SPD-Spitzenkandidat Weil: Wulff wird Wahlkampfthema in Niedersachsen

Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl in Niedersachsen, Stephan Weil, will die Affäre um den ehemaligen Bundespräsidenten und niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff zu einem Thema im Wahlkampf machen. "Ich muss mich nicht an Christian Wulff abarbeiten. Das ist jetzt Sache der Justiz", sagte Weil gegenüber der Online-Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aber die Frage, ob sein Nachfolger im Wege der Frucht

Neues Deutschland: US-Wahlen: Offener Ausgang

Die Deutschen würden laut einer aktuellen Umfrage
am 6. November mit satter Mehrheit Barack Obama wählen. Die
US-Amerikaner nicht. Daran hat auch der Wahlparteitag der Demokraten
in dieser Woche nichts geändert. Glaubt man den Gallup-Demoskopen,
liegt der Präsident selbst nach seiner angeblich wichtigsten
Wahlkampfrede lediglich mit einem Prozentpünktchen vor dem
republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Der große Gestus des
Weltveränderers fehlte di

Umfrage: Deutsche würden Obama wählen

Könnten sich die Deutschen im November an der Wahl zum US-amerikanischen Präsidenten beteiligen, hätte Amtsinhaber Barack Obama gute Chancen, weitere vier Jahre im Weißen Haus zu bleiben. Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend. Die große Mehrheit von 86 Prozent gab dabei an, sie würde für den Demokraten stimmen. Für seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney gäben nur sieben Prozent ihre Stimme ab. Auch

US-Präsident Obama bittet um mehr Zeit für Wandel

US-Präsident Barack Obama hat auf dem Parteitag der Demokraten seine mit Spannung erwartete Nominierungsrede gehalten und darin die Wähler gebeten, ihm mehr Zeit für die Bewältigung der Wirtschaftsprobleme zu geben. "Ihr habt mich gewählt, damit ich Euch die Wahrheit sage. Der Weg, den wir anbieten, ist vielleicht härter, aber er führt zu einem besseren Ort", sagte der US-Präsident vor den Delegierten in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina

Neue OZ: Kommentar zu Obama

Nach vorne verteidigt

Es war eine perfekte Entscheidung, Bill Clinton die Rede zur
Nominierung Barack Obamas als Kandidat für die Wahl des
US-Präsidenten halten zu lassen. Clinton steht wie kein Zweiter bei
den Demokraten für die Botschaft einer besseren Zukunft. Nicht
grundlos wummerte aus den Lautsprechern zu seinen Auftritten im
Präsidentschaftswahlkampf ein eingängiger Hit der Band Fleetwood Mac
mit der Zeile "Hör nicht auf, über morgen nachz

Neue OZ: Kommentar zu Hilfswerk Misereor

Wirkungsvolle Hilfe

Um die Vorteile kirchlicher Entwicklungsarbeit in armen Ländern zu
betonen, bedient sich der Geschäftsführer des katholischen Hilfswerks
Misereor des Bildes von Hase und Igel. "Wir sind schon da", sagt
Martin Bröckelmann-Simon. Treffender lässt sich das lobenswerte
Erfolgsrezept kaum beschreiben. Denn keine anderen Institutionen
können weltweit auf ein so großes Netzwerk zurückgreifen wie die
Kirchen. Sie sind integri

Neue OZ: Kommentar zu EZB/Euro

Wenig glaubwürdig

Die Europäische Zentralbank öffnet die Geldschleusen. Ist das nun
Fluch oder Segen? Kann so der Euro gerettet werden? Oder endet alles
in einer riesengroßen Geldvernichtung? Kritische Fragen und bange
Blicke begleiten den Beschluss der EZB.

Die Skepsis ist leider nur allzu berechtigt. Fest steht in jedem
Fall: Die Notenbank verabschiedet sich endgültig vom Grundsatz, sich
nicht in die Staatenfinanzierung einzumischen. Stattdessen begibt si

US-Demokraten nominieren Obama für Präsidentenwahl

Die US-Demokraten haben Barack Obama auf ihrem Parteitag in Charlotte offiziell zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November nominiert. Die Delegierten in North Carolina stimmten mit großer Mehrheit für den derzeitigen Amtsinhaber. Zuvor hatte der frühere US-Präsident Bill Clinton für die Wiederwahl von Obama geworben. Entgegen den Behauptungen der Republikaner habe Obama in seinen ersten vier Jahren die wirtschaftliche Erholung in den USA weit vora

Neue OZ: Kommentar zu US-Präsidentschaftswahl

Das Wirtschaftszeugnis

Wäre die US-Präsidentschaftswahl nur ein Sympathiewettbewerb,
Barack Obama würde ihn wohl gewinnen. Auch wenn der einstige Messias
nicht mehr auf der Hoffnungswelle von 2008 surft – in dieser
Kategorie wird er den Herausforderer Mitt Romney ausstechen. Was aber
der Präsident angesichts einer Rekordverschuldung seines Landes von
16 Billionen Dollar dringend braucht, ist ein gutes Zeugnis für seine
Wirtschaftskompetenz.

Genau das hat ihm

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu Michelle Obama: „Erkaltete Liebe“

Von Sebastian Riemer

Michelle Obama hat in Charlotte einen ergreifenden Satz gesagt:
"Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, aber ich liebe ihn
mehr als vor vier Jahren." Mit ihrer Liebeserklärung an den
Präsidenten zielte die First Lady freilich weniger in das Herz ihres
Mannes – als in das der Wähler. Amors Pfeil dürfte sein Ziel jedoch
verfehlen. Den meisten Amerikanern geht es nämlich genau umgekehrt:
Ihre Liebe für Barack O