Saarbrücker Zeitung: Bofinger sieht in Deutschland weiter sicheren Hafen für Kapitalanleger

Deutschland wird nach Einschätzung des
Wirtschaftsweisen Peter Bofinger auch in Zukunft ein sicherer Hafen
für Kapitalanleger sein. "Die Bonität der Bundesrepublik Deutschland
wird so hoch geschätzt wie noch nie seit ihrer Gründung. Mehr
Vertrauen geht nicht", sagte Bofinger der "Saarbrücker Zeitung"
(Mittwoch-Ausgabe).

Die von der US-Ratingagentur Moody`s festgestellten negativen
Aussichten seien für ihn Schwarzmalerei, so Bofinge

Mitteldeutsche Zeitung: Balkan Ex-Bosnien-Beauftragter Schwarz-Schilling kritisiert Rückzug der Bundeswehr aus Bosnien-Herzegowina

Derr ehemals Hohe Repräsentant für Bosnien und
Herzegowina, Christian Schwarz-Schilling (CDU), hat den von
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Verteidigungsminister
Thomas de Maizière (CDU) angekündigten Abzug der Bundeswehr aus
Bosnien-Herzegowina kritisiert und ihnen einen nationalen Alleingang
vorgeworfen. "Ich kann daraus nicht entnehmen, dass dem eine
wirkliche Analyse zugrunde liegt", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutsch

Mitteldeutsche Zeitung: Glücksspiel Lottogesellschaft bekommt Doppelspitze

Die Lotto-Gesellschaft Sachsen-Anhalt bekommt eine
neue Führung. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Als Geschäftsführer-Doppelspitze sollen
die landeseigene Gesellschaft, die im vergangenen Jahr 172,5
Millionen Euro umsetzte, Maren Sieb und Klaus Scharrenberg leiten.
Finanzstaatssekretär und Lotto-Aufsichtsrat Heiko Geue (SPD)
bestätigte die Personalien. "Wir erwarten von der neuen
Geschäftsführung, d

DGB-Chef Sommer fordert Zwangsanleihe für Reiche

DGB-Chef Michael Sommer will Reiche mit einer Zwangsanleihe an der Bekämpfung der Euro-Krise beteiligen. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) sagte Sommer: "Zwangsanleihen bei Reichen, die verzinst zurückgezahlt werden, sind als Lastenausgleich eine vernünftige Maßnahme." Mit einem solchen Beitrag der Reichen und Vermögenden könne ein Wiederaufbauprogramm für Europa finanziert werden, "von dem auch Deutschland ex

Ifo-Institut: Währungsausstieg Griechenlands kostet Deutschland bis zu 82 Milliarden Euro

Nach Berechnungen des Münchener Ifo-Instituts muss Deutschland mit einem Verlust von bis zu 82 Milliarden Euro rechnen, wenn Griechenland zahlungsunfähig wird und aus der Euro-Zone ausscheidet. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe). Für den Fall, dass Griechenland nach einer Staatspleite am Euro festhält, belaufen sich die Kosten für den deutschen Steuerzahler dem Ifo-Institut zufolge sogar auf bis zu 89 Milliarden Euro. Nicht berücksichtigt s

Rheinische Post: Wirtschaftsweiser: Euro-Zusammenbruch würde Deutschland über drei Billionen Euro kosten

Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat die
kurzfristigen Kosten eines Euro-Zusammenbruchs für Deutschland mit
über drei Billionen Euro beziffert. "Würden wir aus dem Euro
austreten, würde das die deutsche Volkswirtschaft nach unserer
Rechnung kurzfristig 3,3 Billionen Euro kosten", sagte Feld der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Hinzu
kämen die Kosten eines Wirtschaftseinbruchs wie nach der
Lehman-Pleite 2

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Deutschlands Kreditwürdigkeit

So lässt sich gegen Moody–s und Konsorten zwar
mit Fug und Recht einwenden, dass hier US-Unternehmen Wertungen
abgeben, die sich an amerikanischen Wirtschaftsinteressen
orientieren, vor allem an ihren eigenen. Aber das ändert keinen Deut
daran, dass der jüngste Befund stimmt: Deutschland mag als Geber,
Garant und Hort der Währungsstabilität weit über solche EU-Staaten
herausragen, deren Wirtschaft lahmt oder die ihre finanz- und
wirtschaftspolitischen Aufgab

Schäuble lobt Reformbemühungen Spaniens

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die bisherigen Reformbemühungen Spaniens gelobt. "Die spanische Regierung hat wichtige Schritte unternommen, um ihre Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung mit dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos nach einem Treffen in Berlin. Besonders herausgehoben wurden die spanischen Pläne zur Reduzierung des Haushaltsdefizits bis Ende 2014 sowie die Verankerung einer Schuld

Börsen-Zeitung: Weckruf für Deutschland, Kommentar zum Rating von Stephan Lorz

Die übliche Schelte gegen die vielfach als so
arglistig und ungerecht verschrienen Ratingagenturen blieb diesmal
aus. Nachdem die Bonitätswächter von Moody–s das deutsche Top-Rating
zwar bestätigten, den Ausblick aber auf "negativ" setzten, äußerte
sich das politische Berlin gelassen, und auch die Marktreaktionen
hielten sich in Grenzen. Tatsächlich haben die Analysten formell nur
das nachgezeichnet, was die Diskussion hierzulande längst

Rheinische Post: Arbeiten im Asyl

Ein Kommentar von Gregor Mayntz:

Bis die zusätzlichen Arbeitsmöglichkeiten für Asylbewerber in
Deutschland Gesetz sind, wird noch viel Unheil in der Welt geschehen
und viele verfolgte Menschen an die Türen der EU klopfen lassen. Aber
es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes in der letzten Woche, wonach die
Versorgung von Asylbewerbern nicht willkürlich sein darf, und die
jüngste Einigung auf EU-Ebene, wonach Fl&