Neue OZ: Neue OZ – Gespräch mit Jörn Quitzau, Volkswirt der Hamburger Berenberg-Bank.

Berenberg-Volkswirt: Deutsche
Staatsschuldenquote liegt tatsächlich bei 230 Prozent

"Ungedeckte Leistungszusagen aus Sozialsystemen werden offiziell
nicht mitgerechnet" – Sozialreformen gefordert

Osnabrück.- Die deutschen Staatsschulden sind nach Berechnungen
von Experten weit höher als die offiziell ausgewiesenen gut zwei
Billionen Euro. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte
Jörn Quitzau, Volkswirt der Hamburger Berenberg-Ba

WAZ: Karstadt tauscht tausende Kassen aus

Die Essener Warenhauskette Karstadt tauscht tausende
Kassen in ihren Filialen aus. "Bis Ende September werden wir
insgesamt rund 4000 neue Kassen in den Filialen installiert haben und
26 Filialen haben bereits neue Server bekommen", sagte der zuständige
Karstadt-Manager Rüdiger Hartmann im Mitarbeiter-Magazin, aus dem die
in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ,
Donnerstagausgabe) zitiert. Innerhalb von fünf Wochen seien schon
rund 1000 neue Kartenl

Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt

Frage der Qualität

Lichtblicke auf dem Arbeitsmarkt: Die Zahl atypisch Beschäftigter
sinkt, die der regulär arbeitenden Menschen steigt. Damit besteht
Hoffnung auf eine Wende zum Besseren. Für eine Entwarnung ist es aber
zu früh. Denn erstens muss sich noch zeigen, ob das Heer der
Leiharbeiter, befristet Beschäftigten, Teilzeitbeschäftigten und
geringfügig Erwerbstätigen auch langfristig kleiner wird. Und
zweitens ist der Rückgang um 146

Börsen-Zeitung: Ein Sieg für den Rechtsstaat, Kommentar zum Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA von Daniel Zulauf

Die Schweizer Regierung und insbesondere
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf schienen noch vor drei
Monaten nur eine Möglichkeit zur Lösung des Steuerstreits mit den USA
zu sehen. Mit aller Vehemenz forderte die Magistratin eine "Lex USA":
Damit sollte das Parlament den Banken eine klare gesetzliche
Grundlage geben, damit die Geldhäuser den Forderungen der US-Justiz
ungestört durch unabhängige Gerichte und Berufungsinstanzen Folge
leisten können.

Mittelbayerische Zeitung: Eine Frage der Lesart

Von Martin Anton

Die Überschriften der Agenturen schienen am Morgen
widersprüchlich. Während die dpa den aktuellen Konsumklimaindex mit
den Worten "Unsicherheit" und "Dämpfer" begleitete, hob die afp
hervor, dass die Konsumlaune auf dem höchsten Stand seit 2006 sei.
Beide Lesarten sind richtig, interessant ist die Gewichtung. Die
deutsche Presseagentur konzentriert sich kurz vor der Wahl auf die
Kehrtwende in der inländischen Stimmung,

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Arbeitsmarkt

Die Unternehmen in Deutschland bieten wieder
mehr reguläre Stellen an. Eine gute Nachricht! Am meisten werden sich
viele betroffene Arbeitnehmer über einen unbefristeten Job freuen.
Somit dürfte die Zahl der Arbeitslosen in den kommenden Monaten
weiter zurückgehen, was weitere positive Folgen nach sich zöge:
Sozialkassen würden entlastet und Steuereinnahmen weiter sprudeln –
Deutschland bliebe Wirtschaftsmacht Nummer eins in Europa. Das
Handeln der Unternehmen

WAZ: Zwischen Chance und Ausbeutung. Kommentar von Frank Meßing

Wer nicht einen ganzen Strauß von Praktika vorweisen
kann, hat bei der Jobsuche schlechte Karten. Der Praktikumsstress
beginnt schon in der Schule, wenn Kinder klassenweise ausschwärmen,
um sich Plätze in attraktiven Unternehmen zu suchen, in die sie zwei
oder drei Wochen hineinschnuppern können. Oft bekommen sie Absagen.
Während des Studiums und der Ausbildung setzt sich die Jagd auf
Hospitanzen fort. Mitte der 2000er-Jahre etablierte sich der Begriff
"Gener

WAZ: Fleischunternehmer und Schalke-Boss Clemens Tönnies weist Vorwurf der Ausbeutung zurück

Der Fleischunternehmer und Aufsichtsratschef des FC
Schalke 04, Clemens Tönnies, hat die von NRW-Arbeitsminister Guntram
Schneider (SPD) erhobenen Vorwürfe der Mitarbeiter-Ausbeutung scharf
zurückgewiesen. "Die Vorwürfe stimmen nicht, und so etwas macht man
nicht. Der Arbeitsminister hat die Aufgabe, sich mit dem
Branchenführer an einen Tisch zu setzen, wenn er etwas zu kritisieren
hat", sagte Tönnies der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Donne

NRZ: Teures Kaminholz: Preis soll baldüber 100 Euro liegen.

An Rhein und Ruhr. Der Preis für Kaminholz soll
schon bald mehr als 100 Euro pro Schüttraummeter liegen. Das sagte
gestern Klaus Egly, Vorsitzender des Bundesverbands Brennholz der
NRZ. Derzeit werden am Niederrhein und im Ruhrgebiet schon um die 90
Euro verlangt, letztes Jahr waren es noch 75 Euro. "Weil die
Nachfrage steigt, überschreitet der Preis sicher bald die
100-Euro-Marke", so Egly. Immer mehr Haushalte heizten mit einem
Kaminofen. "Und das nicht nu