Wegen mutmaßlichen Betrugs beim Verkauf von
Aktien des insolventen Navigationsgeräte-Herstellers Apollo Bell
wurde jetzt ein 56-jähriger Düsseldorfer verhaftet. Das berichtet die
in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) unter
Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der Verkäufer soll Gutachten für
den Börsengang der Firma manipuliert und die überteuerten Aktien
anschließend aggressiv über Telefonate verkauf
Bei klammer Kassenlage der Länder 6,5 Prozent
mehr Einkommen für etwa 1,2 Millionen Landesbeamte und rund 750000
Angestellte des Öffentlichen Dienstes zu verlangen, ist
unrealistisch. Wenn selbst der baden-württembergische
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinen Landesbeamten um
Unterstützung für seinen Sparkurs bitten muss, wie sollen da erst
ärmere Länder wie Bremen oder Sachsen-Anhalt die zusätzlichen
Milliarden aufbringen? Im
Welch ein Vertrauensvorschuss: Trotz steigender
Schulden, milliardenschwerer Abschreibungen und tiefroter Ergebnisse,
trotz Dividendenausfall und einer auf unterirdische 12% eingeknickten
Eigenkapitalquote bejubelt die Börse die ThyssenKrupp-Aktie. Der
Tiefpunkt, so offenbar die vorherrschende Meinung, ist erreicht. Ab
jetzt kann es doch nur wieder aufwärtsgehen.
Sicher ist, dass das hohe Maß an Unsicherheit aus dem Markt
genommen wurde, das der geplante Steel-Americas-Ve
Gerhard Cromme ist ein schillernder Manager.
Hochgewachsen, braungebrannt, bestens vernetzt, Aufsichtsratschef von
gleich zwei deutschen Traditionskonzernen: Siemens und Thyssen-Krupp.
Zudem Mitglied in den Aufsichtsräten von Allianz, Lufthansa, Eon,
Axel Springer, BNP Paribas und dem Energieversorger Suez. Cromme ist
wohl das, was man einen Strippenzieher nennt. Die Fusion von Krupp
mit dem viel größeren Thyssen im Jahr 1999 ist sein Werk. Doch nun
steht Thyssen-Krupp am Ab
Viele Menschen mit Lebensversicherungen können
aufatmen. Der Bund reagiert auf die teilweise gewaltigen Verluste für
Kunden, deren Vertrag bald ausläuft und begrenzt deren Einbußen. Das
Finanzministerium wählt dabei einen vernünftigen Mittelweg zwischen
den Interessen aller Inhaber von entsprechenden Policen und der
vergleichsweise kleinen Gruppe von Betroffenen. Das ist ein seltenes
Beispiel für die Lernfähigkeit, die durch die Beschwerden und
Prot
Derart deutliche Worte wie sie gestern
Thyssen-Krupp-Chef Hiesinger fand, die hört man nur selten von
Vorständen. Hiesinger sprach von Fehlern, Vertuschen, und auch von
einem falschen Führungsverständnis in seinem Hause. Eine spannende
Frage ist, ob Hiesinger bei seiner deutlichen Kritik am
Führungsverhalten auch Aufsichtsrat Gerhard Cromme meinte. Denn
dieser war ja als Ober-Aufseher dabei, als etwa die teuren
Amerika-Pläne in die Tat umgesetzt wurden. Kein
Rainer Wendt lobt die Arbeit der Bundespolizei
und mahnt zur Geduld bei der Bekanntgabe von Details zum Bombenfund
im Bonner Hauptbahnhof. "Die Bundespolizei hat ganz hervorragend
gearbeitet. Der Bahnhof wurde gesperrt, und es waren keine Personen
mehr gefährdet", sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen
Polizeigewerkschaft im PHOENIX-Interview. Es dauere einige Zeit, die
Sprengfähigkeit zu untersuchen. "Ich weiß, dass das im Krimi viel
schneller geht. In de
Die Schuldenkrise hinterlässt ihre Spuren an den europäischen
Finanzmärkten: Hatte die Euro-Einführung einst die Kapitalströme
zwischen den Staaten der Währungsunion beflügelt, fließt aktuell
immer weniger Geld über die Grenzen. Diese Tendenz zur Desintegration
und Renationalisierung trifft nicht nur die Krisenstaaten, sondern
auch Länder mit hoher Kreditwürdigkeit.
Als der Euro 1999 eingeführt wurde, hatte das sehr positiv
Weniger als ein Viertel der Beschäftigten in
Deutschland kann das Verhalten ihrer Unternehmensführung
nachvollziehen. Reden und Handeln des Topmanagements stimmt in ihren
Augen nicht überein. Schlimmer noch: Acht von zehn Mitarbeitern
sprechen ihrer Firmenleitung die Glaubwürdigkeit ab – mit schweren
Folgen für den Unternehmenserfolg. Zu diesen Ergebnissen kommt die
Studie "Leadership im Topmanagement deutscher Unternehmen", für die
Rochus Mummert M