Neue Westfälische (Bielefeld): Neue Westfälische, Bielefeld:
KOMMENTAR
Der Aufstand gegen verlängerte AKW-Laufzeiten
Glaubensfrage
MARIUS GIESSMANN

Es könnte alles so einfach sein. Würden doch nur
alle Deutschen die Wahrheit über die Atomkraft kennen. Der
schnellstmögliche Ausstieg ist die einzig vernünftige Lösung – würde
dann die Schlussfolgerung lauten, oder: Die Nutzungsdauer dieser
Brückentechnologie gehört unbedingt verlängert. Doch die Gemengelage
ist unübersichtlich und macht die persönliche Positionsbestimmung zur
Glaubensfrage. Die beherrscht auch die Diskussion um di

Mitteldeutsche Zeitung: zu Restaurant-Smileys

Grundsätzlich kann nur begrüßt werden, wenn auch
Restaurants ein Etikett bekommen, etwa einen Smiley, der
signalisiert: Alles sauber, also rein! Wer schon immer mit
vorbildlicher Hygiene um Gäste buhlt, der hat nichts zu befürchten.
Wer über eine Kennzeichnung aber die Nase rümpft, der deckt schwarze
Schafe und macht sich selbst verdächtig. Natürlich braucht die Idee
noch Futter. Einheitliche Bewertungsmaßstäbe für Hygienew&auml

Westfalenpost: Schwindelerregend

Grüne im Umfrage-Höhenflug

Von Winfried Dolderer Opposition ist Mist? Von wegen, den Grünen
bekommt sie in diesem Herbst vorzüglich. Ob es nun, wie vor einigen
Tagen in einer Forsa-Umfrage, bundesweit 20 Prozent Bürgerzuspruch
sind, die für sie gemessen werden, oder wie jetzt bei Infratest 18
Prozent, der Trend ist seit Wochen schwindelerregend stabil. Man muss
nach den Ursachen nicht lange suchen. Man braucht sich nur den
Zustand der übrigen Oppositio

Donaukurier: Ihre Glaubwürdigkeit hilft den Grünen

Der Höhenflug der Grünen in Meinungsumfragen
ist nach Ansicht des Münchner Politikwissenschaftlers Werner
Weidenfeld eine Folge ihrer Glaubwürdigkeit. "Die Grünen haben
bestimmte Grundperspektiven über die Jahrzehnte durchgehalten, vor
allem in den Themenfeldern Energiepolitik und Umweltschutz", sagte
Weidenfeld dem DONAUKURIER. Diese Politikfelder hätten sich
inzwischen zu einem "gesamtgesellschaftlichen Konsensfeld"
entwickelt. Das

WAZ: Proteste gegen Atompolitik – Zündfunken. Kommentar von Jürgen Polzin

Sieben Monate ist es her, da ahnte
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), was da auf die Politik
zukommt. Die CDU als Volkspartei solle sich gut überlegen, ob sie
gerade die Kernenergie zu ihrem Alleinstellungsmerkmal machen wolle,
warnte er.

In Berlin wollen nun Zehntausende gegen die Atompolitik der
Bundesregierung demonstrieren. Ist dieser Protest der Zündfunken für
eine neue politische Bewegung? Sind es junge Menschen, die der
Anti-AKW-Bewegung neues Leben

Ostthüringer Zeitung: Kommentar Ostthüringer Zeitung Gera

Ostthüringer Zeitung Gera zu Merkel:

Einerseits scheint Kanzlerin Merkel schon beeindruckt zu sein vom
Widerstand, der sich gegen befürchtete soziale Auswirkungen von
Sparpaket und Gesundheitsreform sowie gegen den Atomvertrag formiert.
Sonst hätte sie wohl kaum – etwas sehr nebulös zwar – weitere
Entscheidungen angekündigt. Andererseits ließ sie die Chance aus, die
Zornigen zu besänftigen oder gar zu überzeugen. Wo, wenn nicht in der
Generaldebatt

WAZ: Organe nur an Spender. Kommentar von Ulrich Reitz

In Deutschland fehlen Organe. Viele Menschen müssen
sterben, weil es zu wenige Menschen gibt, die bereit sind, ihre
Organe zu spenden. Das muss nicht so bleiben.

Über seinen Tod denkt niemand gerne nach. Aber wie soll man über
seine Organe entscheiden, wenn man sich mit seiner eigenen
Endlichkeit gar nicht erst befasst? Diese menschlich verständliche
Verdrängung stiftet großes Leid. Das macht ein einfaches
Gedankenspiel deutlich. Stellen wir uns nur einen

LVZ: Rückendeckung für Erika Steinbach: BdV Sachsen: „Unverschämtes Kesseltreiben“

Die in der Kritik stehende Vorsitzende des Bundes
der Vertriebenen, Erika Steinbach, erhält jetzt Rückendeckung vom
Vertriebenen-Landesverband Sachsen. "Wir stehen als Landesverband
voll hinter Frau Steinbach. Was mit ihr jetzt gemacht wird, ist ein
unverschämtes Kesseltreiben", sagte der sächsische BdV-Vorsitzende
Peter Mühle der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe). Ihre
Kritiker, auch aus der eigenen Partei, würden versuchen, sie