Börsen-Zeitung: Fauler Kompromiss, Kommentar zur vorläufigen Einigung zwischen Demokraten und Republikanern im Streit über den US-Staatshaushalt, von Peter De Thier.

Nach dem kurzfristigen Sturz von der
gefürchteten "Fiskalklippe" haben US-Präsident Barack Obama und die
republikanische Opposition zwar für eine sanfte Landung gesorgt.
Beide Kongresskammern haben Steuererhöhungen für wohlhabendere
Haushalte abgesegnet und damit womöglich die nächste Rezession
verhindert. Aber dringend notwendige Sparmaßnahmen wurden erneut auf
die lange Bank geschoben. Bei der Einigung handelt es sich um einen
faulen Ko

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Autoproduktion in China

Es war nur eine Frage der Zeit: Dass die
Chinesen in diesem Jahr mehr Autos produzieren als alle europäischen
Hersteller zusammen, ist keinesfalls eine Überraschung. Während in
der Volksrepublik die Wirtschaft weiter boomt, der Absatz an
Fahrzeugen nach wie vor eine steigende Tendenz zeigt, haben die vor
allem auf Europa fokussierten Autobauer mit Absatzschwierigkeiten zu
kämpfen. Das trifft derzeit die Franzosen ebenso hart wie auch Opel
und mit Abstrichen Fiat- und d

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Arbeitsmarkt

So viele Menschen hatten in Deutschland noch nie
einen festen Arbeitsplatz – 41,5 Millionen. Ein schöner Rekord.
Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Erwerbstätigen seit sechs Jahren
klettert. Die Entwicklung zeigt, wie robust die hiesige Wirtschaft
inmitten des kriselnden Europas immer noch ist. Seit langem macht der
Ausdruck vom Jobwunder die Runde. Doch wie geht es weiter? Glaubt man
den Prognosen der Experten, so wird es auch 2013 keinen Rückschlag am
Arbeitsmarkt geben. Auc

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Organ-Spenden

Es ist richtig, nach schärferen Kontrollen und
härteren Sanktionen zu rufen: Wenn jetzt erwogen wird, bei der
Erstellung von Untersuchungsunterlagen das Vier-Augen-Prinzip
einzuführen, so offenbart dies Lücken, die Spielräume für
Manipulationen lassen. Diese Lücken müssen zügig geschlossen werden.
Ebenso wichtig ist es, zu überlegen, ob 47 Transplantationszentren in
Deutschland nicht zu viele sind für die wenigen Organe, die
hierzuland

WAZ: Kein Grund zum Jubeln. Kommentar von Frank Meßing

Seit sechs Jahren hangelt sich die Zahl der
Erwerbstätigen in Deutschland von einem Rekord zum nächsten. Seit
gestern wissen wir, dass 41,5 Millionen Menschen einer Beschäftigung
nachgehen. Der Mega-Wert ist aber nur auf den ersten Blick ein Grund
zum ungehemmten Jubel. Denn in die Statistik fließen sowohl voll
sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer ein, aber auch
Personen in Arbeitsgelegenheiten, Wehr-, Ersatz- und
Sozialdienstleistende und mithel

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Verkehrsinfrastruktur/Pkw-Maut

Wer viel fährt, tankt viel. Und zahlt so
viel wie noch nie. Natürlich kann man sich fragen, ob nicht Ausländer
für die Benutzung unserer Wege zahlen sollten. Schließlich entrichten
wir anderswo auch Maut. Das wäre zwar eine Frage der Gerechtigkeit –
aber nicht des Geldes: Der Anteil der Ausländer am deutschen Verkehr
liegt bei gerade fünf Prozent. Stattdessen dreht man den Autofahrern
in Flächenländern noch mehr die Luft ab. Hier nimmt man w

Wirtschaftsrat der CDU wird 50 Jahre alt

Aus Anlass des 50. Geburtstages des
Wirtschaftsrates der CDU e.V. erklärt dessen Präsident Prof. Lauk:
Wirtschaftsrat der CDU wird 50 Jahre alt.

Der Wirtschaftsrat Deutschland darf dieses Jahr ein Goldenes
Jubiläum begehen: Wir werden 50 Jahre alt und dies ist gleichermaßen
ein Grund zur Freude, aber auch Verpflichtung, den Gedanken an die
Soziale Marktwirtschaft als Grundpfeiler unseres erfolgreichen
Staatswesens in der Politik präsent zu halten.

Seit nun

Rheinische Post: DIHK-Präsident: Strompreise gefährden Arbeitsplätze

Die steigenden Strompreise kosten nach Ansicht
von Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages, Arbeitsplätze. "Auf jeden Fall dämpfen die
Preisanstiege die Beschäftigungsentwicklung 2013. Betriebe, die die
Energie- und Rohstoffpreise als Geschäftsrisiko sehen, haben
zurückhaltendere Beschäftigungsabsichten", sagte Driftmann der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe)

Neue OZ: Kommentar zu Handel / Internet / Zalando

Die Geister, die sie riefen

"Schrei vor Glück oder schick–s zurück" – mit dem Werbespruch ist
das Berliner Start-up Zalando bekannt geworden. Die Reklame ist
auffällig, kostete Millionen und verfehlt ihr Ziel nicht: Wem bei
Anlieferung der Schuhe oder Kleider nicht auf Anhieb ein Schrei des
Glücks entfährt, der packt die Ware eben wieder ein. Kostet ja
nichts. Solchen Komfort bietet Zalandos Konkurrenz auch; er ist
gesetzlich festgelegt. Kein anderer

Schwäbische Zeitung: Irland ist ein Vorbild für Südeuropa – Kommentar

Irland wird die EU würdig vertreten. Seit
Ausbruch der Finanzkrise beweisen die Iren mit eiserner Kraft, wie
ernst es ihnen mit dem Sparen ist. Die Regierung mutet der
Bevölkerung harte Einschnitte zu, die Bürger ertragen den Kahlschlag
beinahe klaglos.

Nun ist die Geschichte dieses Landes reich an Leid und Entbehrung.
Irland hat Hungersnöte überstanden und Auswanderungswellen. Im
Bewusstsein, viele Schicksalsschläge verkraftet zu haben, bewältigen
di