Die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen und Aufgaben stellt Finanzinstitute vor komplexe aufsichtsrechtliche und organisatorische Herausforderungen. Mit der europäischen Anti-Geldwäsche-Verordnung (AMLR) werden die Anforderungen an die Steuerung und Kontrolle ausgelagerter Prozesse weiter präzisiert. Besonders relevant ist die fortbestehende Verantwortung der verpflichteten Institute für die Einhaltung geldwäscherechtlicher Vorgaben. Dies betrifft unter ande
Die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung gewinnt im europäischen Finanzsektor weiter an Bedeutung. Mit dem neuen EU-AML-Paket verändern sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Finanzinstitute müssen ihre Risikobewertungen, internen Kontrollsysteme und Überwachungsverfahren auf die neuen Anforderungen ausrichten. Eine eigenständige und nachvollziehbare Risikoanalyse Terrorismusfinanzie
Mit den neuen EU-Anforderungen zur Geldwäscheprävention stehen Unternehmen und insbesondere Finanzinstitute vor der Aufgabe, bestehende AML- und KYC-Strukturen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Das 6. EU-AML-Paket betrifft dabei nicht nur einzelne Sorgfaltspflichten, sondern auch Prozesse, interne Kontrollsysteme, Governance, Dokumentation und regulatorisches Berichtswesen. Hinzu kommt die stärkere Verzahnung von Geldwäscheprävention und Sanktionsanforderun
Mit dem EU-AML-Paket steigen die Anforderungen an Unternehmen, geldwäscherechtliche Pflichten und Datenschutz miteinander in Einklang zu bringen. Insbesondere die erweiterten Vorgaben zu KYC, Identifizierung und Datenerhebung führen dazu, dass mehr personenbezogene Informationen verarbeitet und miteinander verknüpft werden. Gleichzeitig gelten weiterhin die Grundsätze der DSGVO wie Datenminimierung, Zweckbindung und rechtmäßige Verarbeitung. Das Intensiv-Seminar &b
Immobilientransaktionen stehen aufgrund hoher Vermögenswerte, komplexer Beteiligungsstrukturen und unterschiedlicher Finanzierungswege im besonderen Fokus der Geldwäscheprävention. Für Kredit- und Finanzinstitute sowie weitere an Immobilientransaktionen beteiligte Berufsgruppen ergeben sich daraus umfangreiche Prüf-, Sorgfalts- und Meldepflichten. Hinzu kommen neue regulatorische Entwicklungen und die Vorbereitung auf das europäische AML-Regime. Das Online-Seminar &
Mit dem 6. EU-AML-Paket steigen die Anforderungen an einen konsequent risikobasierten KYC-Ansatz. Für Finanzinstitute stellt sich damit die Frage, wie sich regulatorische Vorgaben in Risikoklassen, KYC- und EDD-Prozesse, Trigger-Mechanismen und belastbare Governance-Strukturen übersetzen lassen. Entscheidend ist dabei, die Intensität der Kundenprüfung am tatsächlichen Risiko auszurichten und die Risikosteuerung über den gesamten Kundenlebenszyklus nachvollziehbar zu
Die Umsetzung von Geldwäsche- und Sanktionsanforderungen stellt Banken vor komplexe Prüfungs- und Überwachungsaufgaben. Regulatorische Vorgaben müssen nicht nur in Prozesse, Kontrollen und interne Regelwerke übertragen werden. Institute müssen zugleich beurteilen, ob ihre Maßnahmen angemessen und wirksam sind und ob Risiken, Verantwortlichkeiten sowie Kontrollhandlungen konsistent ineinandergreifen. Das Online-Seminar „Prüfungsansätze AML und S
Die Umsetzung von Finanzsanktionen stellt Finanzinstitute vor komplexe rechtliche und operative Fragen. Neben den geltenden EU-Wirtschaftssanktionen gewinnt insbesondere die aktuelle Rechtsprechung an Bedeutung: Entscheidungen zur indirekten Anwendung von Sanktionen, zur europäischen Blocking-Verordnung sowie zu Haftungsfragen bei nicht ausgeführten Transaktionen können unmittelbare Auswirkungen auf interne Prozesse und Einzelfallentscheidungen haben. Auch der Umgang mit mögl
Unternehmen und Finanzinstitute müssen bei Russland- und Belarus-Sanktionen komplexe rechtliche Vorgaben beachten und ihre internen Kontrollprozesse entsprechend ausrichten. Neben Finanz-, Sektor- und Handelsbeschränkungen gewinnen dabei gezielte Finanzsanktionen („targeted sanctions“) an Bedeutung. Mit den neuen Vorgaben der europäischen AML-Verordnung werden die Verhinderung von Sanktionsumgehungen und die Durchsetzung gezielter Finanzsanktionen stärker in die A
Mit der Weiterentwicklung des europäischen Rechtsrahmens steigen die Anforderungen an die Geldwäscheprävention für Versicherer. Neben den bestehenden gesetzlichen Pflichten rücken insbesondere ein risikoorientiertes Vorgehen, Kundensorgfaltspflichten, Überwachung und Meldewesen sowie die künftigen Vorgaben der EU-Geldwäsche-Verordnung in den Fokus. Für Versicherungsunternehmen stellt sich damit die Frage, wie regulatorische Anforderungen fachlich korr