Mitteldeutsche Zeitung: NS-Herrschaft Bund soll sich stärker für Pflege von Gräbern der Opfer des Nationalsozialismus kümmern

Der Bund soll sich künftig mehr für die Pflege von
Gräbern der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft
engagieren. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Sie beruft sich auf einen
Entschließungsantrag, den Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen am
Freitag im Bundesrat zur Abstimmung stellen. Der Antrag geht auf das
Drängen des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zurück. Dessen
Vorsi

Mitteldeutsche Zeitung: zu Pussy Riot

Putins Russland ist alles andere als ein
Rechtsstaat. Die Entscheidungen in wichtigen Prozessen fallen im
Kreml, nicht im Gerichtssaal. Und Putin hat sich nach den
Massenprotesten des Winters und seiner wenig überzeugenden Wiederwahl
im März dazu entschlossen, der Opposition mit Härte zu begegnen. Der
Westen sollte sich genau überlegen, wie er mit diesem Russland
dauerhaft umgehen will. Am Dienstag die Fertigstellung der
Ostseepipeline zu feiern, um am Mittwoch das Unr

Mitteldeutsche Zeitung: zu Magnus Gäfgen

Das Urteil ist schwer erträglich, denn der Horror
des getöteten Jungen und das Leid seiner Eltern blieb zugleich
unentschädigt. Moralisch ist es kaum nachvollziehbar, wie jemand nach
solchen Taten die Chuzpe haben kann, noch Schadensersatz einzuklagen.
Dennoch war das Urteil unausweichlich. Der Europäische Gerichtshof
für Menschenrechte hatte die Entschädigung bereits 2010 für nötig
gehalten. Da die Frankfurter Polizisten nur zu minimalen Strafen
veru

Mitteldeutsche Zeitung: zu Strompreisen

Die Kostenexplosion beim Strom hat eine solche
Dimension erreicht, dass das zeitgleich mit der Ankündigung von
Preiserhöhungen geplante Angebot der Energieberatung einer
Provokation gleichkommt. Im Zuge der Energiewende müssen andere
Wege gefunden werden, als nur den Stromkunden tiefer in die Tasche zu
greifen. Das Trostpflaster einer Beratung rettet die Haushalte da
nicht. Und trotzdem sind Energiechecks vernünftig. Es wäre falsch,
die Vorstellungen dar&u

Mitteldeutsche Zeitung: Eurokrise Grünen-Politiker Beck nimmt Linksparteichef Riexinger in Schutz

Der Parlamentarische Geschäftsführer der grünen
Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat Linksparteichef Bernd Riexinger
gegen Kritik wegen seines jüngsten Griechenland-Besuchs verteidigt.
"Das ist sein gutes Recht", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Und mir kommt die
Aufregung etwas künstlich vor. Selbstverständlich darf Herr Riexinger
nach Griechenland fahren und dort von seinen allgemein

Mitteldeutsche Zeitung: CDU-Länderchefs Merkel will nicht auf widerspenstige CDU-Ministerpräsidenten einwirken

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verzichtet
darauf, die widerspenstigen CDU-Ministerpräsidenten im Kanzleramt zur
Räson zu bringen. Das berichtet die in Halle erscheinende
"Mitteldeutsche Zeitung" (Online-Ausgabe) unter Berufung auf führende
Unionskreise. Demnach findet das turnusmäßige Treffen der
Unions-Ministerpräsidenten mit Merkel am Donnerstabend anders als
geplant gar nicht im Kanzleramt statt, sondern in der
Landesvertretung Sachsen. Die M

Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel in Athen

Für Ministerpräsident Antonis Samaras ist der Besuch
der Bundeskanzlerin ein wichtiges Signal: Ja, die europäischen
Partner, an der Spitze die drängenden Deutschen, erkennen die
Anstrengungen seiner Regierung an. Gleichwohl ist unwahrscheinlich,
dass sie ausreichen werden, die vereinbarten Sanierungsziele zu
erreichen. Ist das entscheidend? Nein. Athen muss glaubhaft
umsteuern. Dann werden sie Griechenland auch mehr Zeit geben. Die
Demonstranten in Athen erreicht dies

Mitteldeutsche Zeitung: Preisverleihung Grünen-Politikerin Steffi Lemke befürwortet Auszeichnung von „Pussy Riot“ mit dem Lutherpreis „Das unerschrockene Wort“

Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, befürwortet die Nominierung von "Pussy Riot"
für den Luther-Preis "Das unerschrockene Wort". Der Online-Ausgabe
der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung sagte sie: "Das
freie Wort darf nicht an der Kirchentür enden. Schon gar nicht in
Russland, in dem es immer schwerer wird, der Meinungsfreiheit zu
ihrem Recht zu verhelfen. Das müsste vor all