Nach dem Streit ist vor dem Streit: In
sprichwörtlich letzter Minute haben die Führer von Republikanern und
Demokraten im Kongress mit Präsident Barack Obama einen Kompromiss
skizziert, damit die USA von Dienstag an noch ihre Rechnungen
bezahlen können. Vorausgesetzt, die rebellischen Tea-Party-Anhänger
in den republikanischen Reihen und die Status-quo-Verteidger im Lager
der Demokraten stimmen der Einigung zu, ist in den Nachtsitzungen
viel erreicht worden. Die Gr
Horst Mahler, der wegen Leugnung des Holocaust und
anderer Propagandadelikte derzeit eine Haftstrafe verbüßt, soll Ende
der 60er Jahre für die Stasi gespitzelt haben. Das fügt, wenn es denn
stimmt, der schillernden Biografie des 75-jährigen Juristen
allerdings nur eine Facette hinzu. Dass die SED großes Interesse
daran hatte, die Bundesrepublik durch die Stasi zu infiltrieren und
zu destabilisieren, ist bekannt. Wenn auch Mahler, damals glühender
Sozial
Der Hallesche FC kann sich als Sieger fühlen. Das
Sicherheitskonzept griff. Das Image nahm keinen neuen Schaden. Die
eigenen Fans, beileibe nicht alles nur Gute-Laune-Jungs, scheinen
endlich begriffen zu haben, wie man seinen Verein wirklich
unterstützt. Auch die Polizei und die Security zeigten: Wir sind in
der Lage, brisante Fußballspiele reibungslos über die Bühne zu
bringen. Blauäugig wird deshalb niemand. Die Ereignisse von Berlin,
wo BFC-Hooligans den
Zu vielschichtig sind die Ursachen für die hohen
Grundwasserpegel. Da war natürlich das unerhört nasse Jahr 2010. Ein
Extrem, sicher. Aber extreme Wetterlagen sind es doch, auf die uns
Klimaforscher und Meteorologen seit Jahren einstimmen. Hinzu kommen
die Umbrüche in Industrie und Landwirtschaft in den vergangenen 20
Jahren. Millionen Kubikmeter Wasser werden schlicht nicht mehr
gebraucht. Und dort, wo früher ganze Pumpenbataillone den Tagebau
entwässerten,
Wozu das ganze Drama? Seit einem Vierteljahr
streiten sich Demokraten und Republikaner über eine Anhebung der
staatlichen Schuldengrenze. Dabei handelte es sich vom ersten Tag an
um einen Krimi, dessen Ausgang sämtlichen Akteuren von vornherein
bekannt war. Jeder Politiker in Washington wusste, dass ein Scheitern
der Verhandlungen keine Option war. Ohne einen Kompromiss wäre ein
Desaster an den Finanzmärkten zu erwarten gewesen. Der Dollar wäre
eingebrochen und Zin
Aus historischer Perspektive ist der türkische
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sicher im Recht. Die
Sonderrolle, die das Militär in den letzten Tagen des Osmanischen
Reiches errungen und bis jetzt eisern verteidigte, ist nicht mehr zu
rechtfertigen. Generäle, die demokratische und rechtsstaatliche
Prinzipien lange Zeit mit Stiefeln getreten haben, wirken wenig
glaubwürdig, wenn sie in dem Moment, da sie selbst im Gefängnis
landen, nach eben diesen Prin
Die serbische Regierung hat im Kosovo-Grenzkonflikt erneut Gespräche für eine friedlichen Lösung gefordert. Nach einer Sondersitzung in der Nacht zum Sonntag forderten die Abgeordneten die Regierung Serbiens auf, die Interessen der Republik und der Menschen im Kosovo zu verteidigen, bis eine Lösung gefunden wird. In einer vom Parlament verabschiedeten Erklärung warfen sie außerdem den Behörden des Kosovo vor, "die Lage in der Region auf gewaltsamem Weg ve
Der Vorstandsvorsitzende des Rückversicherers Munich Re, Nikolaus von Bomhard, befürchtet, dass es bald zu einem Engpass bei Anlagemöglichkeiten auf dem Kapitalmarkt kommen wird. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" warnte er vor einem "Anlagenotstand" für Unternehmen und Privatleute. "Es gibt nicht mehr die absolut sichere Anlage, so wie wir das über Jahre gewohnt waren", sagte Bomhard. "Eine Staatsanleihe ist nicht mehr da
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Ruprecht Polenz (CDU), hat die Zurückhaltung des Westens gegenüber dem gewaltsamen Vorgehen von Syriens Machthaber Baschar al-Assad kritisiert. "Die EU muss endlich eine klare Position beziehen", sagte Polenz der "Welt" (Montagsausgabe). Allein die Ankündigung von weiteren Sanktionen reiche nicht aus. "Die Sanktionen gegen die syrische Führung müssen auch eingehalten und streng kontrolliert werden