Davon können Beschäftigte, die bei uns ihre
Arbeitsplätze durch eine Pleite verloren haben, nur träumen. Soeben
melden österreichische Medien, dass der Großteil der ehemaligen
Alpine-Mitarbeiter bereits wieder einen Job hat. Neun von zehn
Stellen seien "gerettet". Dieses gute Ergebnis sei nur möglich, weil
Masseverwalter, Wirtschaft, Politik und Gewerkschaft abgestimmt
gehandelt hätten. Ein Geheimnis der positiven Wirtschaftslage in der
b
Als mächtiger Chef der Deutschen Bank hat Josef
Ackermann sein Image als knallharter Manager, der Deutschlands
größtes Geldinstitut fest im Griff hat, gepflegt. Selbst seine
Entgleisung beim Untreue-Prozess um den Verkauf des
Mannesmann-Konzerns, als er siegessicher mit dem Victory-Zeichen im
Gericht auftrat, hat der 65-Jährige überstanden. Auf dem Thron der
deutschen Bankenwelt fühlte sich Ackermann unangreifbar. Als
Aufsichtsratschef der Schweizer Zurich-V
BDI-Präsident Ulrich Grillo hat die Steuerpläne der
SPD scharf kritisiert. "Die SPD will mit ihrem Kandidaten Steinbrück
eine Vermögensteuer, höhere Erbschaftsteuern und eine Erhöhung der
persönlichen Einkommensteuer für Spitzenverdiener von 45 auf 49
Prozent durchsetzen. Wir sehen diese Pläne überaus kritisch", sagte
Grillo der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ, Samstagausgabe). "Die Steuerplä
Trotz anhaltender Solarkrise will das
Solarunternehmen Hanwha Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen bald wieder
Gewinne erwirtschaften. "Wir sind zuversichtlich, 2014 schwarze
Zahlen zu schreiben", sagte Geschäftsführer Charles Kim der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). In diesem
Jahr wolle man zumindest in einzelnen Monaten profitabel arbeiten.
Nach Worten von Kim stoppte der rasante Preisverfall für Solarmodule
bereits um die Jahreswend
Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, hieß es vor nicht allzu
langer Zeit in einer analogen Welt mit klaren Grenzen. Doch längst
klingelt die Arbeit immer wieder per Handy oder E-Mail in unsere
Freizeit hinein und stellt Arbeitnehmer vor die Frage: Drangehen oder
nicht? Lesen oder ignorieren? Das Bundesarbeitsministerium hat sich
nun verpflichtet, seine Mitarbeiter nach Dienstschluss nur noch in
Ausnahmefällen zu stören. Ein absolut übe
Okay, es ist vorbei. Seit Freitagabend 20 Uhr ist
das Mainzer Stellwerkschaos, diese einmalige Groteske deutscher
Bahngeschichte, Vergangenheit. Oder besser:sie soll es sein. Aber
auch wenn hier die Züge nun wieder fahren und die Bahn klugerweise
wenigstens ihre Dauerkunden ein bisschen entschädigt:Die allgemeine
Bahn-Krise ist lange nicht vorbei, der Zustand der DBbleibt marode.
Und wenn die Bahn AG am 1. Januar auf ihr 20-jähriges Bestehen als
privatwirtschaftlich gef&uum
Die Hersteller von Wohnwagen und Reisemobilen
haben eine schwierige Zeit vor sich. Den Kunden in West- und
Südeuropa fehlt es an Geld zum Kauf von Caravans. Der deutsche Markt
allein ist zu klein, um allen Produzenten auskömmliche Geschäfte zu
bescheren. Das Dilemma lässt sich auf eine einfache Formel bringen:
Zu viele Hersteller bieten in einem gesättigten Markt zu viele
Modelle in zu vielen Varianten. Eine Pleitewelle ist überfällig.
Geht es nach der Statistik, müssen die Anleger
in den kommenden Wochen auf der Hut sein. Denn der September ist im
langjährigen Durchschnitt der schwächste Börsenmonat des Jahres.
Allerdings taugt die Statistik nicht wirklich zu einer zuverlässigen
Prognose für das Abschneiden des Aktienmarktes im Spätsommer – und im
oftmals ebenfalls ungemütlichen Herbst. Derzeit muss sie auch erst
gar nicht bemüht werden, um eine vorsichtigere Haltung zu empfeh
Man möchte lieber nicht so genau wissen, wie
groß der Druck auf die Mainzer Bahnbediensteten war, vorzeitig aus
dem Urlaub an ihre Arbeit zurückzukehren, um das Fahrplanchaos zu
beenden. Man kann sich auch so lebhaft vorstellen, dass die
Betroffenen mit SMS, Anrufen und E-Mails bombardiert wurden. Doch
darf ein Arbeitgeber verlangen, dass der Einzelne strukturelle
Probleme, Fehler im Management, unerwartete Krisen oder den
allgemeinen Wettbewerbsdruck einer Firma zu seinem
Wenn es im Herbst mit dem Politikwechsel in Berlin
klappen sollte, gehören Gesche Joost und Oliver Scheytt auf einem
Schlag zu den wichtigsten Medienpolitikern im Land. Erstmals beziehen
Joost und Scheytt, beide im Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat
Peer Steinbrück zuständig für Medienpolitik, im Doppel-Interview mit
dem Branchendienst Newsroom.de Stellung zu ihren Zielen.
Als großes Problem betrachtet Gesche Joost im Newsroom.de-Gespräch
die zukünf