neues deutschland: Vom verseuchten Mais

Der Skandal um den verseuchten Futtermais hat sich
über das Wochenende ausgeweitet. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse
Aigner (CSU) bemüht sich derweil um Schadensbegrenzung in eigener
Sache. Sie warf den Herstellern Versagen bei der Eigenkontrolle vor.
Dabei fällt zweierlei auf: Erstens könnte sich Aigner selber Versagen
vorwerfen. Denn nach Pferdefleisch in Lebensmitteln und falschen
Bio-Eiern ist der vergammelte Futtermais der dritte
Lebensmittelskandal binnen kurze

Kieler Nachrichten: DIHK-Präsident Driftmann schlägt Absenkung der Stromsteuer vor

Die Wirtschaft kritisiert die von
Bundesumweltminister Peter Altmaier(CDU) vorgeschlagene
Strompreisbremse und schlägt stattdessen die Absenkung der
Stromsteuer vor. Der Präsident des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages(DIHK) Hans Heinrich Driftmann sagte den Kieler
Nachrichten (Montagausgabe) zu dem Maßnahmepaket der Bundesregierung:
"Die Vorschläge zur Strompreisbegrenzung sind sehr vage und der
Erfolg fragwürdig. Deshalb schlagen wir als Alternativ

Rainer Brüderle: Hollande macht alles falsch

Hamburg, 3. März 2013: Die Eurokrise ist nach
Ansicht des FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle noch nicht
vorbei. Bei der ZEIT MATINEE am 3. März 2013 in den Hamburger
Kammerspielen betonte Brüderle, die Kernursache liege in der Schwäche
einzelner EU-Länder, die noch tiefgreifende Veränderungen vor sich
hätten. Im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und der Leiterin
des Hauptstadtbüros Tina Hildebrandt sagte Brüderle, er glaub

Der Tagesspiegel: Verdi-Chef Bsirske erwartet Tarifabschluss imöffentlichen Dienst und „Großkonflikt“ im Handel

Verhandlungsführer Frank Bsirske erwartet Ende der
Woche einen Tarifkompromiss für den öffentlichen Dienst der
Bundesländer. "Es gibt in dieser Woche noch einmal eine deutliche
Ausweitung der Warnstreiks", sagte Bsirske dem Tagesspiegel
(Montagausgabe). Deshalb rechne er am kommenden Donnerstag, wenn die
Verhandlungen in Potsdam fortgesetzt werden, auch mit einem Angebot,
das die umstrittene Lehrereingruppierung einbezieht. Für den
Einzelhandel ist der V

Arnold Schwarzenegger steigt ein ins Verlagsgeschäft

Arnold Schwarzenegger (65) glaubt an die Zukunft
von Zeitschriften. Der gebürtige Österreicher, der seit Jahrzehnten
als Schauspieler Erfolge feiert und von 2003 bis 2011 als Gouverneur
die Geschicke von Kalifornien lenkte, steigt ins Printgeschäft ein.
Er folgte dem Ruf des Fitness-Verlags American Media, Inc. und
übernimmt bei den Magazinen "Muscle & Fitness" und "Flex" die
Aufgaben des "Group Executive Editor" – ein Posten irgendwo z

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Bertelsmann

Das klingt gut

Mit Musik lässt sich wieder Geld verdienen. Das ist die gute
Nachricht für viele Beteiligte der Branche, und eben auch für die
Musiker. Bertelsmann hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich nun
die alleinige Kontrolle über das weltweit viertgrößte
Musikrechte-Unternehmen BMG gesichert. Erst 2006 hatte der
Gütersloher Medienkonzern den Musikverlag verkauft.

Der Paradigmenwechsel hat mit dem sich rasant verändernden
Musikmarkt z

BERLINER MORGENPOST: Wozu die ganze Aufregung? Jochim Stoltenberg glaubt, dass ein Loch in der East Side Gallery die Touristen nicht abschrecken wird

Die East Side Gallery ist 1,3 Kilometer lang. Einst
Teil der grauen Mauer mit abschreckender, ja, tödlicher Wirkung, hat
sie ihren Horror verloren, seit sie nicht länger Grenze und von
Künstlern bunt bemalt ist. Und in voller Länge sind deren
Gedenkmotive auch nicht mehr existent, seit am Ostbahnhof, an der O2
World und am Osthafen Lücken gerissen und Teile versetzt wurden. Das
hat Touristen nicht davon abgehalten, an die Mühlenstraße zu pilgern.
Ein weit

BERLINER MORGENPOST: Die Mauer verträgt keine Löcher mehr Andreas Abel ist dagegen, dass in die East Side Gallery eine 22 Meter breite Lücke geschlagen wird

Wie geht Berlin mit seinem historischen Erbe um?
Die East Side Gallery ist das längste original erhaltene Stück der
Berliner Mauer. Nun soll erneut eine Lücke in dieses einzigartige
Zeitzeugnis geschlagen werden – gleich 22 Meter breit. Viele Berliner
macht das wütend, man kann sie verstehen. Dass die bunt bemalte Mauer
dadurch vermutlich nicht weniger Touristen anziehen wird, ist ein
schwacher Trost. Hier geht es nicht um Fragen der Vermarktung und
Verwertbarkeit im Die

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Lage bei der EnBW

Die EnBW steckt ganz schön in der Klemme. Bis
2011 war Atomstrom das wichtigste Geschäft des
baden-württembergischen Stromriesen – doch das ist durch den
Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung ein sterbender Ast. Und nun?
Ein Besinnen auf das Kerngeschäft, wie es eine gängige Reaktion in
dieser Situation wäre, ist der EnBW versperrt: Denn das läge in der
Erzeugung von Strom in Großkraftwerken. Die Renditen aus den
konventionellen Erzeugungsarten Ko

Börsen-Zeitung: Risikofaktor Italien, Börsenkommentar „Marktplatz“, von Thorsten Kramer.

Politische Börsen haben kurze Beine. Die in der
Summe recht moderate Reaktion der europäischen Aktienmärkte auf das
Patt nach den Parlamentswahlen in Italien haben diese These einmal
mehr bestätigt. Zur Tagesordnung können Investoren allerdings noch
nicht übergehen. Zerschlägt sich die Hoffnung, dass die Parteien doch
noch einen Ausweg aus dem Dilemma finden, oder verdichten sich gar
Signale, dass der notwendige Reformprozess auf der Kippe steht,
dür