Die erste Erkenntnis ist, dass ein gutes
Wahlergebnis nicht unbedingt nur Jubel auslösen kann. Die FDP hat
die Fünf-Prozent-Hürde zwar deutlich übersprungen, doch nicht aus
eigener Kraft. Die Zweitstimmen-Kampagne der CDU für den Erhalt einer
schwarz-gelben Landesregierung in Hannover hat Wirkung gezeigt: Der
FDP hat sie Stimmen gebracht und der CDU hat sie viele Stimmen
gekostet. Ein toller Sieg sieht anders aus. Die Notwendigkeit von
Leihstimmen macht deutlich,
Die Staatsanwaltschaft Halle hat gegen den
Doppelmörder von Mansfeld erneut Anklage erhoben. Gabor S. werde Mord
an der Schweizerin Maria K. vorgeworfen, sagte Klaus Wiechmann,
Sprecher der Behörde, der in Halle erscheinenden Mitteldeutsche
Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Die 47-Jährige war im Sommer 2007 in der
Schweiz verschwunden. Ihre Leiche wurde Anfang 2011 in einem
Waldstück nahe dem letzten Wohnort von Gabor S. im Landkreis
Mansfeld-Südharz entdeckt. Gabor S. w
Seine Widersacher, die Rainer Brüderle bereits zum
Nachfolger gekürt haben, weil sie mit Rösler eine Niederlage bei der
Bundestagswahl fürchten, müssten sich also für Niedersachsen ein
möglichst schlechtes Wahlergebnis wünschen. Es scheint, als könne man
der FDP mehr schaden, wenn man sie wählt, als wenn man sie nicht
wählt. Das ist genauso absurd wie der Glaube mancher Liberaler, ihre
desolate Lage würde sich allein durch einen We
Interessant und erfreulich ist vielmehr, dass
Sachsen-Anhalts Chemie nunmehr das zweite Jahr in Folge
umsatzstärkste Industriebranche im Land ist. Mehr als 20 Jahre hat es
gedauert, ehe sich die einst prägende Chemie nach ihrem Niedergang
wieder nach vorn gekämpft hat. Was an neuen Werken auf altem Grund
mit Milliarden-Aufwand entstanden ist, kann sich international
messen. Starke Netzwerke wurden geknüpft. Zukunftsweisende
Forschungsstätten sind aufgebaut worden.
Keine Frage: Die Einschnitte werden für viele
Sportarten gewaltig sein und manch ein Fachverband wird mit dem Geld,
das die öffentliche Hand künftig noch zur Verfügung stellt, keine
Leistungssport-Strukturen mehr aufrechterhalten können. Dennoch ist
der Schritt politisch richtig. Wenn ein Bundesland Breitensport
fördert, so ist dies mit sozial- und auch mit gesundheitspolitischen
Argumenten zu rechtfertigen. Beim Thema Leistungssport aber reden wir
über ei
Aber – was wäre denn die Alternative zu Frankreichs
entschlossenem Alleingang in der malischen Wüste gewesen? Die
Terror-Islamisten, die nach der Eroberung von Nordmali in Begriff
waren, den Süden zu überrennen, einfach durchmarschieren zu lassen?
Sicherlich nicht! Schon eher könnte man den Vorwurf erheben, viel zu
lange zugesehen zu haben, wie sich in Nordmali und in der umliegenden
Sahararegion eine neue Terrorhochburg formierte. Aber dies kann man
nicht allein d
Anerkennung verdient, wer das hohe Gut des Lebens
achtet und ungeborene Kinder schützen will. Gut, dass die Kirche
dafür eintritt. Etwa 100 000 Abtreibungen in Deutschland pro Jahr
sind eine Zahl, die beunruhigt. Dass die Kirche einer vergewaltigten
Frau aber sogar die "Pille danach" samt Information hierüber
verweigert wissen will, dies ist mindestens so verstörend wie die
Schocker-Bilder abgetriebener Föten. Die Kirche lehrt: Jedes Kind ist
Frucht der L
Guardiola hat ja nicht nur als Cheftrainer den FC
Barcelona zum Nonplusultra im Weltfußball gemacht. Er hatte zuvor als
Nachwuchstrainer der Katalanen auch Spieler entwickelt: Lionel Messi
etwa, Xavi oder Andres Iniesta. Mehr geht nicht. Natürlich stellt
sich die Frage, warum ein Coach, der umworben war von den
finanzkräftigsten Vereinen der Welt, in die Bundesliga kommt. Doch im
Grunde beantwortet sich diese Frage von selbst. Der spanische Fußball
leidet unter der Wirt
Der Schritt ist Symbolik, weil er eine Debatte über
ein neuerliches Einsatzmandat im Bundestag auf die lange Bank
schiebt. Bamako ist ein Flughafen, der mehr als 700 Kilometer von der
Frontlinie entfernt liegt. Ein Beschuss der Maschinen – und damit der
Einsatz von Waffen – scheint nahezu ausgeschlossen. Sollen die
dringend benötigten Ecowas-Soldaten dann 700 Kilometer zu Fuß gehen?
Nein, diese Frage möchte die Kanzlerin erst nächste Woche
beantworten, wenn Frankr
Tatsächlich mögen die Ursachen dafür vielschichtig
sein. Ungesundes Leben, Stress oder schlicht die demografischen
Verhältnisse tragen sicher zu der Bilanz bei. Zweifellos aber auch
die geringe Zahl der Kardiologen. Man muss kein Rechengenie sein, um
aus dem hohen Versorgungsgrad in Hamburg mit der niedrigsten Zahl von
Herzinfarkt-Toten und den umgekehrten Werten in Sachsen-Anhalt seine
Schlüsse zu ziehen. Völlig untätig gewesen zu sein, muss sich das
L