„ Aktuell starten wir unser Elektromobil Mietservice Konzept mit unserem Partner Gesundheits Eck in Sonthofen auch im Allgäu. Seit der ersten Markteinführung am 9. August 2011 in der Stadt Bielefeld steht der Mietservice für Elektromobile bereits heute in mehr als 90 Städten und Regionen zur Verfügung. Wir sind zuversichtlich bereits bis Ende 2012 den EMG Mietservice in mehr als 150 Städten und Regionen etablieren zu können.“, sagte Jörg Gatzemeier, gesch&
Der Jobmotor Einzelhandel läuft: Im Vergleich zum Vorjahr (Stichtag 30. Juni 2011) ist die Zahl der Beschäftigten in der Branche um fast 62.000 Personen auf knapp drei Millionen Mitarbeiter angestiegen. Das meldet die "Neue Westfälische". Sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind gut zwei Millionen Menschen (plus 60.297), berichtet Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Deutschland. In Minijobs arbeiten 935.815 (plus 1.555) Anges
Die Drogeriemarkt-Kette Rossmann hat Interesse an lediglich 50 bis 80 Märkten des insolventen Konkurrenten Schlecker. Das sagte Unternehmens-Gründer und -Chef Dirk Rossmann dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Ich wage die Prophezeiung, dass der Insolvenzverwalter nicht viele Läden weiter betreiben wird können", so Rossmann. Die allermeisten der noch rund 7.000 Märkte bundesweit müssten schließen, weil sie nicht mehr zeitgemäß seien.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine Initiative zur Förderung von Mitarbeiterkapitalbeteiligungsmodellen in den Unternehmen angekündigt. "Bisher bieten erst rund zwei Prozent der Unternehmen in Deutschland Kapitalbeteiligungsmodelle an. Das ist ausbaufähig. Ich führe hierzu Gespräche mit allen Beteiligten", sagte Rösler der "Rheinischen Post". "Wir müssen insbesondere darüber reden, wie wir die Umwandlung vo
Meike und Lars Schlecker hatten nicht mehr genügend Zeit, um ihr
gigantisches Unternehmen retten zu können. Ausgerechnet jetzt, da
nach turbulenten Jahren mit heftiger öffentlicher Kritik am Umgang
der Drogeriekette mit ihren Mitarbeitern wieder etwas Ruhe eingekehrt
war. Aber die Konkurrenten hatten sich längst positioniert, mit
modernen Angeboten und großzügig ausgestatteten Läden. Das alte
Schlecker-System, ständig neue Fil
Größe ist nicht alles. Das muss mancher Marktführer schmerzhaft
erfahren. Im Handel mit Drogerieartikeln trifft es nun den
Platzhirsch Schlecker. Er ist pleite. Schleckers Konzept, durch viele
kleine und schmucklose Läden die Kunden flächendeckend mit Haarspray,
Rasierklingen oder Babypuder zu versorgen, hat sich überlebt. Solche
Produkte finden sich heute auch in den Regalen der Discounttöchter
großer Handelsketten, die a
Noch finden die Schönsprecher nette Worte für
den Schiffbruch: Die Planinsolvenz solle den Ehinger Drogerieriesen
und viele Filialen retten und gleichzeitig die Weichen zur Sanierung
stellen, so die Schlecker-Pressestelle. Das ist zu hoffen, nicht nur
für die noch 30000 Mitarbeiter. Auch für die vielen Kunden in
kleineren Orten, die mit dem Schlecker um die Ecke eine der letzten
Einkaufsmöglichkeiten verlieren würden.
Die Argumente sind alle ausgetauscht. Doch fast
perfide ist es, wenn die CDU jetzt meint, eine gesetzliche
Mindestlohngrenze schwäche die Tarifpartner. Zumindest die eine
Seite, die Gewerkschaften, fühlen sich überhaupt nicht geschwächt,
sondern sie kämpfen seit Jahren für eine gesetzlich festlegte
Haltelinie nach unten. Und die Mehrheit der Deutschen, auch der
FDP-Wähler, empfindet das genauso.
Nach dem miserablen Börsenjahr 2011 präsentieren
sich die Aktienmärkte derzeit in einer ungewöhnlich positiven
Verfassung. Der Dax hat seit Jahresbeginn fast 9% zugelegt. Es
handelt sich damit um einen der besten Jahresauftakte, den der
deutsche Leitindex seit Langem gesehen hat. In der gerade beendeten
Börsenwoche lief es besonders gut: Die deutschen Standardwerte haben
sich im Schnitt um 4% verteuert.
Die Anleger reagieren darauf, dass sich die Lage in der Tat
Überraschend kommt die Pleite der größten deutschen
Drogeriemarkt-Kette Schlecker wahrlich nicht: Schon seit Jahren
steckt das Unternehmen in den roten Zahlen und musste massenweise
Filialen schließen. Weitere Geschäftsschließungen werden folgen. Ob
mit oder – wie angestrebt – ohne Kündigungen, wird sich zeigen.
Doch wie konnte es dazu kommen, dass der deutsche
Drogerie-Marktführer so tief abstürzt? Ein Blick in die Läden genügt