Schwäbische Zeitung: Die Spielregeln ändern sich – Kommentar

Wer schon einmal mit dem Dreamliner geflogen
ist, kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Die Kabinenluft ist
angenehm feucht und frei von Öldämpfen. Die Fenster sind groß, die
Triebwerke leise. Der Dreamliner ist das erste Flugzeug, das zu mehr
als der Hälfte aus leichten Verbundwerkstoffen besteht, der komplette
Rumpf ist aus Kohlenfaser gefertigt. Grund genug, diese Maschine für
einen Superstar zu halten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der
Dreamliner

Börsen-Zeitung: Zurück im Geldregen, Kommentar zu den Ergebnissen von J.P. Morgan Chase und Goldman Sachs, von Sebastian Schmid.

Wie laut wurde im vergangenen Jahr noch
lamentiert über das Ungemach, das auf die US-Finanzindustrie zurolle.
Die striktere Regulierung, die Unsicherheit in Europa, das Fiscal
Cliff: Anlässe für Wehklagen gab es zahlreiche. Wie soll eine Bank da
vernünftig Geschäfte machen, lautete die Frage, die immer wieder
unausgesprochen in den Raum gestellt wurde.

Offenbar relativ problemlos: J.P. Morgan Chase hat trotz des 6
Mrd. Dollar schweren Verlusts im Londoner Chief I

Weser-Kurier: Zu Strabags Offshore-Aus in Cuxhaven schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 17. Januar 2013:

Das ist schon ein Schlag ins Kontor. Auch wenn
immer noch viel in Optimismus gemacht wird in Cuxhaven und Hannover.
Millionen hat das Land Niedersachsen in die Erweiterung des
Offshoreterminals gesteckt. Riesige Flächen am Elbufer aufgespült, wo
in absehbarer Zeit komplette Windkraftanlagen mit gewaltigen
Kranschiffen direkt auf die Nordsee transportiert werden sollten. Das
vorläufige Aus bei Strabag ist ein weiteres schlechtes Zeichen für
die ohnehin mächtig gebeut

WAZ: Fitschens Anruf bleibt ein Fehler. Kommentar von Ulf Meinke

Ob für die Durchsuchung bei der Deutschen Bank im
vergangenen Dezember wirklich ein Großaufgebot der Polizei mit
Hubschrauber und zum Teil vermummten Beamten erforderlich war, sei
einmal dahingestellt. Dennoch bleibt der Anruf von Bank-Chef Fitschen
beim hessischen Ministerpräsidenten Bouffier ein Fehler. Fitschen
beteuert, er habe sich nicht über das Recht stellen wollen und nur
getan, was "jedem Bürger in diesem Land offensteht". Mag ja sein.
Doch nich

Technikchef Horst Amann: „Berliner Flughafen wahrscheinlich erst 2015 fertig“ / ZDFzoom am 16. Januar 2013

Der neue Berliner Flughafen wird wahrscheinlich erst
in zwei Jahren fertig werden. Diese Einschätzung vertritt Technikchef
Horst Amann gegenüber dem ZDF. In einem exklusiven Interview für die
Dokumentation "ZDFzoom: Verschoben, Verplant, Verbaut – Das
Flughafen-Fiasko von Berlin" (Mittwoch, 16. Januar 2013, 22.45 Uhr)
sagt er: "In den kommenden Monaten soll zunächst der aktuelle
Bauzustand des Gebäudes ausführlich untersucht werden." Erst dan

Nüßlein: Deutsche Wirtschaft bleibt Zugpferd in Europa

Heute hat das Bundeskabinett den
Jahreswirtschaftsbericht 2013 beschlossen. Hierzu erklärt der
wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Dr.
Georg Nüßlein:

"Die deutsche Wirtschaft bleibt 2013 das Zugpferd für Wachstum und
Beschäftigung in Europa. Das ist insbesondere deshalb eine gute
Nachricht, weil die deutsche Wirtschaft mit erheblichem Gegenwind aus
dem weltwirtschaftlichen und europäischen Umfeld zu kämpfen hat. Dass
d

Pharmaindustrie – Know-how und Netzwerke sichern den Erfolg

Die pharmazeutische Industrie in Deutschland ist als
Spitzentechnologiebranche in besonderem Maße auf ein gut
funktionierendes Netzwerk mit Akteuren aus Wissenschaft und Industrie
angewiesen. Das hat eine exemplarische Analyse des Instituts er
deutschen Wirtschaft Köln (IW) der zwei traditionellen
Pharmastandorte Südhessen und Oberbayern ergeben. Danach hilft den
pharmazeutischen Unternehmen vor allem die räumliche Nähe zu Firmen
aus den Sparten Biologie, Chem

HWWI-Chef Thomas Straubhaar warnt vor pessimistischer Stimmung in Europa

"Wer sich in Deutschland davon anstecken lässt,
droht die Rückkehr des Booms zu verpassen" / Straubhaar hält
Rezession außerhalb Europas für überwunden / Weltwirtschaft "wird
2013 zunehmend Schwung aufnehmen" / Schlechte Stimmung als Indikator
für Umbrüche und neue Chancen / "Deutschland steht vor einem neuen
Aufschwung"

Der Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar rät dazu, sich nicht von
der dominierenden pessimi

Geschäftsreisen: Firmen spielen auf Risiko. 77 Prozent verfügen über kein Risikomanagement für Geschäftsreisen – und riskieren damit eine Verletzung ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht.

Warnstreiks an deutschen Flughäfen, Demonstrationen
in Spanien oder der Hurrikan Sandy in den USA – die wenigsten
Unternehmen sind auf derartige Ereignisse bei Geschäftsreisen
vorbereitet. Gerade einmal 23 Prozent der Firmen verfügen über ein
professionelles Risikomanagement, wenn sie ihre Mitarbeiter auf
Reisen schicken. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage "Chefsache
Business Travel" von Travel Management Companies im Deutschen
ReiseVerband (DRV).

Die M&