Egal ob Hamburg oder Berlin, Olympia wäre ein Gewinn
für Deutschland. Für Sachsen-Anhalt ist Hamburg aber nur die zweite
Wahl. Allein schon von einer Bewerbung Berlins hätte Sachsen-Anhalt,
ja ganz Mitteldeutschland profitiert. Ganz zu schweigen davon, wenn
der Zuschlag des IOC für die Ausrichtung der Sommerspiele wirklich
auf Berlin gefallen wäre. Somit ist das Votum zu allererst einmal
schade für die Region, doch für faire Sportsleute gilt: Jetzt
Wer will, kann leicht Argumente gegen die Aktie
finden. Sind die Kurse gerade niedrig, fürchtet der Aktienmuffel,
dass sich der Preisverfall fortsetzt. Sind sie gerade gestiegen,
führt er ins Feld, dass Aktien doch schon viel zu teuer seien. Das
Glas scheint immer halbleer. Wer aber, vor allem als junger Mensch,
lieber das halbvolle Glas sieht, der erkennt die Chancen, die der
Aktienmarkt trotz des schon hohen Niveaus auch aktuell noch bietet.
Selbst wenn die Aktien in den n&
Ein 15-jähriges Mädchen aus Sangerhausen (Kreis
Mansfeld-Südharz) steht im Verdacht, sich der Terrorgruppe
"Islamischer Staat" (IS) in Syrien anschließen zu wollen. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung in ihrer
Dienstag-Ausgabe. Nach Angaben des Landeskriminalamtes ist die
Schülerin am Freitag vorvergangener Woche gemeinsam mit einer
18-Jährigen aus Thüringen vom Flughafen Frankfurt (Main) aus in die
Türkei gefl
Zwei Umstände trieben wohl die Zahlen hoch: das
graue Wetter und die erneut geöffnete Manga-Halle, die sich als ein
zuverlässiges Ziel für die Jugend etabliert hat. Bei aller
drangvollen Enge blieb diesmal der Stau in den Hallen aus. Die Ordner
zeigten: Man gibt sich Mühe, die Dinge zu regeln. Und sonst? Die
Buchbranche lebt im steten Wandel. Auch ihrer Erwartungnen. Der
Hörbuchmarkt, der vor allem von den Autofahrern lebt, hat die Grenze
des Wachstums err
Führende Vertreter der Linkspartei haben dem
SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel den Rücktritt nahe gelegt. Grund sind
dessen Äußerungen bei der jüngsten Vorstandsklausur im
brandenburgischen Nauen, wonach die SPD bis auf weiteres keine Chance
mehr auf die Kanzlerschaft habe. Der stellvertretende Vorsitzende der
linken Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, sagte der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe): "Ein
Vorsitzender der SP
Zehn Bundesländer müssen nun ihre Bestimmungen für
die Schulen, aber zum Teil auch für den öffentlichen Dienst
revidieren. Die Richter haben allerdings nur einen generellen
Ausschluss des Kopftuchs untersagt. Ausnahmen sind erlaubt.
Debatten darüber stehen ins Haus, wann ein Kopftuch oder ein anderes
religiöses Symbol das Zusammenleben in einer Schule oder Behörde
stört. Ein weiterer Aspekt des Urteils ist noch brisanter. Die
Richter haben a
Interessant ist am Fall Tröglitz, wie reflexhaft
Bundespolitiker und überregionale Rundfunkanstalten auf das Ereignis
reagierten. Selbst die ARD-Tagesthemen berichteten sehr
ausführlich. Andere wichtige Ereignisse aus Sachsen-Anhalt sind
TV-Sendern oft nicht einmal eine Kurznachricht wert. Politiker, die
bis vor einer Woche den Ort Tröglitz nicht kannten, reagierten
prompt und schwammen ganz oben auf der Betroffenheitswelle. Während
Markus Nierth noch erkl
Der zurückgetretene Ortsbürgermeister von Tröglitz,
Markus Nierth (parteilos), fordert zur Bewältigung der steigenden
Flüchtlingszahlen "Integrationsbetreuer". Zwar sei in seinem Ort ein
Sozialbetreuer vorgesehen – für die Asylbewerber. Man brauche aber
auch einen "Integrationsbetreuer" als Ansprechpartner für die
Bevölkerung, "weil wir keine gewachsene Sozialstruktur haben, in der
sich Ehrenamtliche automatisch einbringen&qu
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) hat die jüngsten Äußerungen des bayerischen Finanzministers
Markus Söder (CSU) zur Ostförderung scharf kritisiert. "Mit dieser
Aussage disqualifiziert sich Söder selbst", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Richtiger
ist doch, dass Bayern ohne den Osten vielleicht das Griechenland
Deutschlands geworden wäre. Denn nach Ende de
Nimmt man einzelne prosperierende Städte und
Regionen wie Dresden oder Jena, so haben diese längst Westniveau
erreicht. Im Kern krankt der Osten aber unverändert an einem Mangel
an industrieller Wertschöpfung. Es gibt zu wenige Unternehmen, und
sie sind oft zu klein. Und von den wenigen großen sitzen die
Zentralen oft in Westdeutschland, wohin dann die Steuern fließen.
Die Folge ist, dass ostdeutsche Länder und Kommunen ihre Ausgaben nur
etwa zur H&au