Seltsam nur, dass Union und FDP diesen "Erfolg" so
ungern öffentlich machen. Nachdem erste Informationen über das
Milliarden-Geschäft ruchbar geworden waren, gestand Hersteller Krauss
Maffei Wegmann den Deal ein. Vielleicht liegt es daran, dass das
Rüstungsgeschäft im Widerspruch steht zu jener Position, die
Außenminister Westerwelle vor gut zwei Wochen bei den Vereinten
Nationen vertreten hat. Dort warb er für ein UN-Abkommen, das
verhindern
Wir fassen zusammen: Die Ministerin hält eine auf
Freiwilligkeit beruhende Vereinbarung für sinnlos, wird ihre auf
demselben Prinzip fußende Flexiquote aber beibehalten. Ihre Partei
wiederum will, dass 2020 eine gesetzliche Regelung greift, der sie
gestern die Zustimmung verweigerte. Man kann das dummdreist nennen.
Dass das Geld in Sachsen-Anhalt nicht reichen wird,
für eine Finanzierung zweier Uni-Kliniken, das ist in Magdeburg
sicher schon länger klar. Nun steigt der Testballon, wo der Weg des
geringsten Widerstands hinführt: Nach Halle? Hier können junge
Menschen seit rund 300 Jahren ein Medizin-Studium absolvieren, in
Magdeburg ist das mit vollständigem Abschluss erst seit den 1950er
Jahren möglich. Natürlich wurden Fehler gemacht am Uniklinikum in der
Saalesta
Staatssekretär Rainer Bomba, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, eröffnet am Donnerstag, 18. April 2013 um 11 Uhr die Wanderausstellung über das Berliner Schloss – Humboldtforum in der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Alter Markt 8. Anschließend spricht der Staatssekretär auf der Vollversammlung der IHK.
Die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum zeigt die Ausstellung "Berliner Schloss – Humboldtforum: Das Projekt"
Die Staatsanwaltschaft Hamburg wird im Zuge des
Ermittlungsverfahrens gegen Linksfraktionschef Gregor Gysi vermutlich
auch Zeugen vernehmen, weshalb sich das Verfahren noch bis zum Sommer
hinziehen könnte. Das erklärte eine Sprecherin der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Wir
prüfen noch", sagte sie zum Stand der Ermittlungen. "Die zahlreichen
Unterlagen werden ausgewertet. Wahrscheinlich werden auch Zeugen zu
h&o
Die beiden Universitäts-Kliniken in Sachsen-Anhalt
stehen wegen des Sparkurses der Landesregierung unter Druck,
insbesondere die Uni-Klinik Halle. Laut einer internen Unterlage des
Finanzministeriums gibt es in Halle einen Investitionsstau von über
80 Millionen Euro. Bis 2025 würde dieser auf gut 400 Millionen Euro
ansteigen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Donnerstagausgabe). "Ein steuerschwaches Land der Größe
Sachsen-Anhal
Mit jeder verschobenen Entscheidung wird die Lage
ernster. Nicht allein für das Museum, sondern auch für das
Wohlwollen, das die Öffentlichkeit diesem wichtigen Bau
entgegenbringt. Den einmal vom Land ins Gespräch gebrachten
Eröffnungstermin 2016 konnte man schon abhaken. Im besten Fall ist
noch 2018 zu schaffen. Das Vorjahr des 100-Jahr-Jubiläums des
Bauhauses. "Möglichst" vor der Sommerpause soll die
Standortentscheidung fallen. Man kann
Die Schließung eines Standortes wäre zumindest in
Sachsen-Anhalt nicht praktikabel: Schließlich müssen Versorgung und
Ausbildung mit Blick auf die alternde Bevölkerung und den
Ärztemangel gesichert werden. Es wird wohl darauf hinauslaufen,
weiter Möglichkeiten der Kooperation und der Verschlankung zu suchen.
Man darf gespannt auf die Vorschläge des Wissenschaftsrats sein.