Mitteldeutsche Zeitung: zur Abschiebung von Flüchtlingen in die Türkei

Aber zeigt Europa Handlungsfähigkeit, wie
Außenpolitiker der Koalition schon jubeln? Dafür ist es dann doch
wirklich etwas früh. Und das EU-Türkei-Abkommen ist zunächst nicht
mehr als ein großer Ablasshandel: Europa versucht, sich von der
lästigen Pflicht loszukaufen, sich mit Flüchtlingen in nächster Nähe
auseinandersetzen zu müssen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu „Panama Papers“

In der Veröffentlichung der "Panama Papers" lässt
sich vieles erkennen – ein Skandal ganz sicher nicht. Denn ein
Skandal setzt die Enttäuschung eines allgemein erwarteten moralischen
Verhaltens voraus. Zwar erregte vor einigen Jahren die Nachricht
Aufsehen, dass gegen einige hundert Verdächtige wegen Steuerflucht
nach Liechtenstein ermittelt werde. Doch das wurde in der Bevölkerung
eher als Bestätigung einer schon lange gehegten Vermutung
aufgenommen

PACcubes geht mit MQTT ins Internet der Dinge

PACcubes geht mit MQTT ins Internet der Dinge

Der aktuelle Trend Geräte und Maschinen zu vernetzen, um diese zu automatisieren und zentral zu steuern, ist unaufhaltsam. Dafür sind die Möglichkeiten des Daten- und Informationsaustausches im Internet der Dinge (IoT) nahezu unbegrenzt. Das IoT hat bereits in den meisten Branchen wie z. B. Logistik, Wärme- und Stromversorgung, Medizintechnik, Landwirtschaft usw. Einzug gehalten. Mit der Weiterentwicklung der Industrie 4.0 sollen Ressourcen ideal und effizient genutzt werden.

Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Vergangenheit Stasi-Gedenkstättenleiter Knabe wehrt sich gegen Zusammenlegung seiner Einrichtung mit Ex-Stasi-Zentrale

Der Leiter der Stasi-Gedenkstätte
Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat sich gegen Pläne der
Experten-Kommission des Bundestages zur Zukunft der
Stasi-Unterlagenbehörde gewandt, seine Einrichtung mit der ehemaligen
Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg zusammen zu legen. "Ich sehe mit
Befremden, dass solche Pläne öffentlich lanciert werden, ohne mit mir
vorher darüber gesprochen zu haben", erklärte er der in Halle
erscheinenden "Mi

Mitteldeutsche Zeitung: Tod von Hans-Dietrich Genscher Bürgerrechtler Schorlemmer würdigt den Ex-Außenminister

Der Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer hat den
gestorbenen ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP)
gewürdigt. "Er war im Osten ein außerordentlich beliebter Politiker",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Er stammte nicht nur aus Halle, er war auch sein
Leben lang Hallenser." Unvergesslich seien Genschers Direktheit,
seine Freundlichkeit, sein Humor. Der frühere Bundestagsp

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tesla

Dabei hat der Tesla den Vorteil, dass er mit dem
Image des umweltfreundlichen Avantgardisten daher kommt. Das ist ein
Auto für Multiplikatoren, für Leute, die zeigen wollen, dass sie
ganz vorne dabei sind. Kommt nichts dazwischen, wird das Model 3 ein
Selbstläufer, der den erfolgsverwöhnten deutschen Autobauern in der
noblen Mittelklasse Marktanteile wegnimmt. Gut, dass Musk jetzt die
Branche aufmischt: Denn die Demütigung wird Entwickler und Manager
in Mü

Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen

Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, das in
wenigen Tagen in Kraft tritt, ist der moralische Bankrott der EU,
Konsequenz der fehlenden Bereitschaft ihrer Mitgliedsländer, bei der
Aufnahme von Flüchtlingen das humanitäre Minimum zu leisten. Bei
Unterzeichnung des Abkommens war bekannt, dass die Türkei den
Flüchtlingen den Schutz, zu dem es völkerrechtlich verpflichtet ist,
nicht geben kann und auch nicht geben will. Die Nachricht, die Türkei

Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi-Akten

Die Stasi-Akten sollen zum Bundesarchiv, aber
zugänglich bleiben. Aus der einstigen Stasi-Zentrale in
Berlin-Lichtenberg soll eine Art "Campus der Demokratie" werden. Und
dann soll es einen Aufarbeitungsbeauftragten geben. Längst setzt die
Debatte ein. Dass die Behörde, die 100 Millionen Euro jährlich
kostet, nicht bleiben kann, ist klar. Und dass die Akten zum
Bundesarchiv gehen, ist recht unstrittig. Heikel ist vor allem die
Schaffung des Aufarbeitungsbeau

Mitteldeutsche Zeitung: zu Lehrermangel in Sachsen-Anhalt

In der ablaufenden Regierungszeit wurden dutzende
Schulen geschlossen und nicht genug Lehrer eingestellt. Das hat dazu
beigetragen, dass das Land keine neuen Schulden aufnehmen musste. Das
strukturelle Schulproblem besteht aber weiter. Es zu lösen ist eine
zentrale Aufgabe der neuen Regierung. Dazu braucht es einen starken
Minister mit Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent. Es müssen
mehr Lehrer eingestellt und Ideen wie Schulverbünde verwirklicht
werden. Sons