Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist im Jahr 2010 leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden im Verlauf des vergangenen Jahres knapp 101.600 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren 5.500 Einbürgerungen mehr als 2009 und 7.100 mehr als 2008. Zuvor hatte jedoch die Zahl der Einbürgerungen seit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 tendenziell abgenommen: wurden im Jahr 200
Die Krankenkassen rechnen damit, dass das geplante Gesetz zur ärztlichen Versorgung Mehrausgaben in Millionenhöhe verursachen könnte. "Steigerungen für 2013 von bis zu vier Milliarden Euro sind nicht auszuschließen, die dann durch die Versicherten über einen Zusatzbeitrag in Höhen von rund 6,70 Euro pro Monat zu finanzieren sein werden", heißt es in einem Papier der Krankenkassen, das der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) vorlieg
Die Vereinten Nationen (UN) haben die deutsche Sozialpolitik scharf kritisiert. So würden Migranten diskriminiert werden und es fehle an einem umfassenden Armutsbekämpfungsprogramm, heißt es in einem Staatenbericht, aus dem der "Tagesspiegel" in seiner Mittwochsausgabe zitiert. Auch vier Jahre nach dem letzten Bericht seien viele der früheren Empfehlungen nicht umgesetzt worden. Zudem wird kritisiert, dass jeder vierte Schüler in Deutschland ohne Frühst&u
Vor der Bundestagsentscheidung über die Präimplantationsdiagnostik (PID) an diesem Donnerstag fordert der Transplantationsmediziner und Medizinethiker Eckhard Nagel eine begrenzte Zulassung des Verfahrens. Im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" plädierte Nagel "für eine Zulassung in Situationen, in denen eine genetische Störung mit dem Leben nicht vereinbar ist, weil nach der Schwangerschaft und vielleicht noch nach den ersten Lebensmonaten keine Leb
Die Forderung einiger Landesinnenminister nach einem Verbot so genannter Facebook-Partys stößt in den Bundestagsfraktionen von Union und SPD auf Kritik. "Allein die Tatsache, das es am Rande solcher Partys zu Ausschreitungen kommen kann, rechtfertigt ein grundsätzliches Verbot nicht", sagte der Vorsitzende des Bundes-tagsinnenausschusses Wolfgang Bosbach (CDU) dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagsausgabe). Bosbach stellte sich damit gegen seinen Parteifreu
Bonn/Berlin, 1. Juli 2011 – Heute startet der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der BFD
soll zum großen Teil den Wegfall des Zivildienstes kompensieren. Doch derzeit beklagen
vor allem die betroffenen Sozialverbände zu wenige Bewerber für den BFD. Nach
Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hätten
sich seit Mitte Mai wöchentlich 250 Freiwillige verpflichtet. Die Erwartungen waren deutlich
höher: Bundesfamilienmini
Nach der Experten-Anhörung zur geplanten Novelle des Stasi-Unterlagen-Gesetzes bahnt sich möglicherweise ein Kompromiss zwischen der schwarz-gelben Koalition mit SPD und Grünen an. Der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost, Patrick Kurth, sagte der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe): "Wir streben eine gemeinsame Lösung mit SPD und Grünen an. So ein Gesetz muss überfraktionell verabschiedet werden. Und aus der Anhörun
Mehr als 50 Jahre lang waren Deutschlands Städte
von Wachstum geprägt. Nun fordert der Bevölkerungsrückgang jedoch von
manchen Kommunen seinen Tribut. Zu den Verlierern im demografischen
Wandel zählen vor allem die neuen Bundesländer und das Ruhrgebiet.
Doch auch die von alten Industrien geprägten Regionen im Saarland,
südlichen Niedersachsen und bayrischen Oberfranken darben. Was tun
die dortigen Kommunen gegen massive Wohnungsleerstände, sinken
Trotz der derzeitigen Krise um Griechenland stehen die Deutschen mit großer Mehrheit hinter der europäischen Idee. In einer Umfrage für das Magazin "Stern" sagten 40 Prozent der Bürger, sie seien mit der derzeitigen Konstruktion der EU zufrieden. 23 Prozent wünschen sich sogar einen starken EU-Bundesstaat nach dem Vorbild der USA. Lediglich 33 Prozent würden die Entwicklung gern zurückdrehen und den einzelnen Nationalstaaten wieder mehr Macht einr&au
Die Bundesregierung will den Hartz-IV-Regelsatz im kommenden Jahr um zehn Euro erhöhen. Das meldet die "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf interne Vermerke aus dem Bundesfinanzministerium und dem Bundessozialministerium. Danach soll der Regelsatz laut Prognose zum 1. Januar 2012 von 364 Euro auf 374 Euro steigen. Das wäre ein Plus von 2,7 Prozent. Wie die Zeitung weiter schreibt, bekommen auch bedürftige Paare mehr Geld. Der Satz soll um acht Euro auf 336