Mitteldeutsche Zeitung: Zahnarzt-Rechnungen Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt: Mauschelei ist ausgeschlossen

Der Vorsitzende der Kassenzahnärztliche Vereinigung
(KZV) Sachsen-Anhalt, Dieter Hanisch, hält die von den gesetzlichen
Krankenkassen angekündigte Prüfung der Zahnarztrechnungen für
überflüssig. "Wir sehen keine Notwendigkeit für weitere Kontrollen.
Ich vermute dahinter eine Beschäftigungsmaßnahme für die Kassen, weil
ihnen immer wieder unnötige Verwaltungskosten vorgeworfen werden, von
denen die Versicherten nichts haben&quo

Mitteldeutsche Zeitung: zu Benzinpreise und Leipziger Nahverkehr

Damit aus dem Flirt eine feste Beziehung wird,
müssen sich die Betreiber von Bussen und Bahnen – ob in Leipzig
oder anderswo – allerdings noch anstrengen. Während in Großstädten
das Nahverkehrsangebot in der Regel gut ist, aber immer noch
verbessert werden kann, sieht es auf dem flachen Land häufig düster
aus: Busse fahren selten. Der Wunsch nach Takt-Fahrzeiten bleibt
unerfüllt. Abende und Wochenenden kommen in vielen Fahrplänen gar
nicht me

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hafturlaub

Es ist gut, dass die Öffentlichkeit genauer
hinsieht, wenn es um den Umgang mit Schwerverbrechern geht. Die
Strafhaft in Deutschland steht vor einem großen Umbruch. Im Zuge der
Neuordnung für die Sicherungsverwahrung besonders gefährlicher Täter
soll der gesamte Strafvollzug therapie-orientierter werden. Dabei
geht es auch um eine bessere Wiedereingliederung von Tätern je nach
ihren individuellen Möglichkeiten – angepasst also an den
Einzelfall. Kein

Mitteldeutsche Zeitung: zu Zahnarztrechnungen

Der Gang zum Zahnarzt ist oft doppelt schmerzhaft.
Nicht nur die Behandlung treibt so manchem Tränen in die Augen,
sondern auch die Rechnung, die für Brücken und Kronen präsentiert
wird. Da ist es nur zu begrüßen, wenn die gesetzlichen Krankenkassen
für mehr Transparenz sorgen wollen. Und die Versicherten werden es
auch gern hören, dass ihr Kostenanteil geringer werden soll.
Doch haben die Pläne auch eine Chance auf Verwirklichung? Kaum

Mitteldeutsche Zeitung: Tiere Kuh läuft frei herum

Das Hochland-Rind "Rosalie" macht seit Ostermontag
die Gegend zwischen Seeburg und Neehausen (Mansfeld-Südharz,
Sachsen-Anhalt) unsicher. Das berichtet die in Halle erscheinende
"Mitteldeutsche Zeitung" in ihrer Mittwochausgabe. Die 400 Kilogramm
schwere Kuh ist zusammen mit ihrer Artgenossin "Simone" aus einer
Zucht in Beesenstedt (Saalekreis) ausgebrochen. Alle Versuche, die
beiden Tiere einzufangen, scheiterten. Deswegen wurde die Kuh
"Simone&qu

Mitteldeutsche Zeitung: Landesregierung Böhmer sieht Rückhol-Aktion kritisch

Der ehemalige Ministerpräsident Wolfgang Böhmer
(CDU) hat sich kritisch zu einer Aktion der Landesregierung geäußert,
mit der ehemalige Landeskinder nach Sachsen-Anhalt zurückgeholt
werden sollen. In einem Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung
(Dienstagausgabe) sagte Böhmer, dies sei eine "originäre Aufgabe" der
Betriebe und der Arbeitsverwaltung. "Als Ministerpräsident können Sie
den Leuten ja nicht eine bestimmte Tarifh&ou

Mitteldeutsche Zeitung: zu Grass/Einreiseverbot

Israels Einreiseverbot für Günter Grass ist eine
politische Torheit erster Güte. Ein Land, das stolz darauf ist, dass
es eine Demokratie ist, erträgt die Meinungsfreiheit nicht. Um das zu
denken, muss man Grass– Gedicht nicht gutheißen. Doch als Grund, ihn
aus Israel zu verbannen oder ihm gar den Literaturnobelpreis
abzuerkennen, wie es sich der israelische Innenminister Eli Jischau
wünschte, sollten diese 68 Zeilen nicht herhalten. Durch seine
überzoge

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gastwirten

Wer nichts wird, wird Wirt." Der Spruch ist
vermutlich ebenso alt wie das Gastgewerbe – und völlig falsch.
Erfolgreiche Gastwirte müssen mehr können, als den Zapfhahn
bedienen und die Stammkunden bei Laune halten. Sie sind Unternehmer,
die sich einem immer stärker werdenden Wettbewerb zu stellen haben.
Wenn der Hotel- und Gaststättenverband nun neue Regeln für die
Organisatoren von Schul- und Vereinsfesten fordert, ist das dessen
gutes Recht. Denn tats

Mitteldeutsche Zeitung: Stasi-Akten Außenstelle der Stasiunterlagen-Behörde in Magdeburg soll erhalten bleiben

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) und der Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, Roland Jahn,
wollen die Außenstelle der Behörde in Magdeburg erhalten. Das teilte
Haseloff der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe) nach einem Gespräch mit Jahn in Berlin mit. Nach
den Plänen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) werde die
Zahl der Außenstellen im Land "im Prinzip halbiert", sagte

Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasiakten und Sachsen-Anhalt

Mehr als 20 Jahre nach der Wende ist der Andrang auf
die Stasi-Akten immer noch groß. Das ist gut so, auch wenn
vielleicht mancher über diese Tatsache staunt. Dass zunehmend die
junge, nachgewachsene Generation wissen will, welche Rolle die
Staatssicherheit etwa in ihrer Familie, bei den engsten Angehörigen
gespielt hat, zeigt, dass der Bedarf an Geschichtsaufarbeitung
keine zeitliche Grenze kennt. Umso verwunderlicher, dass bei der
Stasi-Unterlagenbehörde ge