Die schlechte Nachricht vorweg: Es gibt noch
immer einen Jaroslaw Kaczynski, der Stimmung gegen Deutschland und
die Deutschen macht, wo er nur kann. Mal erblickt er in den
Schlesiern eine Fünfte Kolonne Berlins, dann wieder warnt der
Scharfmacher vor einem deutsch-russischen Energiediktat. Und das
alles pünktlich zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen
Freundschaftsvertrages. Doch Kaczynskis Tiraden entbehren nicht nur
jeder Grundlage, sie verkennen auch die Rolle, die beide L&
Bielefeld. Der grüne Parteivorsitzende Cem
Özdemir hält den schwarz-gelben Atomausstieg im Jahr 2022 für
"unumkehrbar", sagte er in einem Gespräch mit der in Bielefeld
erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe). Auch im Fall
einer Regierungsübernahme im Jahr 2013 sei der Termin nicht mehr zu
ändern, denn "mit welchem Partner sollten wir ihn denn noch einmal
aufknüpfen können?" Im Bundestag würden sich vier
Wie zuvor mit dem Diktator verfolgt Italien auch nun seine
Interessen zielstrebig weiter. Schließlich gilt es nicht nur den
Zugang zu Libyens Rohstoffen für die Zeit nach Gaddafi zu regeln,
sondern die Koalition will zudem weiterhin den Kampf gegen die
illegale Einwanderung gewährleistet sehen. Auch deshalb sucht man den
engen Kontakt zu den Rebellen und verfährt dabei in gewohnter Weise:
Das Völk
Sechs Monate hatten sich bis zum gestrigen Tag die Chefs der
zwei EU-Führungsmächte nicht in einer ihrer Hauptstädte zum Gipfel
getroffen. Diplomaten haben diese Abkehr von überkommenen
Traditionen – neben anderem – auch zum Anlass genommen, eine
zunehmende Entfremdung zwischen den Partnern zu beklagen. Die
Diagnose war richtig, und sie bleibt es auch nach der dreistündigen
Visite S
Einig sind sich Kanzlerin Merkel und Präsident
Sarkozy am Freitag geworden. Eine Lösung für das Griechenland-Problem
haben sie damit dennoch nicht. Auch die Banken wollen sie mit ins
Boot holen, damit Athen nicht auf dem Trockenen sitzen bleibt. Der
Haken: Die Staatenlenker setzen auf eine Freiwilligkeit, die die Welt
gerade hier noch nie erlebt hat. Die Argumentation ist durchaus
eingängig: Wenn Griechenlands Bürger bluten und Europas Steuerzahler
geradestehen soll
Im Wissenschaftsbetrieb ist etwas aus dem
Ruder gelaufen. Das Erlangen des Doktor-Status hat offenbar das Ziel,
ein Thema wissenschaftlich zu meistern, als Motivation längst
überholt – weil der Titel berufliche Türen öffnet. Jedoch droht ihm
eine schleichende Abwertung – und damit der Verlust des Status, den
er verkörpert. Auch im Interesse der jährlich 25 000 Jung-Doktoren
müssen die Hochschulen schnell handeln. Einige Unis machen es bereits
vor: Doktorar
Der drohende Staatsbankrott Griechenlands
wirft nicht nur ein bezeichnendes Licht auf die politische Klasse des
Landes, sondern auch auf die EU insgesamt. Da wurde in den
vergangenen Jahren viel von Stabilitätskriterien geredet, diese
wurden jedoch völlig unzureichend durchgesetzt. Das bringt das ganze
System an den Rand des Abgrunds, denn mit Portugal, Spanien und
vielleicht auch Italien könnten weitere Staaten in den Strudel
geraten. Nun wird ein Rettungspaket nach dem and
Der FDP-Landeschef von Nordrhein-Westfalen, Daniel Bahr, hat von der rot-grünen Landesregierung in NRW mehr Kompromissbereitschaft für die geplante Gemeinschaftsschule gefordert. "Der Ball liegt bei der Regierung. Rot-Grün muss sich bewegen", sagte Bahr in einem Interview mit der "Westfalenpost" (Samstagsausgabe). Die NRW-FDP sei seit langem zu ernsthaften Gesprächen über einen Schulfrieden bereit. Der FDP-Politiker bezeichnete aber die Gemeinschaftss
Die deutsch-französische Achse als Motor der europäischen Integration hat nach Ansicht des Bundesvorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir, einen weiteren Riss bekommen. "Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben bei ihrem heutigen Treffen erneut deutlich gemacht, dass sie sich vor allem als Interessenvertreter der jeweiligen nationalen Sichtweisen betrachten", sagte Özdemir. Der Eine kämpfe für die heimischen Banken, weil sie unter einer Umschuldung Grieche
Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach, hat den Wiedereinstieg in den Beruf als oberste Priorität eingestuft. Auf der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz sagte Fischbach: "Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht sich in ihrer Gleichstellungspolitik von der Frauenministerkonferenz bestätigt." Insbesondere der beschlossene Leitantrag für eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit greife ein lange verfolgtes Anli