichend bekannte Bedrohung des Fußballs zuletzt in den
Hintergrund ge
"Ich bin betroffen, was ohne Befragung der Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW von den Antragstellern, SPD, Grüne und CDU im Landtag zur Sicherung des Eigenbestandes am 12.06.2016 geschehen ist. Das ist Machtpolitik pur, und jeder mündige Bürger sollte ungeachtet seiner politischen Meinung Protest einlegen", sagt Walter Wortmann, MdR der Freien Wähler Köln zur verfassungswirksamen Wiedereinführung einer sogenannten 2,5%-Sperrklausel bei den Kom
Von Jürgen Trittin hat das Land lange nichts
mehr gehört. Der linke Grüne war für die Mittelstands-feindliche
Strategie des Bundestagswahlkampfes 2013 maßgeblich verantwortlich
und scheiterte damit krachend. Anschließend wurde es relativ still um
den Ex-Bundesumweltminister. Dass er jetzt sondiert, ob Linke Grüne
und SPD nicht einen gemeinsamen Kandidaten für die
Bundespräsidentenwahl aufstellen könnten, überrascht nicht besonders.
Au
Was muss passieren, damit Schweinehalter jubeln?
Frühlingshafte Temperaturen plus Fußballmeisterschaft. Ergibt:
Grillwetter und steigende Nachfrage nach Schweinefleisch. Ganze 1,50
Euro bekommen die Erzeuger derzeit pro Kilo – 26 Cent mehr als noch
im Februar.
Wenn es um niedrige Preise für Lebensmittel geht, stehen immer
zwei Probleme im Fokus: der absurd niedrige Milchpreis und mit ihm
die armen, unter den niedrigen Preisen leidenden Milchbauern. Das ist
nicht falsch,