Sie sind Todfeinde zivilisatorischer
Errungenschaften des friedlichen Zusammenlebens und sie bekämpfen
sich gegenseitig bis aufs Messer. Ideologisch aber stehen sie sich an
entscheidenden Punkten näher, als sie es nach außen propagieren und
selbst wahrhaben wollen: Islamisten, Linksextremisten und
Rechtsextremisten suhlen sich in der selben unappetitlichen Brühe aus
Judenhass, Intoleranz, Menschen- und Demokratieverachtung.
Man möchte nicht in Benjamin Netanjahus Haut
stecken. Der ohnehin wenig kompromissgestimmte israelische
Premierminister könnte derzeit in seinem eigenen Kabinett als Taube
unter den Falken durchgehen. Dort fordern einige Minister munter, die
palästinensische Hamas in die Hölle zu schicken oder "den Stall
auszumisten". Angesichts fortdauernder Raketenangriffe aus dem
Gaza-Streifen ist das nachvollziehbar – weiterhelfen wird es
allerdings nicht.
Mehr Geld! Die Bafög-Erhöhung könnte in vielen
Studenten-WGs Jubel auslösen. Die Jugend kämpft sich durch Vorlesung,
Bibliothek und Nebenjob zum späteren Berufsleben. Doch die von
Bildungsministerin Wanka vorgestellte Erhöhung der
Ausbildungsförderung kommt spät. Und sie ist ungerecht. Erst 2016
greift die Reform. Viele, die sich jetzt freuen, könnten da schon die
Universität verlassen haben. Sie sind es auch, die monatlich immer
das Gl
So geht das: Erst den großen Sieg abräumen, dann
die Feier genießen – und schließlich von jetzt auf gleich den
Abschied verkünden. So hat es Lahm gemacht. Und er darf vielen
Menschen im Zenit des Erfolgs als Beispiel dienen.
Nun weiß jeder, dass die Kanzlerin eine ganz besondere Freundin
des Fußballsport ist. Und auch sie wird eines Tages zeigen müssen,
dass die höchste Stufe einer gelungenen Karriere im Abgang liegt. Nun
lässt sich
Unter den knapp 300 Passagieren von Flug MH017
sollen 80 Kinder gewesen sein. Das ist ein weiteres erschütterndes
Detail. Ein Detail indes, das den sinnlosen Tod durch den
Raketenabschuss eine weitere Schreckenskomponente hinzufügt.
Wer den Jet der Malaysia Airlines auf ihrem Weg von Amsterdam nach
Kuala Lumpur über der Ostukraine vom Himmel holte, steht immer noch
nicht endgültig fest. Prorussische Separatisten und die ukrainische
Regierung weisen sich gegenseitig d
"Herr Wirt, bringen Sie mal etwas Geld. Wir wollen
zahlen."
Der Kalauer ist absurd genug, um immer noch Lacher zu erzeugen.
Nur der Geraer Stadtrat nahm ihn im Juni todernst. Einem Verkauf der
Wohnungsbaugesellschaft "Elstertal", Tochter der insolventen
Stadtwerke AG, wollten die Volksvertreter nur zustimmen, wenn an die
Stadt Gera verkauft wird. Wohl wissend, dass die selbst hoch
verschuldet und nicht mehr kreditwürdig ist. So wurde die
Stadtwerke-Insolven
Schweigen ist ihr gutes Recht. Auch wenn es
angesichts der Schwere der Anklage deplatziert wirkt. Schweigen – das
war die bisherige Taktik der Anwälte von Beate Zschäpe. Nichts
erklären, nichts einräumen, nichts sagen, weil man sich ja nur
verplappern kann. Schweigen und Wegdrehen vor den Kameras als
Prozesstaktik – das ist offenbar nicht aufgegangen.
Die bisherigen teilweise recht mühsamen Verhandlungstage
haben eins gezeigt: Beate Zschäpe war me
Der Absturz der Passagiermaschine MH17 über dem
ukrainischen Separatistengebiet wirft zum jetzigen Zeitpunkt mehr
Fragen auf als Antworten möglich sind. Fest steht nur: Mindestens 295
Menschen verloren bei dem Absturz ihr Leben.
Zu vermuten ist, dass der Absturz den Konflikt weiter verschärfen
und ausweiten wird. Der Absturz eines Passagierflugzeugs in
Bürgerkriegsgebiet wird von der internationalen Gemeinschaft nicht
unbeantwortet bleiben. Es bleibt die Frage nach d
Mit einem Großaufgebot durchsuchte die Polizei das
Gut Thiemendorf, das Ende November durch Videoaufnahmen der
Tierschutzorganisation Ariwa fragwürdigen Ruhm erlangte. Und mit
seiner Auskunft zur Aktion der Ermittler schickte das Landratsamt in
Eisenberg gestern auch gleich die Bestätigung des Todes von 2000
Tieren in Mörsdorf mit. Bereits zu Pfingsten waren sie erstickt.
Seither hatte es keinerlei offizielle Äußerung dazu gegeben. Und
dass nun hinter
Wer zum Lachen in den Keller geht, der soll dort
bitte bleiben. Solange, bis dieser Shitstorm, der über die
Fußball-Weltmeister und ihren "Gaucho-Tanz" hereingebrochen ist,
hoffentlich endlich ein Ende hat.
Irgendwie beschlich einen seit Sonntagabend das Gefühl, dass das
Haar in der Weltmeistersuppe noch gefunden wird. Und dann ist es
tatsächlich die Inszenierung auf der Fanmeile, als Klose und Co.
ihren Gaucho-Tanz vollführen, der sich an das Kinde