Bonn/Berlin, 27. November 2012 – Bundesumweltminister
Peter Altmaier (CDU) warnt vor einem Scheitern der UN-Klimakonferenz
in Doha. "Es geht darum, ob wir Impulse für den Klimaschutz endlich
hinbekommen, oder ob es eine weitere Runde des Redens und Palaverns
gibt", sagte er gegenüber PHOENIX. "Ich möchte gerne, dass wir in
Doha einen klaren Fahrplan für ein neues Klimaschutzabkommen
vereinbaren. Ich möchte, dass wir in der Zwischenzeit das
Kyoto-Prot
Klimaschutz hat seinen Sinn, doch ein Mega-Gipfel wie jetzt in
Doha dient ihm nicht. 17 000 Teilnehmer reisen aus aller Welt an,
darunter neben Politikern und seriösen Wissenschaftlern auch selbst
ernannte Experten und Schülergruppen. Hier geht es offenbar auch um
Tourismus, nicht nur um Politik. Der Zweck, mit solchen Groß-Events
ein globales Bewusstsein für die Universalität des Problems zu
wecken, verkehrt sich inzwischen jedenfalls ins Geg
Nie zuvor besaß der Veranstaltungsort einer
UN-Klimakonferenz eine derart starke Symbolkraft: Mitten im
Wüstenstaat Katar, einer der heißesten und trockensten Gegenden der
Erde, berät die Weltgemeinschaft bis Ende nächster Woche über
künftige Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung. Das Emirat
brachte es zu einer gewissen Bekanntheit mit einer Diskussion, die
sinnbildlich für Maßlosigkeit im Umgang mit unseren Ressourcen steht.
Als
Der Interpret jenes sehr beliebten Popsongs hat es
vergleichsweise einfach: "Nur noch schnell die Welt retten…" In der
Politik und im wahren Leben sieht es derzeit dagegen recht düster aus
für die Weltrettung, konkret: für die Einhaltung der
Klimaschutzziele. Ob UN-Konferenzen, die mehr und mehr zu nahezu
ergebnislosen Ritualen zu verkommen drohen, etwas ändern können, ist
zweifelhaft. Dennoch: Gelten muss weiterhin das Prinzip "niemals
aufgeben&quo
Man sollte niemals nie sagen. Was Dmitri
Medwedew einer französischen Zeitung über seine mögliche Rückkehr an
die Kreml-Spitze sagte, ist sicher alles andere als nur ein
Gedankenspiel. Und schon gar kein Scherz. Allein die Tatsache, dass
Medwedew schon jetzt – gerade mal ein halbes Jahr nach Putins
Rückkehr – mit solchen Überlegungen an die Öffentlichkeit geht, gibt
zu der Vermutung Anlass, dass irgendwas nicht stimmt. Schon seit
Wochen wird über de
Dass Mursi nun einlenkt, dürfte kaum der
eigenen Einsicht geschuldet sein. Vielmehr reagiert er auf den
internationalen und nationalen Druck. Immerhin ist das ein Zeichen,
dass er den Kontakt zur Realität noch nicht verloren hat. Den naiven
westlichen Flausen, der arabische Frühling würde Ägypten eine Art
westliche, säkulare Demokratie mit ihrem Prinzip der Gewaltenteilung
bringen, hat er allerdings den Garaus gemacht. Politisch betrachtet,
ist das aber auch
Bonn/Berlin, 26. November 2012 – Avi Primor ist davon
überzeugt, dass die Waffenruhe in Nahost halten wird. "Weil alle ein
Interesse daran haben, nicht nur die Israelis und die Hamas", sagte
der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland in der
PHOENIX-Sendung UNTER DEN LINDEN (Ausstrahlung heute, Montag, 26.
November 2012, 22.15 Uhr). "Sondern auch die Ägypter, die eine sehr
große Rolle spielen, und die Außenwelt, vor allem die Amerikaner und
die Eur
26. Juli 2012 – Das Erneuerbare-Energien-Gesetz
führt an der Pariser Strombörse Epex Spot zu absurden Sondereffekten.
Wie das Wirtschaftsmagazin –impulse– (Ausgabe 12/2012, EVT 26.
November) berichtet, können die dort registrierten 197 Stromhändler,
Netzbetreiber, Stadtwerke und Großkonzerne aus rund 20 Ländern an
manchen Tagen sogar Geld bekommen, wenn sie Strom ordern. In diesem
Jahr war das bislang in 25 Stunden verteilt auf acht Tage der Fall.
Zu diesem
Bonn, 26. November 2012 – "Wir sind dabei, den
Wetterwürfel auf die Sechs, die höheren Temperaturen, zu zinken. Die
kommen häufiger. Aber die kalten Temperaturen, die Eins, die Zwei des
Würfels, kommen eben auch noch." Klimaforscher Prof. Mojib Latif vom
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel im PHOENIX-Interview.
Bonn, 26. November 2012 – Prof. Mojib Latif fordert
größere Anstrengungen Deutschlands beim Klimaschutz. "Ich wünschte
mir, die Politik würde die Alarmzeichen ernst nehmen", sagte der
Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel im
PHOENIX-Interview zur UN-Klimakonferenz. Der Ausstoß von
Treibhausgasen müsse reduziert werden. Schon unter der Kohl-Regierung
habe man viel couragiertere Ziele formuliert als es heute der Fall
sei, kritis