Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion
im Bundestag, Jan Korte, hat betont, dass der einstige Fraktionschef
Gregor Gysi weiterhin eine wichtige Rolle in der Fraktion spielen
soll. "Der Fraktionsvorstand hat sich eingehend mit dem Thema
befasst", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) mit Blick auf einen Drohbrief des
68-Jährigen. "Die Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar
Bartsch werden zeitna
Die Wirtschaftsakademie Sachsen-Anhalt lobt den ?Ethikpreis 2016? aus. Mit diesem werden Unternehmen in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet, die sich im besonderen Maße durch ihre ethische, nachhaltige und gesellschaftlich verantwortliche Handlungsweise hervortun.
Der Ethikpreis ist nicht mit einer Geldzahlung verbunden, sondern ideeler Natur. Der Preis berechtigt das ausgezeichnete Unternehmen, das Logo des Ethikpreises für Zwecke der Unternehmensdarstellung und -kommunikation einz
Die Boni der Vorstände sollen nach Vorstellungen des
VW-Chefs um 30 Prozent gekürzt werden. Das muss man sich einmal auf
der Zunge zergehen lassen: Die Boni (!) sollen um 30 Prozent (!)
sinken. Das heißt dann wohl, ihr habt eigentlich super gearbeitet,
aber vielleicht doch nicht ganz so super, wie wir es von euch
erwartet haben. Viel deutlich kann man wohl nicht demonstrieren, dass
das VW-Management noch immer nicht begriffen hat, welcher Schaden
eigentlich durch die Betr&
Da sind sie, die "hässlichen Bilder", die
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz prophezeit hat. Flüchtlinge
versuchen den Zaun an der Grenze zu Griechenland zu stürmen.
Mazedoniens Polizei setzt Tränengas ein. In einigen Berichten ist
auch von Gummigeschossen die Rede. Es werden nicht die letzten
Bilder, die letzten Vorkommnisse dieser Art sein. Nicht nur im Lager
Idomeni, dessen Namen nun bald auch jeder Deutsche kennt, harren
Verzweifelte aus.
Der immer wieder aufflammende Streit um Wagenknecht
ist ein Zeichen der Krise. Das AfD-nahe Wirken der Fraktionschefin
verträgt sich nicht mit Überzeugungen vieler Mitglieder. Sie macht
Politik wie ein Kapitalist, der bei Bedarf neue Ware ins
Schaufenster legt und übersieht, dass die Gebote von Humanität und
sozialem Ausgleich in einem Spannungsverhältnis stehen, das sich
nicht voll auflösen lässt. So wird Wagenknecht mehr denn je zum
Stachel im Flei
Im ersten Quartal 2016 stellten 4633 Frauen und
Männer in Sachsen-Anhalt einen Asylantrag. Davon waren 4498
Erstanträge und 135 Folgeanträge. Das berichtet die in Halle
erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Samstag-Ausgabe) unter
Berufung auf aktuelle Daten des Bundesamts für Migration und
Flüchtlinge (BAMF), die dem Blatt vorliegen. In ganz Deutschland
betrug die Zahl der Asylanträge von Januar bis März des laufenden
Jahres rund 181 000. Die
In Sachsen-Anhalt steigt die Zahl maroder Brücken
an Autobahnen und Bundesstraßen. 82 Brückenbauwerke mit dem Prädikat
"nicht ausreichend" oder gar "ungenügend" listet das
Verkehrsministerium im Land auf. Damit ist die Zahl der
problematischen Fälle im Fernstraßennetz so hoch wie seit 2008 nicht
mehr. Damals waren es 92 Bauwerke. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagsausgabe). Die aktuellen
Schwer
Die Zahl der nach Sachsen-Anhalt einreisenden
Flüchtlinge ist drastisch eingebrochen. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagausgabe). Im März
registrierte das Innenministerium 605 Flüchtlinge in den
Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes. Das war knapp ein Drittel der
Migranten vom Februar (1.690) und nur ein Bruchteil der Zahl im
vergangenen November (8.367), teilte das Ministerium mit. Aufgrund
der weniger angespannten Lage in den Erstauf
Der Bundesinnenminister tat gestern gut daran,
Prognosen zu meiden und keine allzu großen Erwartungen zu wecken.
Denn auf der jetzt vorgelegten Rechnung gibt es noch zu viele
Unbekannte. Niemand weiß, ob der Pakt zwischen der EU und der Türkei
hält. Niemand weiß ferner, ob und wie die Verteilung der Flüchtlinge
in der EU funktioniert. Und dass in Nordafrika Hunderttausende
darauf warten, nach Europa kommen zu können, gilt als ausgemacht.
Deren Einr
Die katholische Kirche findet kein Verhältnis und
erst recht keine Sprache dafür, dass gleichgeschlechtliche Paare
füreinander und für andere ein Segen sein können. Da hilft wohl nur
konkretes Handeln und Reden – wie das von Prälat Karl Jüsten, der in
der Trauerfeier für Guido Westerwelle ganz selbstverständlich über
dessen Liebe zu seinem Mann sprach. Gleichwohl hat das
Papst-Schreiben für die kirchliche Positionierung gravierendere