Mitteldeutsche Zeitung: zu Klassenfahrten in Sachsen-Anhalt

Die Fahrten sind wichtiger Teil des Schullebens. Sie
fördern die Gemeinschaft, ermöglichen soziales Lernen und erweitern
den Horizont. Da ist es völlig richtig, dass ein neuer Erlass die
Fahrten auf eine solide Basis stellen soll. Wichtig ist der Erlass
auch, weil er den – zuletzt ja auch juristisch ausgefochtenen –
Streit um die Ansprüche der Lehrer auf Reisekosten-Erstattungen
endgültig beilegt. Denn Pädagogen, die sich von ihrem Arbeitgeber
ungerecht beha

Mitteldeutsche Zeitung: zu TLG-Verkauf

Es sieht zwar nicht so aus, als wäre hier ein Gesetz
gebrochen worden. Allerdings musste die Öffentlichkeit bisher davon
ausgehen, dass ein Investor die 11 500 Immobilien erwarb – und nicht
zwei Tochtergesellschaften. Überdies ist es ein Stück aus dem
Tollhaus, dass ein Käufer Grunderwerbssteuer zahlen muss, wenn er 95
Prozent einer Immobilie oder Immobiliengesellschaft erwirbt – bei
94,9 Prozent aber nicht mehr. Verschärfend kommt hinzu, dass es sich
um ei

Mitteldeutsche Zeitung: zur Finanznot der NPD

Die NPD muss die hauptamtlichen Mitarbeiter ihrer
Berliner Zentrale entlassen, weil sie ihre Gehälter nicht mehr zahlen
kann. Wegen falscher Angaben im Rechenschaftsbericht hat die
Bundestagsverwaltung die Mittel aus der staatlichen
Parteienfinanzierung gestrichen. Lohnt da noch der große Aufwand
eines Verbotsverfahrens? Auch jenseits der Finanzen befindet sich die
rechtsradikale Partei in Auflösung. Ein Machtkampf tobt zwischen den
Anhängern des aktuellen Vorsitzenden

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Konjunktur Sachsen-Anhalt als einziges Ost-Bundesland unter Vorkrisenniveau von 2008

Die wirtschaftliche Entwicklung Sachsen-Anhalts
ist in den vergangenen Jahren offenbar schlechter als im Rest
Ostdeutschlands verlaufen. "Sachsen-Anhalt hat als einziges neues
Bundesland noch nicht das Niveau von vor der Finanz- und
Wirtschaftskrise erreicht", sagte Konjunkturexperte Udo Ludwig vom
Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach
Angaben des IWH lag das Bruttoinlandsprodukt (

Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr Ex-Generalinspekteur Kujat hält Anschaffung bewaffneter Drohnen für dringlich

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr,
Harald Kujat, hat die Verteidigungsexperten der Koalitionsfraktionen
kritisiert, weil sie anders als Verteidigungsminister Thomas de
Maizière (CDU) behauptet hatten, die Anschaffung von bewaffneten
Drohnen sei nicht eilig. "Das ist nicht eilig, weil bald Wahlen
sind", spottete er in der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Online-Ausgabe). "De Maizière hat völlig Recht. Aber das
ist eb

Mitteldeutsche Zeitung: zu Immobilienmarkt Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Immobilienmarkt boomt wieder – das
ist eine gute Nachricht. Und: Vor allem Häuser und Grundstücke in
Top-Lagen finden trotz saftiger Preise vermehrt Interessenten. Wer da
kauft, setzt letztlich auch auf Sachsen-Anhalt und – hoffentlich zu
Recht – auf eine stabile Wirtschaftsentwicklung. Der jüngste
Grundstücksmarktbericht belegt nach Ansicht von Bauminister Thomas
Webel (CDU) aber auch etwas anderes: Webel nannte es einen "Run auf
die Städte&q

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Rechtsextremismus

Zwischen der Tatsache, dass es in Halle Menschen
mit fremdenfeindlichen Ansichten gibt und dem Titel "Hochburg des
Rechtsradikalismus" liegen immer noch Welten. Auf diese
differenzierte Betrachtung der Saalestadt verzichtet der Text –
leider. Stattdessen wird wieder einmal einer Stadt im Osten ein
Stempel aufgedrückt, ohne, dass vorher genauer hingeschaut wurde. Es
ist eben so einfach, Klischees zu reproduzieren, ohne sie auf ihren
Wahrheitsgehalt zu überpr&uuml

Mitteldeutsche Zeitung: Kundus-Bombardement Opfer-Anwalt Popal kritisiert die Beförderung von Oberst Georg Klein

Der Anwalt der Opfer des Bombenangriffs von Kundus,
Karim Popal, hat die jüngste Beförderung des Befehl gebenden Oberst
Georg Klein kritisiert. "Das ist unverantwortlich", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe).
"Mehrere Berichte, unter anderem der Nato-Bericht, haben seine Fehler
aufgezeigt. Trotzdem wird er befördert. Das ist eine absolute
Beleidigung des humanitären Völkerrechts." Popal f&u