Wer also will da ins Rennen gehen? Weder die
seit Gauck wohl unvermeidbaren evangelischen Theologen wie Wolfgang
Huber oder Margot Käßmann noch Andreas Vosskuhle, ein unvermeidbarer
Verfassungsrichter. Nicht einmal die ansonsten unvermeidliche Claudia
Roth. Die Frage ist also nicht: Wer soll–s machen? Sondern: Wer
will–s machen? Es scheint, als müsse das höchste Amt im Staat wie
sauer Bier angeboten werden. Und so hofft man allerorten auf einen
überraschenden G
Egal ob Wochenmarkt, Supermarkt oder Flohmarkt –
überall gibt es Ware gegen Geld. Im Internet hat sich die
Umsonstkultur breitgemacht. Vor allem die Schöpfer von geistigem
Eigentum leiden darunter. Dies zu ändern ist ein langer und mühsamer
Weg, aber er ist richtig. Wenn Youtube nun bezahlt, dann wird der
Endverbraucher zunächst nicht zur Kasse gebeten. Er wird früher oder
später dadurch bezahlen, dass er mehr Werbung über sich ergehen
lassen muss
So ist er nun mal, unser Oetti, sagen die, die
Günther Oettinger besser kennen als all jene, die ihm nun
twittergeil bösartig billige Etiketten aufkleben wollen. Ja, man muss
das nicht originell, erst recht nicht besonders witzig finden, was
Oettinger, immerhin als einer der wichtigsten Repräsentanten der EU
als Redner eingeladen, da über den internationalen Wettbewerb und
das chinesische Auftreten auf dem Weltmarktparkett vom Stapel
gelassen hat. Aber seine Versich
Neben den "Lügenpresse"-Krakeelern und den
Lobbyisten der Privatsender fragen sich auch gemäßigte Politiker, ob
Deutschland wirklich zwei Systeme dieser Art braucht. Tatsächlich
gibt es verschiedene Ansatzpunkte, um das riesige Angebot zu
reduzieren. Der radikalen Forderung, ganze Programmbündel ersatzlos
zu streichen, werden die Ministerpräsidenten wohl nicht folgen. Aber
dem Vorschlag, bestimmte Programme zusammenzulegen, können sie sich
lan
Aus deutscher Sicht ist die Rochade in der
EU-Kommission eine gute Sache: Günther Oettinger – einer der wenigen
in der Union, denen Industriepolitik wichtig ist, bekommt mit der
Zuständigkeit für Haushalt und Personal ein wichtigeres Dossier und
wird zum Vize der Kommission berufen. Damit darf man die Erwartung
verbinden, dass sein Wort künftig mehr Gewicht hat, wenn es darum
geht, die Haushaltsdisziplin der Nationalstaaten und der Europäischen
Union zu stärke