Für Deutschlands größten Energiekonzern Eon könnte
ein Scheitern beim Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks im
nordrhein-westfälischen Datteln teuer werden. "Etwa 80 Prozent des
Kraftwerks sind bereits gebaut. Wir haben schon mehr als eine
Milliarde Euro in das Projekt gesteckt", sagte Eon-Deutschlandchef
Ingo Luge der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Donnerstagausgabe). Die Bauarbeiten in Datteln ruhen seit Jahren.
Umweltschützer haben
Wegen einer verspäteten Ernte sind Kartoffeln
deutlich teurer geworden. "Die Preise sind so hoch wie seit
Jahrzehnten nicht", sagte Christoph Hambloch, Marktanalyst der
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). So würden
die Erzeugerpreise für Frühkartoffeln bei 65 Euro pro 100 Kilogramm
liegen. Vor einem Jahr waren sie zu dieser Zeit bei 25 Euro. Daher
müssen auch die Ver
Die EU-Kommission will die staatlichen Beihilfen für
Regionalflughäfen verbieten. Dieser Vorstoß trifft die meisten
Airports in Deutschland in schwierigen Zeiten. Kaum einer schreibt
noch schwarze Zahlen. Doch Brüssel hat recht: Der Subventionswettlauf
muss gestoppt werden. Denn er hat zu enormen Wettbewerbsverzerrungen
und zu einem Überangebot geführt, wodurch selbst einst kerngesunde
Flughäfen wie der FMO in Schiefl
Mietspiegel sind eine Wissenschaft für sich.
Mitunter gehen sie aber an der Realität vorbei: Sie basieren schon
bei Erscheinen auf veralteten Daten und spiegeln nie die aktuelle
Marktlage wider, sondern beziehen sich auf die Vergangenheit. Es sind
vage Durchschnittswerte. Im Einzelfall bedeuten eine gute Lage und
eine tolle Ausstattung für jeden etwas anderes.
Trotz dieser Schwächen sind Mietspiegel wichtige
Orientierungshilfen. Mieter können Wucherpreise entlar
Kommt Ihnen das nicht irgendwie bekannt vor?
Griechenland räumt ein, dass es Probleme bei der termingerechten
Einhaltung von Reformzusagen gibt. Europas Krisenland Nummer 1 muss
deshalb um die Auszahlung der nächsten Kredittranche aus dem
Euro-Schirm bangen. In einem anderen Problemstaat – dieses Mal ist es
zur Abwechslung Portugal – wackelt die Regierung, weil die internen
Spannungen über den richtigen finanzpolitischen Kurs angesichts
wachsenden Unmuts der Bevölkerung
Zu spät, zu wenig, dafür eine übertriebene
Gipfel-Inszenierung: Das Spitzentreffen zum Kampf gegen die
Jugendarbeitslosigkeit in Berlin hat schon im Vorfeld viel Kritik
provoziert. Doch bei allen Schwächen war dieses Treffen nicht
überflüssig, sein symbolischer Wert beträchtlich: Endlich bekommt die
dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa die politische
Aufmerksamkeit, die sie verdient. In Spanien oder Griechenland droht
eine Generation d
Die Rheinische Post Mediengruppe will weiter in
ihrem Kerngeschäft Tageszeitungen wachsen. Dazu gehört auch der Kauf
von weiteren Zeitungen in Deutschland. Das erklärte Karl Hans Arnold,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen
Verlagsgesellschaft, gegenüber dem Branchendienst Newsroom.de.
Potentielle Übernahmekandidaten nannte er nicht.
Erst Anfang des Jahres hatte die Rheinische Post Mediengruppe die
Mehrheit an der Saarbrücker
Michael Sommer, Vorsitzender des DGB, hat vor
einem weiteren Ansteigen der Jugendarbeitslosigkeit in Europa
gewarnt. "Die Zahlen sind dramatisch. In Griechenland über 60
Prozent, in Spanien an die 60 Prozent, in Italien an die 40 Prozent,
und in Frankreich sind wir nahe an den 30 Prozent. Das ist wie eine
tickende Zeitbombe. Das ist eine Generation Hoffnungslosigkeit. Diese
Generation droht abzusacken," sagte er im phoenix-Interview. Diese
Entwicklung müsse gestoppt wer
Wer sind die Menschen, die Medien machen? 32
Journalistinnen und Journalisten hat Jochen Reiss für sein Buch
"Menschen machen Medien" besucht, von ihrer Leidenschaft für den
Beruf ist er immer noch begeistert.
In dem Lesebuch porträtiert Jochen Reiss, früher Chefreporter und
Stellvertreter des Chefredakteurs der "Abendzeitung" München, unter
anderem Christine Kröger, Chefreporterin des Weser-Kurier in Bremen,
Rolf-Dieter Krause, Korresp
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bestreitet,
als Verwaltungsratsmitglied der früheren WestLB von den umstrittenen
Offshore-Aktivitäten der Landesbank gewusst zu haben. Steinbrück
sagte gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochsausgabe): "Die infrage stehenden Aktivitäten liegen
größtenteils über zehn Jahre zurück. Meiner Erinnerung nach hat das
Thema Offshore-Beteiligungen in keiner der V