Halle. Der Chef der Leipziger Messe, Martin
Buhl-Wagner, rechtfertigt staatliche Zuschüsse für das Unternehmen.
"Wir haben nicht nur den Auftrag wirtschaftlich zu arbeiten, sondern
auch Wirtschaftsförderung zu betreiben", sagte Buhl-Wagner der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Zu
jedem Euro, der auf der Messe ausgegeben werde, kommen etwa sechs
Euro hinzu, die in die Region fließen. Gerade Hotels und Gaststätten
würde
Das hohen Wachstum ist mit einem harten Preiskampf
verbunden. Im Wettbewerb um Marktanteile werden Verluste in Kauf
genommen. So müssen die Fahrgäste im Schnitt neun Cent pro gefahrenen
Kilometer zahlen. Sonderangebote gibt es allerdings bereits für vier
Cent. Durchhalten können das nur Unternehmen, die Finanzstarke
Partner im Rücken haben. Zwei Dinge sind daher absehbar: Von den
vielen neuen Anbietern werden am Ende wahrscheinlich nur drei bis
vier übrig
Die rentenrechtliche Diskriminierung des
Mutterschutzes müsste der Regierung die Schamesröte ins Gesicht
treiben. Frauen können schwanger werden, Männer nicht. Das darf für
Frauen kein Nachteil sein. Gerne begründet die Koalition die Rente
mit 63 mit angeblichen Gerechtigkeitslücken. Hier hat sie selber eine
geschaffen.
Drei alte Männer setzten in diesen Tagen, jeder auf
seine Weise, einen Kontrapunkt zur Grundmelodie, mit der allenthalben
das Glück der deutschen Einheit gefeiert wird. Helmut Kohl tut es
eher unfreiwillig, weil er seine skeptischen Äußerungen über den
Anteil der ostdeutschen Bürgerbewegung am Fall Mauer nicht
veröffentlicht wissen wollte. Michail Gorbatschow dagegen, dem der
"Kanzler der Einheit" das Hauptverdienst an den historischen
Ereigni
Mir scheint, dass die Unterscheidung in Ost und
West, die nach 25 Jahren immer noch aufgemacht wird, zu kurz springt.
Natürlich gibt es Landstriche im Westen und im Süden, die stark
wirtschaftlich geprägt sind, und andere im Osten und im Norden
weniger. Aber ähnlich wie in Frankreich oder gar in Italien, fällt
auch die Vergleichbarkeit von Nord und West in Deutschland ebenfalls
sehr differenziert aus. Und das ist auch gut so. Natürlich ist es dem
Osten Deutschl
Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat
die jüngsten Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck zur SED
positiv gewürdigt. "Ich finde es ausdrücklich richtig, dass der
Bundespräsident Irritationen ausräumt", sagte sie der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Wir
brauchen sogar einen Neuanfang in der Erinnerungspolitik. Das
zentrale Motiv muss es sein, Brücken zu bauen und ein
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) hat für die jüngsten Angriffe des Liedermachers Wolf Biermann
auf die Linke Verständnis gezeigt. "Wolf Biermann hat für meine
Generation eine wichtige Rolle gespielt", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Deshalb
bin ich dankbar, dass ich diesen historischen Moment erleben durfte."
Haseloff fügte hinzu: "Biermann ist eine mutig
Wahlfälschung und CDU in einem Satz – das ist schon
ganz starker Tobak. Das kann man nicht aussitzen. Schon gar nicht
eine Woche vor dem Landesparteitag, auf dem sich die Vorstandsriege
um Webel zur Wiederwahl stellt. Die Worte des Parteichefs waren denn
auch von seltener Deutlichkeit. In der Dessauer Fördermittelaffäre
hielt sich die Parteiführung mit Kritik an Akteuren aus den eigenen
Reihen noch zurück. Dafür wurden interne Kritiker mit
Parteiausschluss
Innerhalb weniger Tage ließ Gewerkschaftschef Claus
Weselsky drei Gelegenheiten ungenutzt, den Kurs kompromissloser
Konfrontation zu verlassen: Ein Schlichtungsangebot der Bahn wurde
ebenso abgelehnt wie zwei Vermittlungsversuche der hessischen
Arbeitsgerichte. In weiten Bevölkerungskreisen schwand das
Verständnis für die Belange der Lokführer. Eine Minigewerkschaft legt
für das Recht, ein paar hundert Zugbegleiter vertreten zu können, auf
Tage das halbe
Noch lange hätte Wolf Biermann so weiter spielen –
und ein jeder sich erinnern können. Daran, dass Freiheit das ist,
was man sich nehmen muss, so wie Biermann das Wort vor dem Bundestag.
Dass man ab und an zu weit gehen muss, um voran zu kommen. Dass die
Geschichte der DDR eine ist, die im Osten niemanden, der über 40
Jahre alt ist, kalt lässt – und die noch lange nicht zu Ende ist.
Erinnerungen, die klarmachen, dass die Linke der Rechtsnachfolger
der SED ist, der