Rheinische Post: 4500 frühere Schlecker-Mitarbeiterinnen haben neuen Job

Von den rund 22.200 ehemaligen Verkäuferinnen
der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker hat etwa jede Fünfte
einen neuen Job gefunden, insgesamt 4500. Rund 1600 Frauen haben sich
aus anderem Gründen wie Elternzeit, Rente oder Krankheit bei den
Arbeitsagenturen und Job-Centern wieder abgemeldet. Dies geht aus
Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vorliegen. Weitere
rund 6300

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Linde

Bei der Zukunft dabei sein

Der Linde-Konzern ist eines der innovativsten Unternehmen in
Deutschland. Mit Wolfgang Reitzle an der Spitze hat das Haus einen
Antreiber auf dem Chefsessel, der Risiken der Zukunft erkennt und es
immer wieder versteht, auch Chancen zu nutzen. In diese Richtung geht
auch der neueste Coup, ein Netz zur Versorgung von Schiffen mit
flüssigem Erdgas aufzubauen. Dazu haben sich die Münchener mit dem
Hamburger Treibstoffhändler Marquard & Bahls ei

Börsen-Zeitung: Plattform ohne Blitzhandel, Kommentar zu Börsensegmenten von Christopher Kalbhenn

Kommunikation ist ein schweres Geschäft. Das hat
die Nyse Euronext zu spüren bekommen, die vor circa fünf Wochen Pläne
für eine neue paneuropäische Börse für kleine und mittelgroße
Unternehmen bekannt gegeben hat, die die Öffentlichkeit aber erst
jetzt zur Kenntnis nimmt. Den Verantwortlichen ist zu wünschen, dass
die Emittenten das Projekt begieriger aufgreifen, als dies die Medien
Anfang Juli getan haben.

Auf den ersten Blick biete

WAZ: Tilgungsfonds – pragmatisch, klug – Kommentar von Thomas Wels

Schade, dass eine der klügsten Ideen zur Beendigung
der Euro-Krise auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird. SPD-Chef
Gabriel hat der Idee eines Schuldentilgungsfonds seine Unterstützung
zugedacht, sie aber mit Forderungen nach Änderung der Verfassung und
Volksabstimmung verunmöglicht. In der Tat hätte der
Schuldentilgungsfonds gravierende Folgen: die Vergemeinschaftung
eines Teils der Altschulden. Das ist in den Euro-Verträgen völlig zu
recht ausgesch

Für wen lohnt sich ein Firmenwangen?

Für viele Arbeitnehmer ist ein Dienstwagen immer noch ein großes Privileg und wird als Statussymbol empfunden. In Deutschland ist der Firmenwagen weit verbreitet: Außendienstmitarbeiter sowie Angestellte des mittleren und oberen Managements besitzen meistens einen. Was häufig als Bonus und Vertrauensbeweis des Arbeitgebers empfunden wird, muss für den Mitarbeiter nicht immer von Vorteil sein. Die Steuerberaterin Ute Marseille aus Bochum informiert, für wen sich da

Urteil: Entfernungspauschale darf nur für Fahrten, die einmal pro Tag erfolgen, geltend gemacht werden

Die Benzinpreise sind auf Rekordhöhen geklettert. Damit steigen auch die Kosten für den Arbeitnehmer. Doch es gibt Entlastung vom Staat. Für jeden Arbeitstag, an dem der Arbeitnehmer die Arbeitsstätte aufsucht, werden die Aufwendungen – unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel und von der Höhe der Aufwendungen – mit der gesetzlichen Entfernungspauschale berücksichtigt (vgl. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG). Die Entfernungspauschale umfasst im Steuerrecht nur j

WAZ: Tägliche, tödliche Rudelbildung. Kommentar von Stefan Schulte

Populistische Sprüche gehören zur Demokratie wie
Fouls zum Fußball. Das Problem dieses Euro-Sommers ist es, dass jedes
Foul Revanche und Rudelbildung provoziert. Europa liefert so täglich
das Bild eines heillos zerstrittenen Haufens. Und gibt den
Finanzmärkten immer neue Nahrung für ihr Misstrauen, das die
Krisenländer mit hohen Zinsen teuer bezahlen müssen. In diesem Umfeld
findet selbst so sachfremdes Geplapper wie das der CSU-Allzweckwaffe

Rheinische Post: Montis Irrtum

Kommentar von Martin Kessler

Wie sehr die Euro-Rettung das politische Klima vergiftet, zeigte
sich erneut an diesem Wochenende. Während Italiens Ministerpräsident
Mario Monti die Regierungen auffordert, sich von ihren Parlamenten zu
emanzipieren, schütten deutsche Politiker vom FDP-Rebell Schäffler
bis zum bayrischen CSU-Finanzminister Söder Spott und Hohn über die
verschuldeten Staaten aus. Es ist klar. Der kühle Monti würde am
liebsten auf emoti

Mitteldeutsche Zeitung: Solar Wirtschaftsforscher Ulrich Blum fordert staatliche Auffanggesellschaft für insolvente Solarfirmen

Der Wirtschaftsforscher Ulrich Blum fordert zur
Rettung insolventer Solarzellen-Hersteller eine staatliche
Auffanggesellschaft. "Die Politik muss ernsthaft über die Gründung
einer Holding diskutieren, um wichtige Technologiefirmen zu
erhalten", sagte der ehemalige Präsident des Instituts für
Wirtschaftsforschung Halle der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung (Samstagausgabe). Eine grundlegende Erkenntnis aus vielen
Branchen sei, dass man ohne Endfert

Neue OZ: Kommentar zu Allianz

Die halbe und die ganze Wahrheit

Allianz-Chef Michael Diekmann legt den Finger in die Wunde der
Euro-Finanzpolitik. Diese belohnt mehr und mehr das Schuldenmachen
und bestraft das Sparen. Das spüren Bürger, die ihr Geld bei Banken
zinsbringend anlegen wollen und dabei scheitern. Zunehmend aber auch
Versicherer, von denen man annehmen könnte, sie seien darin viel
geschickter. Wenn Diekmann beklagt, dass es für sichere
Staatsanleihen wie deutsche nur noch Zinsen unter