Es gibt viele Gründe für die Wahlniederlage von
Obamas Demokraten, vor allem ist es die Politikverdrossenheit in
Amerika. Die Wähler sind geradezu angewidert von den Politikern
beider Parteien in Washington. Demokraten und Republikaner blockieren
sich seit vier Jahren in einem Dauerstreit, der dazu geführt hat,
dass das Parlament praktisch seine Arbeit eingestellt hat. Eine
Protestwahl in einem politischen System, das nur zwei Parteien kennt,
führt dann fast automat
In den vergangenen zwei Jahren wurde Finanzminister
Jens Bullerjahn (SPD) von der Sonne verwöhnt: Er konnte mit
Einsparungen durch Stellenabbau, Schulschließungen und Kürzungen bei
Zuschüssen etwa für Theater und Hochschulen kalkulieren. Gleichzeitig
gingen die Steuereinnahmen in die Höhe und die Zinsen für die
Landesschulden in den Keller. Das Steuerplus wird nun aber kleiner.
Davon muss man ausgehen, weil die Konjunktur abgekühlt ist. Die
spannen
Die Suche nach einem Ausweichquartier für
Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz gestaltet sich extrem schwierig.
Das bisherige Domizil der Behörde ist mit der giftigen Chemikalie
Naphthalin verseucht, so dass ein Umzug so schnell wie möglich
erfolgen soll, berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche
Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Das Land selber hat aber keine
geeigneten Gebäude und sucht jetzt nach externen Angeboten. Parallel
dazu wird auch geprüft,
In den betroffenen Regionen Sachsen-Anhalts wird es
sicher zu Protesten kommen. Zu Recht. Es ist fraglich, ob der
Windstrom-überschuss im Norden des Landes so groß es, dass er die
angestrebte Trassen-Verlängerung rechtfertigt. Diese ist ein tiefer
Eingriff in die Landschaft und kostet wohl eine dreistellige
Millionensumme. Ohnehin zielt das Konzept der Erneuerbaren auf
Dezentralität. Strom sollte dort erzeugt werden, wo er verbraucht
wird.
Offenkundig ist, dass GDL-Chef Claus Weselsky von
seiner Kernforderung keinen Zentimeter abgehen möchte. Sie lautet:
Die GDL führt Tarif-verhandlungen für alle Mitglieder, seien sie nun
Lokführer oder Zugbegleiter. Die EVG könne ja das Gleiche tun. Käme
es so, gäbe es zwei gültige Tarifverträge mit unterschiedlichem
Inhalt für die gleichen Berufsgruppen. Weselskys Strategie ist klar:
Die GDL wird mit Streiks und Kompromisslosigkeit bessere
Beim neuen Monitor ist der Anteil an
Frühaufsteher-Patrioten wieder mächtig geschrumpft. Speziell die
Landesregierung und die Landes-politik allgemein sollten den
Rückschlag nicht leichtfertig abtun. Der Monitor ist ein
Stimmungsbarometer und die Verbundenheit ein wichtiger Wert. Die
Demokratie lebt vom Mitmachen. Das Gefühl, Teil eines Gemeinwesens zu
sein, ist die Grundlage. Man muss dafür die Landes-regierung nicht
mögen. Man kann gut diese kritisieren und
Am Mittwoch, den 19. November 2014, findet in der Industrie- und Handelskammer Magdeburg der "Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2014" statt. Er steht unter dem Motto "Weiter gehen. Weiter kommen." Veranstalter ist das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft, unterstützt unter anderem von den Wirtschaftskammern in Sachsen-Anhalt. Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen. Im Folgenden ein Überblick über das Tagesprogramm.
11:05
Nach Ansicht des halleschen Medizin-Ethikers Florian
Steger spricht aus medizin-ethischer Sicht nichts gegen das "Social
Freezing". " Es handelt sich ja nicht um Embryos, sondern um
Eizellen. Die Frage des Schutzes ungeborenen Lebens oder der
Menschenwürde stellt sich hier nicht", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Es müsse
sich aber um die selbstbestimmte Entscheidung einer Frau handeln, die
umfassend &
Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat
sich angesichts des Streits um die Warnung von Bundespräsident
Joachim Gauck vor einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen unter
Führung der Linken mäßigend geäußert. "Herr Gauck erweckt den
Eindruck, er könnte für alle Ostdeutschen seiner Generation
sprechen", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Mein Eindruck ist
Es ist richtig, dass viele ehemalige DDR-Bürger noch
heute unter den Folgen ihrer Unterdrückung im SED-Staat leiden, und
wahr ist auch, dass ein Ministerpräsident der Linken
gewöhnungsbedürftig ist. Aber wahr ist eben auch, dass die Linke sich
im vergangenen Vierteljahrhundert von ihren SED-Wurzeln weitgehend
befreit hat und ihr Ministerpräsidenten-Kandidat Bodo Ramelow sich
von diesen Wurzeln als ehemaliger westdeutscher Gewerkschaftssekretär
gar nicht ers