Mitteldeutsche Zeitung: zu Umfragen

Beweisen müssen sich Parteien allerdings nicht in
der Opposition, sondern erst in der Regierungsverantwortung. Daran
scheint zur Zeit gerade die FDP zu scheitern. Sozialdemokraten und
Grüne sollten daraus ihre Lehren ziehen. Vor allem die SPD befindet
sich noch im Wandel. Wichtige Fragen, etwa nach der Zukunft der Rente
mit 67 oder dem Afghanistaneinsatz, hat die Partei für sich noch
nicht geklärt. Regierungsfähig im Bund wird die SPD jedoch erst sein,
wenn sie nich

Südwest Presse: Südwest Presse Ulm, KOMMENTAR zu REICHTUM, Ausgabe vom 07.08.2010

Südwest Presse Ulm, KOMMENTAR zu REICHTUM, Ausgabe
vom 07.08.2010 Es liest sich wie ein Märchen: 40 US-Milliardäre
wollen freiwillig die Hälfte ihres Vermögens spenden. Der Vorstoß
einer kleinen Gruppe Super-Reicher ist ein unübersehbares Signal: Es
ist etwas faul im Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, in
dem eine kleine Gruppe reicher wird, viele aber verarmen. Dieser
Trend lässt sich auf Deutschland übertragen. Auch hier klaf

RNZ:Übermut

Von Klaus Welzel

Dass diese Regierung abgewirtschaftet hatte, bevor sie überhaupt
richtig begann, ist mittlerweile keine Neuigkeit mehr. Neu ist
allenfalls, mit welcher Deutlichkeit diese Botschaft beim Wahlvolk
angekommen ist. Schwarz-Gelb muss darauf jedoch reagieren – oder die
Chancen auf eine Wiederwahl sinken auf Null. Noch ist es aber nicht
so weit. Gewählt wird 2013. Und Union als auch FDP werden alles tun,
damit die Koalition bis dahin hält. Realistisch betrachte

Westdeutsche Zeitung: Die NRW-CDU setz künftig auf Armin Laschet – Hoffnungsträger mit einigen Macken
Von Frank Uferkamp =

Der engste Führungszirkel ist sich einig:
Ex-Integrationsminister Armin Laschet soll neuer Chef der NRW-CDU und
damit potenzieller Herausforderer von Ministerpräsidentin Hannelore
Kraft werden. Drei Monate nach der Wahlschlappe ist das ein Signal an
zwei Adressaten. Zunächst einmal an Berlin. Dort muss der enge
Merkel-Vertraute und höchst ehrgeizige Norbert Röttgen erleben, dass
er in der NRW-CDU nicht willkommen ist. Und auch Jürgen Rüttgers
dürfte d

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Die Risiken der Energiegewinnung
Kollateralschäden
MATTHIAS BUNGEROTH

Kaum scheinen die akuten Folgen der Ölpest im
Golf von Mexiko halbwegs unter Kontrolle, da überschlagen sich die
Verantwortlichen des Energiekonzerns BP und der US-Regierung mit
Erfolgsmeldungen. Zwar seien seit dem 22. April rund 660.000 Tonnen
Rohöl aus dem Leck der havarierten Ölplattform "Deepwater Horizon"
ins Meer gesprudelt. Laut einer Studie sollen aber bereits drei
Viertel davon verschwunden sein. Das Öl sei an Stränden aufgesammelt
worden,