Mitteldeutsche Zeitung: zu Nato und Flüchtlinge

Nun soll also die Nato helfen, damit keine syrischen
Flüchtlinge übers Meer kommen. Vor kurzem war sie zur Stelle, um das
Land vor syrischen Raketen zu schützen, die dann doch nicht kamen.
Bisher hat die Nato den Schutz der EU-Außengrenzen ebenso wie die
Jagd auf Schleuser und die Rettung von Menschen aus Seenot der EU und
ihren Institutionen überlassen. Alles spricht dafür, dass es die Idee
ihrer Gastgeber war, die sich Merkel bei ihrem Besuch in Ankara zu
Eig

Mitteldeutsche Zeitung: zum Zugunglück

Geschehnisse wie gestern brechen den Lack auf, der
unser Dasein so glänzend einhüllt. Plötzlich fühlen wir uns
verletzlich. Wir, die Menschen, die jenen technischen Fortschritt
erst möglich machten, dem wir uns allzu gern ausliefern und darauf
setzen, dass er reibungslos funktioniert. Das Gefühl der Sicherheit
wächst mit jeder neuen Errungenschaft. Der Verkehr um uns herum wird
schneller. Tempo etwa ist längst keine Grenze mehr, Tempo ist Ma&szli

Mitteldeutsche Zeitung: Sportwetten Sachsen-Anhalt steigt bei Oddset aus

Sachsen-Anhalt zieht sich aus dem
milliardenschweren Sportwettenmarkt zurück. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). So hat
die landeseigene Lotto-Toto-Gesellschaft den Vertrag mit der Oddset
Deutschland Sportwetten GmbH (ODS) gekündigt – einer Gesellschaft,
mit der das Land groß in den Sportwettenmarkt einsteigen wollte. Doch
statt hoher Gewinne droht dem Land als Gesellschafter ein
finanzieller Schaden. Lotto-Toto wolle &quot

Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Türkei

Jetzt ist erst einmal Ankara dran. Die Türkei
entscheidet zum guten Teil darüber, wie viele Flüchtlinge nach
Europa kommen. Selbst hat sie an die drei Millionen aufgenommen.
Dass sie dafür entschädigt werden will, ist verständlich. Merkel hat
das Geld mühsam in der EU, man muss wohl sagen: zusammengebettelt.
All zu offen allzu viel aus deutscher Tasche draufzuzahlen, wäre
unklug. Darauf warten die unwilligen Partner nur. Also bietet sie
den Ein

Mitteldeutsche Zeitung: zum Dax

Vieles spricht dafür, dass der aktuelle Einbruch
an den Aktienmärkten weniger das Ergebnis von rationalen Erwägungen
ist als von psychologisch bedingten Übertreibungen: Fallende Kurse
führen zu Verkäufen, was weiter fallende Kurse zur Folge hat. Gut
möglich, dass der Trend noch eine Weile andauert. Doch Einbrüche
wie 2003 und 2009, als die Kurse um fast drei Viertel
beziehungsweise gut die Hälfte einbrachen, sind kaum zu erwarten.

Press

Mitteldeutsche Zeitung: zu Asylanträgen

Die aktuellen Zahlen illustrieren anschaulich das
Drunter und Drüber, das derzeit beim Thema Flüchtlinge herrscht.
Doch, es sind eben nicht nur Zahlen, um die es hier geht und die
abgearbeitet werden müssen. Hinter jeder einzelnen Zahl verbirgt sich
eine Lebensgeschichte, die zu prüfen ist. Wenn jetzt so getan wird,
als ließen sich mit den Ankunftszentren viele liegengebliebene
Fälle schnell klären und die Menschen abschieben, dann ist das nicht

Mitteldeutsche Zeitung: zum Militär-Engagement Saudi-Arabiens

Der Druck auf den Westen wird erhöht, sich
militärisch stärker zu engagieren. Die internationale Kritik an
(saudi)-arabischer Untätigkeit im Kampf gegen den IS wird entkräftet
und saudische Interessensphären werden neu abgesteckt. Seit einigen
Jahren lassen die Saudis keine Gelegenheit aus, um Konflikte
anzuheizen. Sie intervenierten 2011 in Bahrain, lassen seit März 2015
den Jemen bombardieren, drücken den Ölpreis, um den Iran zu
treffen.

Mitteldeutsche Zeitung: zu Terrorwarnungen

Sicherheitsbehörden tun sich auch deshalb schwer,
weil Terrorhinweise oft kaum überprüfbar sind. Sie kommen meist von
ausländischen Diensten und aus dubiosen Quellen. Angesichts
wachsender Gefahren wird Deutschland um einen paradoxen Schluss
nicht umhin kommen: Es wird den Sicherheitsapparat ausbauen und
zugleich gelassener werden müssen. Letzteres wird sich von allein
ergeben. Je häufiger Terroralarm herrscht, desto mehr nutzt er sich
ab. Es sei denn, di

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik Sachsen-Anhalt: Lohnendes Geschäft mit Müll-Importen

Ausländische Entsorger lassen ihren Abfall
verstärkt in Sachsen-Anhalt verbrennen. Das Interesse, so das
Umweltministerium, ist mitunter größer als die Möglichkeiten. Die
Menge des "grenzüberschreitenden Abfalls": 15 500 Tonnen sind es
allein 2015 gewesen. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Das entspricht der Ladung
von etwa 1.500 Kipper-Fahrzeugen. Zu den wichtigsten
Herkunftsländern des H

Mitteldeutsche Zeitung: zu Daimler

Daimler will unter anderem bei der Hybridtechnologie
vorankommen. Doch dies ist ein Irrweg. Diese Autos tun nur so, als
seien sie umweltfreundlich. Es handelt sich um Spritfresser. Daimler
muss umsteuern. Wir brauchen reine Elektroautos. Vor allem geht es
darum, Akkus zu entwickeln, die länger halten und billiger werden.
Insofern lassen sich die Kursverluste auch als Mahnung an Zetsche
lesen, sein Investitionsprogramm zu überdenken.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartm