Mitteldeutsche Zeitung: zu Hooligan-Krawallen

Das gruselige Kölner Bündnis ist aber auch ein Beleg
dafür, dass die Kriege im Nahen Osten und das weltweite Erstarken des
islamistischen Terrors längst ihren Niederschlag bei uns gefunden
haben. Mal entlädt sich die Gewalt spontan im niedersächsischen
Celle, wo kurdische Jesiden und tschetschenische Muslime
aufeinanderprallten. Mal spitzt sie sich zu wie in Köln, wo der
Salafismus im Namen offener Feindschaft bekämpft werden soll. Dass
der nordrh

Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

Das Ergebnis ist eine Voraussetzung, damit das Land
sich politisch und wirtschaftlich wandelt. Doch reicht das? An einem
vergleichbaren Punkt stand die Ukraine immerhin schon einmal vor zehn
Jahren. Die Revolution in Orange sollte seinerzeit zu einem Aufbruch
führen. Sie ist nach wenigen Jahren gescheitert, weil den Eliten
der Wille fehlte, dem Land zu dienen. Sie ergingen sich lieber in
selbstsüchtiger Bereicherung und selbstzerstörerischen
Streitigkeiten. Nicht wenige au

Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Klimagipfel

Das Brüsseler Gipfeltreffen war eine Lehrstunde in
europäischer Wirklichkeit. Natürlich haben die Umweltschützer Recht,
wenn sie die eklatante Lücke zwischen den Notwendigkeiten des
Klimaschutzes und der Realität des Ergebnisses anprangern. Aber 28
Staats- und Regierungschefs denken eben auch an ihren Geldbeutel, an
die Probleme der Wirtschaft, an die Gefahr wegbrechender Jobs. Dass
eine Verständigung zwischen derart unterschiedlichen Staaten für sic

Mitteldeutsche Zeitung: zu Karstadt

Es geht ums Überleben einer deutschen
Traditionsfirma mit gut 130-jähriger Geschichte. Und um die Zukunft
der 17 000 verbliebenen Beschäftigten. Die gesamte
Einzelhandelsbranche durchlebt einen tiefgreifenden Strukturwandel.
Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich verändert,
überdimensionierte Gemischtwarenläden in den Fußgängerzonen braucht
heute niemand mehr. Gleichzeitig boomt der Internet-Handel. Im Falle
von Karstadt kommen schwere Managem

„Unternehmerinnenpreis Sachsen-Anhalt 2014“

In Magdeburg ist der "Unternehmerinnenpreis Sachsen-Anhalt 2014" verliehen worden. Mit dem Preis werden unternehmerische Leistungen von Frauen ausgezeichnet. Honoriert werden Unternehmerinnen, die  ihren Betrieb erfolgreich führen, sich von anderen Unternehmen durch ihre individuelle Geschäftsidee abheben, mit ihrem Dienstleistungs- und Serviceangebot den Nerv der Zeit und ihrer Kunden treffen, Trends setzen und zukunftsorientiert wirtschaften, die Region wirtschaftlich

Mitteldeutsche Zeitung: zur Altersvorsorge

Viele Deutsche bauen keinerlei Reserven auf, von
denen sie später zehren könnten. Bei jedem Zweiten in dieser Gruppe
hat dies mit Desinteresse zu tun, was sich leicht beheben ließe. Es
bleibt aber ein harter und nicht so kleiner Kern, der mit seinem
Einkommen gerade den Lebensunterhalt bestreiten kann. Dies hat viel
mit dem Arbeitsmarkt zu tun. Schlecht bezahlte Jobs, lange
Arbeitslosigkeit sind nicht vereinbar mit Vermögensaufbau. Der
Aufschwung am Arbeitsmarkt ist d

Mitteldeutsche Zeitung: zu IS und Gesellschaft

Aber selbst wenn die schwarzen Fahnen nicht mehr
wehen, wird die Wirkung des sozialen Giftes, das der IS verströmt,
nicht verflogen sein. Die Varianten des weltweit praktizierten
islamistischen Terrors haben ein Stigma des Verdachts verbreitet, das
den wechselseitigen Integrationsbemühungen in den multiethnischen
Gesellschaften eine schwere Last aufbürdet. Dabei sollte es doch gar
nicht so schwer sein, gegen das Machtbegehren panislamischer
Bewegungen die Vorzüge offene

Mehrere Sprachen­- Mehrere Möglichkeiten

Die Industrie- und Handelskammer Magdeburg möchte Sie zur Auftaktveranstaltung "Mehrere Sprachen – Mehrere Möglichkeiten ­- Bilinguale Bildung von Beginn an" am 5. November 2014 von 11 bis 14 Uhr in die IHK Magdeburg einladen.
Ein attraktiver Wirtschaftsstandort bedarf auch eines guten Angebotes der Kinderbetreuung im Vorschulalter. Ein besserer und frühzeitiger Erwerb einer zweiten Sprache bereits im Vorschulalter kann hierzu positiv beitragen. Die Veransta

Mitteldeutsche Zeitung: Kampf gegen Ebola Bundeswehr-Einsatz startet im November

Der Einsatz der Bundeswehr in den
Ebola-Krisengebieten in Westafrika soll Anfang bis Mitte November
starten. Das sagte ein Sprecher der Streitkräftebasis Bonn, die die
Operation koordiniert, der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Voraussichtlicher Einsatzort sei
Liberia. Für die Hilfsaktion hätten sich seit dem Aufruf am 22.
September 3 400 Soldaten freiwillig gemeldet. Rund 800 stehen für die
Hilfsaktion zur Verfügung.