Rheinische Post: Steuerbetrug – ein Verbrechen

Korrektur: Ein Kommentar von Georg Winters: Es
gibt immer noch Leute, die glauben, dass mancher Steuerbetrüger im
Grunde ein beinahe liebenswerter Gauner ist, der es geschafft hat,
dem gefräßigen Monster Finanzamt ein Schnippchen zu schlagen. Das
gestrige Urteil des Bundesgerichtshofes sollte aber auch dem letzten
dieser Phantasten vor Augen geführt haben, wie sehr er irrt.
Steuerbetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen, das
geahndet werden muss. Wer se

Rheinische Post: Steuerbetrug – ein Verbrechen

Ein Kommentar von Antje Höning:

Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass mancher Steuerbetrüger
im Grunde ein beinahe liebenswerter Gauner ist, der es geschafft hat,
dem gefräßigen Monster Finanzamt ein Schnippchen zu schlagen. Das
gestrige Urteil des Bundesgerichtshofes sollte aber auch dem letzten
dieser Phantasten vor Augen geführt haben, wie sehr er irrt.
Steuerbetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen, das
geahndet werden muss. Wer seine St

Börsen-Zeitung: Wenn Logik Probleme schafft, Kommentar zum Zusammenschluss des Bergbaukonzerns Xstrata mit dem Rohstoffhändler Glencore, von Martin Dunzendorfer.

Der Zusammenschluss des Bergbaukonzerns Xstrata
mit dem Rohstoffhändler Glencore folgt – wie die Partner auch betonen
– industrieller Logik. Mit der Verschmelzung entsteht ein in der
Branche bisher einzigartiges Unternehmen, das von der Suche nach
neuen Vorkommen über deren Abbau, Veredelung und Transport bis hin
zum Verkauf an die Endverbraucher die gesamte Wertschöpfungskette
abdeckt.

Bislang verdient Glencore ihr Geld ganz überwiegend mit dem An-
und Verkauf von

Westdeutsche Zeitung: Das Tarifjahr 2012 droht sehr hart zu werden = von Martin Vogler

Immerhin hat IG-Metall-Chef Berthold Huber
gestern noch nicht mit Streiks gedroht. Wäre auch verfrüht. Ansonsten
hat seine Gewerkschaft, die 2,25 Millionen Mitglieder vertritt,
bereits kräftig auf den Putz gehauen. Die Signale für harte
Tarifverhandlungen sind angesichts dieser Forderungen klar. Da ist
die reine Lohnforderung von 6,5 Prozent bei einer denkbar knappen
Laufzeit von zwölf Monaten. Auch wenn der Abschluss deutlich
niedriger liegen wird, ist das ein hoh

NRZ: Kommentar zu Pflege-Wohngemeinschaften von JAN JESSEN

Für ältere Menschen ist der Gedanke erschreckend, in
ein Pflegeheim ziehen zu müssen. Das mag auch für die Vorstellung
gelten, mit anderen, vielleicht wildfremden Menschen eine gemeinsame
Wohnung teilen zu müssen. Aber: In einer betreuten Wohnung gibt es
ein höheres Maß an Selbstbestimmung; es bestehen
Rückzugsmöglichkeiten in vier Wände, die wie das eigene Zuhause
gestaltet werden können. Und es ist leicht, so Wohnungen in
städ

Rheinische Post: Assads Blutrausch

Ein Kommentar von Matthias Beermann:

Was Zynismus ist, hat gestern Russlands Außenminister Lawrow
vorgeführt. Während die Truppen von Syriens Diktator Assad
Oppositionelle massakrierten, ließ sich Moskaus Chefdiplomat in
Damaskus vom Fußvolk des Regimes bejubeln und äußerte Verständnis für
den Blutrausch des Diktators. Der tat gerade so, als wüsste er nicht,
welche Gräuel da in seinem Namen begangen werden. Längst hat Assad

Rheinische Post: Riesters Rendite

Ein Kommentar von Birgit Marschall:

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die Riester-Rente, doch nur etwa
ein Achtel der Bundesbürger nutzt sie für die private Altersvorsorge.
Die angebotenen Riester-Finanzprodukte sind für viele Sparer nur
schwer zu verstehen, doch vor allem sind sie oft unrentabel. Eine
aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kam
zu dem alarmierenden Ergebnis, dass die Riester-Rente kaum mehr
Rendite abwirft als ein herköm

WAZ: In der „Pflege-WG“. Kommentar von Wilfried Goebels

Bislang war das Leben in der "WG" vor allem etwas
für Studenten. Inzwischen entdecken auch 60-Jährige die
Wohngemeinschaft als sinnvolle Alternative im Alter.

Die Idee ist so schlecht nicht: Ältere können sich in "Pflege-WGs"
gegenseitig helfen und Miete sparen. Dass der Staat den Umbau der
Wohnungen künftig fördert, ist ein weiterer Anreiz. Aber Vorsicht:
Auslöser für die geplante Förderung ist die Furcht der Politik vor

WAZ: Russische Freunde. Kommentar von Gudrun Büscher

Das Assad-Regime lässt syrische Oppositionelle in
Deutschland überwachen und bedroht sie auch. Überraschend ist das
nicht. Syrien ist ein Polizeistaat. Überraschend ist etwas anderes:
die Festnahme mutmaßlicher Spione und die klare Botschaft an den
Botschafter Assads, den Außenminister Westerwelle einbestellte: Die
Bundesregierung duldet das in Deutschland nicht. Richtig so!

Den Menschen in Syrien wird das aber nicht helfen. Solange Assad
im Amt bleibt,

WAZ: Signal der Richter. Kommentar von Dietmar Seher

Nein. Deutschland will nicht Griechenland sein. Eine
der Ursachen der großen Krise in Athen ist die grassierende
Steuerhinterziehung. Griechenland ist klein. 13 Milliarden Euro
werden dort nach Schätzungen jedes Jahr bei Seite geschafft. Bleibt
das so, wird die Regierung nie in der Lage sein, das Anwachsen der
Schuldenberge zu stoppen.

Von daher: Der Kampf gegen den Betrug am Volksvermögen ist –
neben einem sparsamen Umgang mit Steuergeldern – ein wesentlicher
Bestan