Die SPD hat nach monatelangem Streit am Samstag ihr Rentenkonzept beschlossen. Der kleine Parteitag in Berlin stimmte für eine monatliche Mindestrente von 850 Euro für langjährig Versicherte. Außerdem sollen Beschäftigte nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Die Ost-Renten sollen bis 2020 auf West-Niveau angehoben werden. "Die SPD hat erstmals seit Langem zu einem sozialpolitischen Thema bis in den kleinsten Ortsverein debattiert&quo
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält das Abrücken der SPD von den Reformen der Agenda 2010 für einen schweren politischen Fehler. "Die deutsche Sozialdemokratie wäre heute die stärkste in Europa, wenn sie die Kraft gefunden hätte zu sagen: Die Agenda war richtig", sagte Schröder der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Altkanzler verteidigte auch die nach seiner Regierungszeit beschlossene Rente mit 67, &
Die Pläne der SPD für eine Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland werden nach Angaben der Partei-Vize Manuela Schwesig "in der letzten Ausbaustufe 2020" etwa drei Milliarden Euro kosten. Die Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung könne man "niemandem mehr erklären, warum die Renten in Ost anders bemessen werden als im Westen". Die Angleichung sei &q
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sieht angesichts der drohenden Ausweitung des Pflegekräftemangels "Handlungsbedarf". "Wir müssen vor allem die Umschulung für den Pflegeberuf attraktiver machen", sagte Bahr der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Das dritte Ausbildungsjahr müsse wieder bezahlt werden. "Darüber müssen sich Länder und Bundesagentur für Arbeit einigen", forderte der Minister. Bei der Qualit&
Die CDU hat die Pläne der SPD zur Angleichung der Ost-Renten auf Westniveau als ungerecht kritisiert. Die Idee, den niedrigeren Rentenwert Ost bis 2020 stufenweise anzugleichen, gleichzeitig aber die geltende Höherbewertung von Rentenanwartschaften im Osten bis zu diesem Datum komplett beizubehalten, "würde neue Ungerechtigkeiten produzieren", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß, dem "Tagesspiegel" (Sams
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat die Verteilung von Geldprämien an Hartz-IV-Empfänger kritisiert. Der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) sagte sie: "Eine allgemeine Pauschale, nur dafür, dass jemand eine Arbeit aufnimmt, gibt es nicht. Wer Hartz IV bekommt, hat ohnehin die grundsätzliche Pflicht, jede zumutbare Arbeit anzunehmen". Von der Leyen sagte weiter: "Es kann ja nicht sein, dass das eine Jobcenter bei Verstößen Sanktion
LinkedIn, das mit weltweit 187 Millionen Mitgliedern größte
professionelle Netzwerk, hat in Deutschland, Österreich und der
Schweiz zahlreiche neue Nutzer hinzugewonnen und zählt in dieser
Region nun drei Millionen Mitglieder. 2011 legte das Netzwerk hier um
730.000 neue Profile zu (Netto-Neuzugänge). In den ersten drei
Quartalen 2012 waren bereits 580.000 neue Profile hinzugekommen. Im
Vergleich zum Vorjahr wird ein Wachstum um 47 Prozent erwartet –
damit w&a
Die schwarz-gelbe Koalition hat einem Medienbericht zufolge den Entwurf des vierten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung auf Betreiben der FDP deutlich geglättet. Das schreibt die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine korrigierte Fassung vom 21. November. So fehle die Aussage aus dem ersten Entwurf, wonach die Bundesregierung prüfen werde, "ob und wie über die Progression in der Einkommensteuer hinaus privater Reichtum für die nachhaltig
Die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante Lebensleistungsrente für Niedrigverdiener käme nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" nur den wenigsten Betroffenen zugute. Das Blatt beruft sich auf eine Stellungnahme der Bundesregierung zu einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Anfang November hatte sich der Koalitionsausschuss in Grundzügen auf ein Modell verständigt, wonach Bezieher geringer Arbeitseinkommen, die privat vorges
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), hat gefordert, dass Asylbewerber möglichst rasch in Deutschland eine Arbeit aufnehmen sollen. "Mit Nachdruck unterstütze ich die Forderung des Integrationsbeirates, allen in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern den Zugang zum Arbeitsmarkt spätestens nach sechs Monaten zu ermöglichen", sagte Böhmer der "Rheinischen Post". Viele Asylbewerber wollten so schn