Die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) besteht trotz der aktuellen Sparzwänge auf die Einführung eines Betreuungsgeldes. Man dürfe "nicht ignorieren, dass in den ersten Lebensjahren die Bindungsbedürfnisse von Kleinstkindern das zentrale Bedürfnis ist und vor allem die Grundlage, damit später Bildung überhaupt gelingen kann", sagte Haderthauer im Deutschlandfunk. Deutschland investiere immer mehr Geld in Bildungseinrichtungen au
Wer jetzt oder demnächst in Rente geht, muss sich auf geringere Zahlbeträge einstellen als Senioren, die schon länger eine Rente beziehen. Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" sind die Rentenanwartschaften durch wechselhafte Erwerbsverläufe sowie rentenrechtliche Einschnitte in den letzten Jahren zum Teil deutlich gesunken. Das Blatt beruft sich dazu auf eine Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. We
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht den neuen Bundesfreiwilligendienst als eine Bereicherung für die Freiwilligen wie für die Gesellschaft. Menschen, die den Dienst leisteten, machten eine Erfahrung, die ihr persönliches Leben bereicherten "auch wenn sie vielleicht manchmal sehr schwierige Dinge erleben", sagte Merkel in ihrer aktuellen Video-Botschaft. Die Gesellschaft profitiere dadurch, "dass mehr Menschen mit mehr Erfahrungen da sind", so Merkel. Der
Die Bundesbürger sparen durchschnittlich 180 Euro im Monat. Das ist das Ergebnis einer TNS-Umfragem Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zum Sparverhalten der Deutschen. Zur Erfüllung ihrer Ziele bräuchten die Bundesbürger jedoch nach eigener Meinung im Durchschnitt 256 Euro. Sie sparen also monatlich 76 Euro beziehungsweise 30 Prozent zu wenig. Trotz der starken gesamtwirtschaftlichen Schwankungen im Zuge der schweren Rezession 200
Bundestags-Innenexperte Gerold Reichenbach (SPD) will eine bessere Bezahlung für die Bundesfreiwilligendienstleistenden ("Bufdis") durchsetzen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe). Bislang haben sich nach "Bild"-Informationen nur 3.000 Freiwillige für den neuen Zivildienst gemeldet. Hauptgrund ist laut Reichenbach die schlechte Bezahlung. Der SPD-Politiker fordert daher: "Bufdis müssen so viel verdienen wie Soldaten." Die Freiw
Gutes tun und Selbstständig sein – das passt für immer mehr Frauen und Männer von 16 bis über 66 Jahren bestens zusammen. Geld verdienen nicht als Ziel, sondern als Instrument um etwas zu bewegen.
Eine ungewöhnliche Allianz macht sich stark für die politische Bildung im Land. In einem gemeinsamen Positionspapier, das der "Frankfurter Rundschau" vorliegt, weisen die sechs großen politischen Stiftungen in Deutschland – von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung bis zur linken Rosa-Luxemburg-Stiftung – auf die zunehmende Relevanz ihrer Arbeit hin. In der gemeinsamen Schrift, die sie am Dienstag dem für die politische Bildung zuständigen Innenminister Hans-
Die Vergabe des renommierten Quadriga-Preises an den russischen Regierungschef Wladimir Putin hat einen weiteren prominenten Kritiker. Roland Jahn, der Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, hat sich gegen eine Verleihung ausgesprochen. "Als Offizier der sowjetischen Geheimpolizei KGB war er eine Stütze der kommunistischen Diktaturen", sagte Jahn der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Jede Vereinigung könne die Preise verleihen, die sie wolle, so der Bürgerr
Der neue Bundesfreiwilligendienst (Bufdi), der nach dem Ende der Wehrpflicht den Zivildienst ersetzt, läuft bundesweit nur schleppend an. Einer Umfrage der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) zufolge finden die großen Hilfsdienste in Deutschland nicht genügend Bundesfreiwilligendienstleistende. Während der Malteser Hilfsdienst bisher rund 1.000 Zivildienstleistende hatte und zum Bufdi-Start am 1. Juli 2011 mit 900 Helfer plante, sind tatsächlich nur 98 Verträ
Nach Bürgerrechtlern und Politikern kommt jetzt auch von Seiten der Financiers Kritik am umstrittenen "Quadriga-Preis". Zwar wolle er sich nicht in die Belange der Quadriga einmischen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des "Dualen Systems Deutschland", Stefan Schreiter, dem "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe). Die Preisvergabe an den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin sehe er aber "kritisch". Schreiters Unternehmen lei