junge Welt: Weiteres Erscheinen der Tageszeitung junge Welt gesichert/ Verkaufte Auflage stieg im IV. Quartal umüber 1000 Exemplare

Die Tageszeitung junge Welt konnte im IV. Quartal
die Auflage im Vergleich zum Vorjahr um über 1000 steigern. Zuwächse
wurden im Print- wie im Onlinebereich erzielt, während der
Kioskverkauf stabil blieb. Weil zudem viele Leserinnen und Leser
freiwillig auf eine höhere Preiskategorie umgestiegen sind, die bei
der jungen Welt frei wählbar ist, konnte auch der durchschnittliche
Erlös pro Abonnement ohne Preiserhöhung verbessert werden. Spenden in
Höhe

NRZ: Thyssen-Krupp: Reue und der Blick nach vorn – ein Kommentar von MANFRED LACHNIET

Warum bleibt Gerhard Cromme Aufsichtsrats-Chef von
Thyssen-Krupp? Dies fragten sich gestern viele nach der turbulenten
Hauptversammlung des Konzerns, der in einer der schlimmsten Krisen
seiner Geschichte steckt. Kritiker gaben Cromme immer wieder eine
Mitverantwortung an der miserablen Lage des Unternehmens. Immerhin
hat die frühere Thyssen-Krupp-Führung mit dem Bau der Stahlwerke in
Brasilien und den USA Milliarden Euro in den Schlamm gesetzt.
Außerdem gibt es die krimin

WAZ: IG Metall stellt sich hinter Cromme

Die Arbeitnehmerseite hat sich vor der heutigen
Hauptversammlung von Thyssen-Krupp hinter den umstrittenen
Aufsichtsratschef Gerhard Cromme gestellt. "Unsere Leute haben mit
Cromme den Aufräumprozess bei Thyssen-Krupp gestartet. Ich vertraue
unseren Kollegen auf der Arbeitnehmerseite voll und ganz, dass sie
sich richtig entscheiden", sagte Knut Giesler, IG-Metall-Chef in NRW,
der WAZ. Cromme wird sich heute vor den Aktionären des Essener Stahl-
und Technologiekonzerns f&

Rheinische Post: Jean-Claude Juncker fordert EU-Haushalt zum Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

Der scheidende Eurogruppenchef Jean-Claude
Juncker hat mehr Solidarität unter den Mitgliedern der Euro-Zone
angemahnt. "Viele Staaten der Eurozone könnten sich noch
solidarischer benehmen", sagte Juncker der "Rheinischen Post"
(Samstagausgabe). Die Eurozone brauche einen eigenen Haushalt, aus
dem etwa gezielt der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit
unterstützt werden könne, forderte Juncker. Deutschland hatte dieses
Vorhaben beim jüngsten E

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Siag / Insolvenz

Mit eisernen Nerven

Für viele Beschäftigte bleibt es ein harter Schlag, für die
strukturschwache Stadt Emden ebenfalls. Dennoch, die gestrige
Einigung von Investor, Nord/LB und Land ist in der Siag-Krise für
alle Seiten die beste Lösung, die es hätte geben können.

Die Landesregierung wahrt ihr Gesicht. Immer wieder hat sie
betont, helfen zu wollen, sofern es rechtlich möglich und mit Blick
auf Steuergelder vertretbar sei. Sie hat ihr Wort geha

Weser-Kurier: Zur Situation in der Luftfahrtbranche schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 18. Januar 2013:

Klar kann der Bundeswirtschaftsminister auf eine
deutsche Führungsrolle und mehr Mitbestimmung bei EADS und Airbus
pochen. Allerdings, die Entscheidungen trifft der Markt – oder
vielleicht doch eher Paris, wie sich in der Vergangenheit schon
häufiger gezeigt hat. Oder demnächst auch Toulouse, wo EADS-Chef
Thomas Enders künftig noch mehr Konzernfunktionen bündeln will. Im
Sinne eines Gleichgewichts an Verantwortlichkeiten zwischen den
europäischen Standorten,

Börsen-Zeitung: Keine Schadenfreude, Kommentar zur Lage bei Airbus nach der Pannenserie bei Boeing, von Gerhard Bläske.

Mit 588 Auslieferungen und 914 neuen
Bestellungen im vergangenen Jahr hat Airbus die Erwartungen
übertroffen, musste aber erstmals seit neun Jahren wieder Boeing die
Führungsposition im Markt überlassen. Eingebrochen ist jedoch der
Boeing-Aktienkurs. Die Aktie der Airbus-Mutter EADS legte dagegen
massiv zu.

Grund sind nicht die vorgelegten Zahlen, sondern die Pannenserie
beim neuen Boeing-Flieger Dreamliner, die nun sogar zu einem
weltweiten Flugverbot geführt hat

WAZ: Ohne Cromme geht es (noch) nicht. Kommentar von Thomas Wels

Heute also ist der Tag der Abrechnung. Die
Eigentümer des Konzerns Thyssen-Krupp haben das Wort. Und sie werden
nach den Erschütterungen im Dezember davon reichlich Gebrauch machen.
Drei Vorstände weg, fünf Milliarden Euro Verlust, Dutzende Manager
rausgeworfen wegen unsauberer Geschäfte – es gibt nichtigere Anlässe,
auf den Putz zu hauen. Es gibt auch geringere Anlässe, bei denen die
Frage nach der Gesamtverantwortung gestellt wurde: Muss der
Vorsitzende