WAZ: Charme-Offensive
– Kommentar von Walter Bau

Die große Obama-Euphorie in Europa ist verflogen.
Der mit Erwartungen und Hoffnungen überfrachtete erste Schwarze im
Weißen Haus wird in der alten Welt inzwischen mit weitaus mehr
Nüchternheit betrachtet als zu Beginn seiner Präsidentschaft. Das hat
seine Gründe. Der (auf Betreiben Obamas) geplatzte EU-USA-Gipfel
2010, die unterschiedlichen Ansichten über Libyen-Einsatz und den
Anti-Terror-Kampf haben das Verhältnis abgekühlt. Deshalb geht Obam

Mitteldeutsche Zeitung: zu Europa-Reise Obamas

Irland, Großbritannien, Frankreich, Polen. Die Liste
der Ziele ist lang. Immerhin fünf Tage hat sich der amerikanische
Präsident Barack Obama für seine diesjährige Europareise Zeit
genommen. Gelegenheit, den Heimatort eines irischen Vorfahrens zu
besuchen, aber auch um Gespräche mit den Staats- und Regierungschefs
seiner Gastländer zu führen. Nur ein Land fehlt: Um Deutschland,
Berlin und die Kanzlerin macht Obama einen Bogen. Von der
internationale

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Spanien

as war–s wohl für die spanischen Sozialisten: Die
katastrophale Niederlage bei den Kommunalwahlen nimmt nur das voraus,
was ihnen im nächsten Jahr bei der Parlamentswahl droht.
Ministerpräsident Zapatero bekam die Quittung für die desolate
Wirtschaftslage, für seine Sparpolitik. Der konservativen Volkspartei
(PP) fiel der Erfolg in den Schoß. Das aber löst die Probleme der
jungen Leute nicht, die seit Tagen zu Tausenden im Lande
protestieren. Die Massend

Rheinische Post: Steinmeier sieht Bremen als „gute Basis“ für künftige Wahlerfolge und lobt Wirtschaftskurs der Partei

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion,
Frank-Walter Steinmeier, sieht die SPD nach dem Wahlsieg in Bremen
auf einem guten Weg für eine Regierungsübernahme 2013. "Das Ergebnis
zeigt uns, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Wir müssen uns
konkret und pragmatisch auf die Regierungsübernahme 2013
vorbereiten", sagte Steinmeier der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). Die Wahl in Bremen sei "eine gute
Basis&q

Mitteldeutsche Zeitung: zu Stromversorgung

Schon heute sind die Stromnetze etwa in
Ostdeutschland durch die unregelmäßige Einspeisung von Windstrom
teilweise überlastet. Nur indem immer wieder Windkraftanlagen
abgeschaltet werden, wird die Versorgung noch stabil gehalten. Die
Nutzung der Sicherheitsventile gehört fast schon zum Alltag. Dies ist
kein Zustand. Denn sollte es beispielsweise durch ein Unwetter zu
einer technischen Panne kommen, steht die gesamte Stromversorgung
schnell auf dem Spiel. Politiker von

Mitteldeutsche Zeitung: zu Unfällen bei Opel-Treffen

Man muss das einordnen: Es waren zwei von 70.000.
Dennoch stellen sich Fragen. Im Umfeld solcher Veranstaltungen
stärker zu kontrollieren, ist eine Möglichkeit, dem Übermut junger
Tuning-Freaks entgegenzutreten. Einschneidender ist die Forderung des
ADAC, nach österreichischem Vorbild unter anderem ein
Fahrsicherheitstraining für Führerschein-Neulinge zur Pflicht zu
machen. Noch mehr Kosten, mögen die stöhnen, die gerade mühsam ihre
Fahrschule b

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Angriff der Taliban auf Pakistans militärische Einrichtungen: Die Optionen der Taliban

Die pakistanischen Taliban gelten als
besonders fanatisch. Deshalb war ihre Drohung, nach der von
Washington verkündeten Tötung Osama bin Ladens Vergeltung zu üben,
ernst zu nehmen. Das bekam nun keineswegs zufällig die Armee zu
spüren. Die Streitkräfte sind der letzte Anker der Stabilität in
einem von Anarchie und Chaos bedrohten Land. Zerfällt dieser, könnten
die Fundamentalisten auf direktem Wege an Kernwaffen gelangen. Dies
ist eine durchaus

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Kabelbrand bei der Bahn: Ohne Schutz

Gezielt wurden wichtige
Kommunikationsleitungen attackiert, um ein Chaos auszulösen. Davon
betroffen waren vor allem Tausende Pendler. Dass zudem auch
Menschenleben gefährdet werden, wenn Signaltechnik lahmgelegt wird,
nehmen die Täter billigend in Kauf. Dies zeigt deren erhebliche
kriminelle Energie. Gleichzeitig offenbart der Fall, dass selbst
wichtige Infrastruktur kaum geschützt ist. Sicherheitsexperten
fordern, hierbei baulich und personell nachzubessern. Zwar wir