Mitteldeutsche Zeitung: Affäre Grass Beiratschef der Stasi-Unterlagen-Behörde, Schröder, rügt Grass– Stasi-Vergleich

Der Vorsitzende des Beirates der
Stasi-Unterlagen-Behörde, Richard Schröder, hat den Vergleich des
Schriftstellers Günter Grass zwischen dem Verhalten Israels ihm
gegenüber und den Methoden der DDR zurück gewiesen. "Der
Stasi-Vergleich ist wieder daneben", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Israel ist
kein Polizeistaat. Zwei Israelis, drei Meinungen – das ist doch die
Realität im Land. Das

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gesundheitschecks und Führerschein

Nach der Unfall-Statistik des ADAC sank die Zahl der
tödlich Verunglückten unter 65 Jahren seit 1991 um 68 Prozent, bei
älteren nur um 51. Auch alte Fußgänger und Radfahrer leben
gefährlich, aber fast die Hälfte kam 2010 im Auto zu Schaden. Ist es
da schon Diskriminierung, wenn der Hamburger Verkehrssenator sich ein
paar durchaus menschenfreundliche Gedanken macht? Gedanken übrigens,
die in andern Ländern längst Gesetz sind. 2013 wird auch b

Mitteldeutsche Zeitung: zu Inzest

Für Missbrauch und Gewaltverhältnisse gibt es schon
andere Strafbestimmungen. Auch der Verweis auf drohende Erbschäden
ist problematisch. Nicht einmal für Menschen mit Erbkrankheiten gibt
es heute Beschränkungen beim Paarungsverhalten. Es ist daher schwer
zu begründen, warum gerade bei Geschwistern die Gefahr von krankem
Nachwuchs zu einem strafrechtlichen Verbot führen soll. Man muss sich
immer vor Augen halten: Wer zu seiner Liebe steht und das Gesetz
i

Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

Die Waffenruhe scheint zu halten, ließ gestern der
UN-Beauftragte Kofi Annan verlauten. So fangen gewöhnlich gute
Nachrichten an. Man könnte aber auch sagen: So formuliert man
diplomatisch eine gehörige Portion Skepsis. Wenn die Waffen
tatsächlich vorerst schweigen würden, wäre zumindest humanitäre
Hilfe für die Menschen in den umkämpften Gebieten möglich. Und die
ist dringend nötig. Noch dringender erforderlich aber ist der
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Mitteldeutsche Zeitung: Linke Schweriner Linkenchef Bockhahn schlägt Bartsch als Bundesparteichef vor

Der Vorsitzende der Linkspartei in
Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn, hat für den
stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch als neuen
Parteivorsitzenden plädiert. "Ich unterstütze die Kandidatur von
Dietmar Bartsch für den Parteivorsitz nach wie vor ausdrücklich",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe) und fügte in Anspielung auf das Abwarten des
ehemaligen Parteivorsitzenden

Mitteldeutsche Zeitung: zur Linkspartei

Die zentrale Figur im Spiel ist nun Oskar
Lafontaine. Doch eine Universalwaffe ist der Saarländer nicht.
Denn die Linkspartei leidet unter Mitgliederschwund, nicht
ausgetragenen Konflikten, einem miserablen Auftritt und seit Neuestem
noch unter der Bedrohung durch die Piratenpartei, die im Meer der
Protestwähler zunehmend erfolgreicher ihre Netze auswirft. Zu
glauben, eine Person allein könne all diese Probleme lösen, ist naiv.
Einiges spricht vielmehr dafür, da

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz-IV-Strafen

Zwar sind die verhängten Strafen gegen säumige oder
unwillige Hartz-IV-Empfänger im vergangenen Jahr bundesweit stark
gestiegen. Aber die Zahl der Verweigerer von Arbeitsvermittlung ist
eigentlich gering. Bundesweit liegt sie unter vier Prozent, in
Sachsen-Anhalt sogar unter drei. Das heißt umgekehrt: 96 Prozent der
Leistungsbezieher wollen aus ihrer unbefriedigenden sozialen Lage
heraus. Und das ist die eigentlich gute Nachricht. Dass mehr gestraft
wurde, hat einen pl

Mitteldeutsche Zeitung: zur Doppelaufführung des „Rings des Nibelungen“ in Sachsen-Anhalt

Anderthalb Jahre brauchte man, um zu bemerken, dass
Wagners Opern-Zyklus "Der Ring des Nibelungen" in Halle und Dessau
einige Zeit nebeneinander her laufen wird. Nur rund 50 Kilometer
voneinander entfernt. Das ist so, als würde man das gleiche Stück in
Berlin zeitgleich an zwei Bühnen aufführen. Auf diese Idee würde in
Berlin selbstverständlich niemand kommen, auch wenn es nicht nur dort
kaum einen Regisseur gibt, der nicht irgendwann einmal den &qu

IT-Unternehmen in Sorgeüber Ausgliederungspläne des Landes

Die IT-Unternehmen in Sachsen-Anhalt sind sehr beunruhigt über die Pläne des Landes, eine Kooperation mit dem norddeutschen IT-Dienstleister Dataport einzugehen.
Dahinter steht die Absicht des Landes Sachsen-Anhalt, grundlegende IKT-Aufgaben, so den Betrieb des Landesrechenzentrums, an Dataport, als Einrichtung des öffentlichen Rechts, zu übertragen.
Vom Finanzministerium wird dies als ein unumgänglicher Prozess bezeichnet.
Als Begründung we