Allgemeine Zeitung Mainz: Mut gefragt / Kommentar zum Arbeitsmarkt

Wir Deutsche verzeihen Politikern fast alles – außer
anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und steigende Inflationsraten. Wer
den bleibenden Eindruck vermittelt, mit seiner Politik beides
dauerhaftv niedrig zu halten, muss um seine Zukunft kaum bangen. Die
jetzt vorliegenden Zahlen vom nationalen Arbeitsmarkt dürften Angela
Merkel noch gelassener werden lassen, als sie das bislang ohnehin
schon ist. Nie zuvor in der Geschichte dieser Republik waren mehr
Menschen, und zwar dauerhaft, i

WAZ: Verspieltes Vertrauen. Kommentar von Frank Meßing

Outokumpu hat gerade mal seit ein paar Tagen das
Sagen bei der früheren Edelstahl-Sparte von Thyssen-Krupp, da sorgen
die Finnen bereits für mächtig Wirbel. Erst kündigt Vorstandschef
Mika Seitovirta in einem Interview an, dass er europaweit nicht 1500,
sondern 2000 Stellen streichen will. Einen Tag später stiftet die
Konzern-Sprecherin Verwirrung. Der Einstand der Finnen am
Stahlstandort Ruhrgebiet ist verpatzt, das Vertrauen verspielt, bevor
am Montag das Tagesges

Börsen-Zeitung: Vorsichtige Zuversicht, Kommentar zu den jüngsten Arbeitsmarktzahlen, von Reinhard Kuls.

Noch vor kurzem trieb Ökonomen die Sorge um,
Eurolands Konjunkturlokomotive Deutschland könnte im Winter, wie der
große Rest der Währungsunion ohnehin, in die Rezession verfallen und
den Arbeitsmarkt mit sich reißen. Inzwischen geht man davon aus, dass
allenfalls im Schlussquartal des abgelaufenen Jahres ein Minus vor
der – zudem nicht sonderlich hohen – Veränderungsrate des
Bruttoinlandsprodukts stehen wird. Im gerade begonnenen Vierteljahr
soll es bereits

Chefredakteur Frey: ZDF hat noch „eine Menge Sparpotenzial“

Die Redaktionen des ZDF, das bis zu 400
Arbeitsplätze streichen muss, stehen vor einem umfangreichen Umbau.
Chefredakteur Peter Frey sagte dem "medium magazin" (Ausgabe 1/2013,
ET 3. Januar), sein Sender habe "viele Möglichkeiten intensiver
Zusammenarbeit noch gar nicht ausgeschöpft". Eine bessere Vernetzung
könne "viel Doppelarbeit" verhindern, sagte Frey, der etwa in
zentralen "Kompetenzteams" für einzelne Themenschwerpunkt

Studie: Die Hälfte der Versicherer ignoriert Nachhaltigkeit

Ressourcen schonen, soziale Aspekte und den
demografischen Wandel berücksichtigen, kurz: nachhaltig Wirtschaften.
Das spielt nur in jedem zweiten Versicherungsunternehmen Deutschlands
eine entscheidende Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt der
"Managementkompass Nachhaltige Wertschöpfung" des
Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit
dem F.A.Z.-Institut.

Nur 50 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte aus
deutschen Versicherungen

Der Arbeitsmarkt im Dezember: Robuste Arbeitsmarktentwicklung auch am Jahresende

"Der Arbeitsmarkt reagierte auch zum Jahresende
robust auf die wirtschaftliche Eintrübung. Spuren sind aber sichtbar.
So sind die Arbeitslosigkeit und die Unterbeschäftigung im Dezember
saisonbereinigt leicht gestiegen.", sagte der Vorstandsvorsitzende
der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg
anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Dezember: +88.000 auf 2.840.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergle

Der Arbeitsmarkt im Jahr 2012: Robuster Arbeitsmarkt in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld

"Im Jahr 2012 musste sich der deutsche
Arbeitsmarkt in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bewähren.
Er hat auf diese Herausforderung robust reagiert. Spuren der
langsameren konjunkturellen Gangart sind jedoch erkennbar.", sagte
der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J.
Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Jahr 2012: 2.897.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -79

Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt

Nicht täuschen lassen

So erfreulich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist, so darf
sie über vier Dinge nicht hinwegtäuschen. Erstens: Die gegenwärtige
Politik hat dafür wenig getan. Eher war es Gerhard Schröder mit
seiner Agenda 2010, dem hier ein Anteil zuzuschreiben ist. Die
sozialpolitischen Segnungen, die Schwarz-Gelb zuletzt auf den Weg
gebracht hat, gefährden die gute Entwicklung eher. Die hohen
Folgekosten werden Gesellschaft und Arbeitgeb

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zum Arbeitsmarkt: „Abseits des Jubels“

Es ist weder überraschend noch besonders
erschreckend: Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften hat
spürbar nachgelassen. Denn sie bewegt sich weiterhin auf relativ
hohem Niveau, berichtet die Bundesagentur für Arbeit. Gleichzeitig
vermeldet das Statistische Bundesamt einen erneuten Rekord bei der
Zahl der Beschäftigten, allerdings mit schwächerer Aufwärtstendenz.
Wenn man das weltwirtschaftliche Umfeld und insbesondere die
Einschläge in gr