Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Atomausstieg

Deutschland steigt aus. Angesichts des
öffentlichen Drucks nach der Atomkastrophe von Fukushima kann die
schwarz-gelbe Bundesregierung gar nicht anders, als die erst im
Herbst beschlossene Verlängerung der Laufzeiten zurückzudrehen. Einen
Hals-über-Kopf-Ausstieg, wie er unmittelbar nach den
Schreckensbildern aus Japan gefordert wurde, hat Kanzlerin Angela
Merkel durch die Einsetzung der Ethik- und Technikkommissionen
verhindern können. Doch nun muss die Regierung T

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Afghanistan

Der Afghanistan-Krieg wird immer grausamer und
verlustreicher: Soldaten schießen auf Aufständische, eine
Bundeswehr-Patrouille gerät in eine Sprengstofffalle, zwei deutsche
Soldaten sterben bei einem Taliban-Angriff, General Markus Kneip wird
verwundet, und nun sollen Frauen und Kinder bei einem
Nato-Hubschrauberangriff umgekommen sein. Kein Tag vergeht ohne
schlimme Nachrichten vom Hindukusch. Beim Anschlag auf General Kneip
hatte sich der Selbstmord-attentäter als af

Kreise: Brennelementesteuer bleibt bestehen

Medienberichten zufolge soll die Brennelementesteuer bestehen bleiben. Darauf hätte sich der Koalitionsausschuss von Union und FDP am Sonntag in Berlin geeinigt. Der Bund plant mit Steuereinnahmen aus der Brennelementesteuer in Höhe von 2,3 Milliarden Euro pro Jahr. Sollten die wegen des Atommoratoriums stillgelegten acht Atomkraftwerke dauerhaft vom Netz gehen, würden sich die jährlichen Einnahmen auf etwa 1,3 Milliarden Euro verringern. Der Koalitionsausschuss will sich au&

Lausitzer Rundschau: Was zu tun ist

Zur Diskussionüber den Ausstieg aus der Atomenergie

Fast täglich gibt es eine neue Horrormeldung aus
der Atomruine von Fukushima. Mal droht ein Taifun, mal fällt eine
Kühlpumpe aus, mal wird radioaktive Strahlung am Meeresboden
gemessen. Dass die Katastrophe in Japan jemals unter Kontrolle kommt
und ein Status erreicht wird, in dem die Tepco-Arbeiter das
Atomkraftwerk halbwegs beherrschen, erscheint zumindest einem
kerntechnischen Laien mittlerweile so unwahrscheinlich wie ein
Schneesturm am ersten August. Die Vorgänge