Während alle zu Hause sind

Um die COVID-19-Pandemie zu bekämpfen, hat die überwiegende Mehrheit der Welt bereits auf Remote-Arbeit umgestellt. Logistik und Lieferketten funktionieren unabhängig von den Umständen weiter. Das Team der Transport- und Logistikgruppe AsstrA führt ebenfalls tägliche Pflichten aus, jedoch in einem neuen Modus. Dieses Arbeitsformat erfordert praktische Fähigkeiten und Kompetenzen, da es sich sowohl in Nachteilen, als auch in Vorteilen unterscheidet.
Nach Ergebni

Landespolitik/Sachsen-Anhalt Hilfsfond statt Diätenerhöhung: Abgeordnete in Sachsen-Anhalt sollen wegen Corona-Krise auf Geld verzichten

Sachsen-Anhalts Landtagsabgeordnete sollen in der Corona-Krise auf die automatische Diätenerhöhung verzichten und das Geld stattdessen in einen Hilfsfonds einzahlen. CDU-Fraktionschef Siegfried Borgwardt sagte der Mitteldeutschen Zeitung, es solle einen Aufruf an alle Abgeordneten geben, in dem sie freiwillig auf die automatische Erhöhung zum 1. Juli verzichten. Bis Jahresende kämen so 78.300 Euro Spenden zusammen. Der Ältestenrat könnte bereits am 20. April dar&uum

Mitteldeutsche Zeitung zu Tui

Auf Politiker kommen harte Entscheidungen zu: Wen muss man retten, wem kann man nicht mehr helfen? Tui hat tatsächlich gute Karten. Allein schon deshalb, weil das Unternehmen eine wichtige Rolle für die Branche spielt. Viel schwerer wird es indes, den Tourismus in den strukturschwachen Regionen zu retten. Etwa im Harz oder in der Sächsischen Schweiz. Wenn dort Hotels reihenweise pleitegehen, wird eine mühsam aufgebaute touristische Infrastruktur vielleicht unwiederbringlich z

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Künstlern

Viele Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, viele Exzellente ihres Fachs darunter, die mit ihrer Arbeit zahlreichen Menschen Freude und Anregung geschenkt haben, leben in prekären Verhältnissen oder nicht weit davon entfernt – und das eben nicht erst jetzt. Nun aber, da es keine Auftritte, Ausstellungen und Konzerte gibt, aus deren Verkaufserlösen der Lebensunterhalt von Künstlern ja wesentlich bestritten wird, spitzt sich das Ganze noch dramatisch zu. Natü

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Konjunktur

Fatal ist derzeit die von einigen Politikern und Intellektuellen geführte Debatte zur Lockerung der Maßnahmen, die Menschenleben und freie Wirtschaftstätigkeit gegeneinander aufwiegen. Der Schutz von Leben hat in der Bundesrepublik Vorrang. Das heißt aber nicht, dass die Wirtschaft weiter in vielen Bereichen ruhen muss. Wenn Pakete ausgefahren werden können, dann kann auch der Eisenwarenhändler unter Schutzmaßnahmen seinen Laden öffnen. Durch verst&auml

Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und verlängerten Arbeitszeiten

Auch in der Ausnahmesituation müssen Zwölf-Stunden-Tage die gut begründete Ausnahme bleiben. Vorher müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden – so sehen es auch die Regeln aus dem Arbeitsministerium vor. Der Gesetzgeber muss es auch künftig als seine Aufgabe sehen, Beschäftigte vor Überforderung zu schützen. Auch Betriebe profitieren auf längere Sicht von Mitarbeitern, die sich ausreichend erholen können. Je mehr wir Mensche

Mitteldeutsche Zeitung zu Europa und Corona

Mehr Europa wagen – auch und gerade wegen einer Notlage: Könnte so etwas auch heute gelingen? Oder zerbricht die EU unter der doppelten Last ökonomischer und politischer Krisen? Die Rezession ist bereits prognostiziert. Sie könnte einen unheilvollen Populismus antreiben. Gigantische Chancen und gigantische Risiken liegen jetzt gefährlich nahe beieinander. Die Rettung der EU jedenfalls ist einen Versuch wert, übrigens nicht allein aus einem europäischen Eigeninteress

Mitteldeutsche Zeitung zu Fußball und Corona

Seit Montag trainieren fast alle Klubs der ersten Liga – wenn auch in kleinen Gruppen – wieder auf dem Vereinsgelände. Täglich aber müssen Eltern ihren Kindern erklären, dass sie ihre Freunde nicht treffen sollen und sowieso nicht auf ihren Vereinsrasen oder den Bolzplatz dürfen. Es ist ein Skandal, diese Sonderbehandlung, die der Profifußballs für sich beansprucht und auch bekommt. Es geht nicht darum, den Menschen ihre Freude am so genannten liebsten Kind zu

Mitteldeutsche Zeitung zuÖsterreich

Tatsächlich ist der österreichische Kanzler vor allem ein Meister der Suggestion. Mit seinem Auftritt versucht er einmal mehr, vergessen zu machen, dass Österreich nicht etwa schnell, sondern sehr langsam auf das Virus reagiert hatte: Den lukrativen Skizirkus in Ischgl ließ man erst mal laufen. Mit Verspätung wurde dann sehr heftig reagiert. Die Lockerung in Österreich ist nun relativ: Schulen, Restaurants und Hotels bleiben geschlossen. Es ist sinnvoll, Exit-Strat

Mitteldeutsche Zeitung zu Grenzkontrollen

Die Nachteile von Grenzkontrollen sind so offenkundig wie schwerwiegend. Der praktische Nachteil trat zutage, als Polen die Grenze zu Deutschland schloss. Die Folge waren kilometerlange Staus von Lastkraftwagen. Der prinzipielle Nachteil besteht in dem Eindruck, als sei eine nationale Abschottung die Lösung des Problems. Und dies ist das gravierendere Problem. Denn das Virus ist transnational. Überdies schwächt der Eindruck die Europäische Union. Darüber, ob in Europa Sc