Um Vertrauen (wieder) zu gewinnen und damit die
Spendenbereitschaft signifikant zu erhöhen, ist ein Neuanfang nötig,
eine komplette Neuordnung des Systems. Der Bundestag muss einen
transparenten Rechtsrahmen für die Zuteilung von Organen setzen,
die Organisation der Transplantationen und die Vermittlung müssen
öffentlich-rechtliche Körperschaften übernehmen, die direkt der
Kontrolle des Parlamentes unterstehen. Ein Gipfel mit allen
beteiligten Inst
So durchsichtig das Manöver der siechenden Linken
sein mag, ihr Angebot weist die immer selbstbewusster auftretende
SPD auf ein ziemlich ernstes Problem hin: 13 Monate vor der nächsten
Wahl im Bund fehlt ihr eine echte Machtoption. Egal, wie der
Kanzlerkandidat heißt, absehbar ist, dass er neben den Grünen einen
weiteren Koalitionspartner benötigt: Deshalb sollte die SPD jetzt
nicht den Fehler begehen, zu harsch auf das Angebot der Linken zu
reagieren.
Die juristische und politische Aufarbeitung der
Affäre steht aber erst am Anfang. Auch die Staatsanwaltschaft muss –
so kompliziert die Materie ist – dreieinhalb Jahre nach Beginn der
Ermittlungen endlich zu Ergebnissen kommen: also entweder Anklagen
erheben oder schlüssig begründen, warum alles nicht so schlimm ist.
Genauso wichtig ist die Arbeit des Untersuchungsausschusses, den
der Landtag auf Antrag der Linken einrichten wird. Denn es drängen
sich Fragen auf, d
Kommt der Mensch auf Ewigkeit allein mit seiner Erde
und ihren Angeboten aus? Der Mars lohnt. Nicht heute, nicht morgen,
überübermorgen. Vielleicht. Natürlich nicht, wenn man das alles durch
die kaufmännische Brille der Gegenwart sieht. Aber hätte der Mensch
seit der Steinzeit immer nur Kosten-Nutzen-Rechnungen aufgestellt,
säße er heute noch im Fell am Feuer. Der Mensch muss immer wieder
über die Stränge schlagen. Jetzt eben auf dem Mars.
Sachsen-Anhalt hat die Solarindustrie im Land seit
dem Jahr 2000 mit etwa 170 Millionen Euro unterstützt. Der
Löwenanteil davon entfiel mit 134,6 Millionen Euro auf Zuschüsse für
Investitionen etwa in Produktionsanlagen, teilte das Magdeburger
Wirtschaftsministerium auf Anfrage der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) mit. Die Investitionsbank
Sachsen-Anhalt hat zudem mit ihrem Solar-Programm "Perspektive" rund
35 Millionen Euro an D
Die Blamage an den Superstars Paul Biedermann und
Britta Steffen festzumachen, wäre allerdings falsch. Ja, die beiden
sind nicht über sich hinausgewachsen. Doch sie haben gekämpft und
waren mit den Plätzen vier und fünf vorn dabei. Und deshalb: Nein,
die medaillenlosen Gesichter des deutschen Verbandes sind nicht das
Problem. Der Abwärtstrend hält seit Jahren an. Schulterklopfen für
mittelmäßige Leistungen war gang und gäbe. U
Söder ist mit seiner Polemik keinen Deut besser als
die Zeitungen des italienischen Ex-Regierungschefs Silvio
Berlusconi, in denen schon vom "4. Reich" schwadroniert wird. Will
Deutschland mit seiner Sparpolitik erfolgreich sein, müssen seine
Vertreter dafür werben. Die Bürger Südeuropas mit dem Säbel zu
attackieren, ist nicht erfolgversprechend. Der Ton macht die Musik.
Das sollte man selbst am bayerischen Stammtisch wissen.
Während Chevrolet billig außerhalb Europa
produziert, muss Opel hohe Löhne bezahlen. Während Chevrolet sich an
der guten Opel-Forschung bedient und damit den ganzen Weltmarkt
beliefern darf, ist Opel auf Europa als Absatzmarkt beschränkt.Nun
hat GM noch eins draufgesetzt: Für die aberwitzige Summe von 559
Millionen Dollar darf Chevrolet sieben Jahre auf den Trikots des
Fußballklubs Manchester United werben. GM verweist darauf, dass
gerade United ein in
Der Wirtschaftsforscher Ulrich Blum fordert zur Rettung insolventer Solarzellen-Hersteller eine staatliche Auffanggesellschaft. "Die Politik muss ernsthaft über die Gründung einer Holding diskutieren, um wichtige Technologiefirmen zu erhalten", sagte der ehemalige Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Eine grundlegende Erkenntnis aus vielen Branchen sei, dass man ohne Endfertigung langfristig