Mitteldeutsche Zeitung: zu Antibiotika

Die Experten der nationalen Akademie der
Wissenschaften Leopoldina und der Akademie der Wissenschaften in
Hamburg empfehlen deshalb zurecht, die Grundlagenforschung erheblich
zu verstärken und Anreize für die Industrie zu setzen, die
Entwicklung neuer Antibiotika voranzutreiben. Es ist zu hoffen, dass
die gestern veröffentlichten Empfehlungen in der Politik entsprechend
gewürdigt werden. Denn dass dringender Handlungsbedarf besteht, um
resistente Keime einzudämmen

Eurokrise sorgt für Bauboom in Sachsen-Anhalt

Die Eurokrise und äußerst niedrige Zinsen haben auch in Sachsen-Anhalt einen regelrechten Boom im privaten Wohnungsbau ausgelöst. "Die Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern hat in den vergangenen beiden Jahren deutlich angezogen", erklärte Susann Stein, Sprecherin des Bauindustrieverbandes, der "Mitteldeutschen Zeitung". So stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Wohngebäude im Jahr 2011 um 17,3 Prozent auf 1.773. Ein Wachstum, das si

Mitteldeutsche Zeitung: Linke Linken-Chefin Kipping kritisiert Anwürfe von SPD-Chef Gabriel

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat
der Darstellung des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel vom Abend der
Niedersachsen-Wahl widersprochen, wonach jede Stimme für Piraten und
Linke eine verlorene Stimme sei. "Gabriel hat offenbar eine
Rechenschwäche", sagte sie der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Wir liegen in den
Umfragen bundesweit zwischen sieben und acht Prozent. Er wird mit uns
reden müssen, wenn d

Mitteldeutsche Zeitung: Sexismus-Debatte Thüringens FDP-Generalsekretär Kurth nimm Brüderle in Schutz

Der thüringische FDP-Generalsekretär und Sprecher
der FDP-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost, Patrick Kurth, hat den
FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle gegen den Vorwurf des
Sexismus verteidigt. "Ich mache mir bestimmte Sprüche nicht zu
eigen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe). "Aber die Brüderle zugeschriebenen Zitate sind
nicht sexistisch. Deswegen wird die Schmierenkomödie n

Mitteldeutsche Zeitung: Privater Wohnungsbau Eurokrise sorgt für Bauboom in Sachsen-Anhalt

Die Eurokrise und äußerst niedrige Zinsen haben auch
in Sachsen-Anhalt einen regelrechten Boom im privaten Wohnungsbau
ausgelöst. "Die Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern hat in
den vergangenen beiden Jahren deutlich angezogen", erklärte Susann
Stein, Sprecherin des Bauindustrieverbandes, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). So stieg die
Zahl der Baugenehmigungen für Wohngebäude im Jahr 2011 um 17,3
Proz

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tschechien

Staatsoberhaupt wird der Linkspopulist Milos Zeman.
Eine Katastrophe ist das Wahlergebnis aber nicht. Zeman ist bei allem
Hang zum Populismus kein außenpolitischer Irrläufer wie sein
Vorgänger Vaclav Klaus. Er will und wird die Tschechen mit Europa
versöhnen. Wichtiger noch wären Ruhe und Berechenbarkeit im Innern.
Sie würden Tschechiens Position nach außen stärken. Allerdings will
Zeman Neuwahlen erzwingen, um sich und dem Land eine linke Mehrheit

Mitteldeutsche Zeitung: zuÄgypten

Ägypten kommt nicht zu Ruhe, seit vor zwei Jahren
der damalige Präsident Hosni Mubarak gestürzt wurde. Das Land musste
erleben, dass eine sterbende Diktatur nicht automatisch in einer
westlich geprägten Demokratie aufgehen muss. Gewiss – die islamische
Welt hat ihre religiösen und politischen Eigenheiten, doch die
Herrschaft der Muslimbrüder von Mohammed Mursi und der Einfluss
radikaler Salafisten behagt immer weniger Ägyptern. Ihr Verständnis
von

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bauboom

Ob die Baubranche dauerhaft vom Boom profitieren
wird, ist jedoch fraglich. Viele Firmen scheinen selber nicht daran
zu glauben, wie die eingetrübten Geschäftsaussichten zeigen. Und
anders als die Autobranche, die sich nach dem Strohfeuer, das die
Abwrackprämie in Deutschland ausgelöst hatte, wieder auf den Export
stützen konnte, hat die regionale Baubranche nur den heimischen
Markt. Und da ist die Lage – trotz der Euphorie – durchwachsen. So
ist die Zahl

Sachsen-Anhalt: Bullerjahn will 2016 nicht SPD-Spitzenkandidat werden

Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) will nicht ein drittes Mal Spitzenkandidat seiner Partei werden. Zur Landtagswahl 2016 wolle er Partei- und Fraktionschefin Katrin Budde den Vortritt lassen. "Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass ich noch einmal aktiv die Spitzenkandidatur anstrebe", sagte Bullerjahn der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Wenn Budde antreten wolle, werde er sie unterstützen. Der Finanzminister verteidigte zudem seinen