Deutschlands erstklassige Kreditwürdigkeit ist
bedroht, während der Rekordschuldner USA immer noch Top-Bonität
genießt. Das ist Wasser auf die Mühlen aller Kritiker, die behaupten,
US-Rating-Agenturen seien Erfüllungsgehilfen der Regierung in
Washington. Zumindest ein wahrer Kern steckt in diesem Vorwurf:
Moody–s hat eine durch und durch amerikanische Sicht auf die
Eurokrise. Die Rating-Agentur will Politik machen – und zwar gegen
die Kanzlerin. Moody–s sie
Die übliche Schelte gegen die vielfach als so
arglistig und ungerecht verschrienen Ratingagenturen blieb diesmal
aus. Nachdem die Bonitätswächter von Moody–s das deutsche Top-Rating
zwar bestätigten, den Ausblick aber auf "negativ" setzten, äußerte
sich das politische Berlin gelassen, und auch die Marktreaktionen
hielten sich in Grenzen. Tatsächlich haben die Analysten formell nur
das nachgezeichnet, was die Diskussion hierzulande längst
Schornsteinfeger sind eigentlich dafür da,
Feuersbrünste zu verhindern. Jahrzehntelang war der Beruf
konkurrenzlos. Er garantierte eine feste Kundenschar und ein
verlässliches Einkommen. Ab 2013 soll in diesem Gewerbe das Monopol
fallen. Das wird vielleicht nicht jeder Kaminkehrer überstehen. Schon
allein deshalb, weil der Kuchen immer kleiner wird. Immer mehr
Heizungen werden auf Gas und auf moderne Brennwert-Öfen umgestellt.
Die müssen nur noch alle zwei Jah
Der langjährige Kampf um einen eigenen
Tarifvertrag lohnt sich für die Lokführer der Deutschen Bahn. Nach
den kräftigen Zuschlägen der vergangenen Jahre haben sie auch jetzt
ein dickes Plus durchgesetzt. Den Fahrgästen bleiben so immerhin
Zugausfälle während der Urlaubszeit erspart. Der Arbeitgeber Deutsche
Bahn AG ist schon in der zweiten Verhandlungsrunde vor den
Forderungen der mächtigen Lokführer-Gewerkschaft GDL eingeknickt. Sie
hatte s
Das neue Modewort deutscher Konzerne heißt
"Compliance". Vielleicht liegt es daran, dass ein Wörtchen wie
"Regeltreue" ein wenig hölzern erscheint. Aber letztlich geht es
genau darum. Der Compliance-Vorstand einer großen Firma hat seine
Arbeit einmal so beschrieben: Ein Betrieb mit mehreren zehntausend
Mitarbeitern sei wie eine Kleinstadt. Es gibt einen Bürgermeister,
einen Sheriff – und Verbrecher. Der Sheriff müsse dafür sorgen, da
Der Daumen der Oberfinanzaufseher im Auftrag der
Großanleger geht für Deutschland noch nicht nach unten – seit gestern
zeigt er aber auch nicht mehr nach oben. Das Gebaren der
Ratingagentur Moody–s ist auf den ersten Blick erstaunlich: Die
bundesrepublikanische Wirtschaft steht in der EU bestens da, und der
hiesige Fiskus hat wie kein zweiter von der Eurokrise profitiert –
durch üppige Zinszahlungen aus Athen für die Hilfskredite und vor
allem durch die rekordverd&aum
Nicht erst seit dem Warnschuss durch die
Ratingagentur Moody–s, die jetzt den Ausblick für die
Kreditwürdigkeit auf "negativ" absenkte, ist klar, dass die
Euro-Rettung für die Bundesrepublik teuer werden könnte. Noch gelten
Bundesanleihen als "sicherer Hafen". Aber natürlich muss das nicht
für immer so bleiben. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit droht
eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa, wobei sich die Retter
übernehmen k
Gedämpfte Konjunkturaussichten lassen derzeit
viele deutsche Unternehmen weniger optimistisch in die Zukunft
schauen. Während der Internationale Währungsfonds im Euro-Raum 2012
mit einem Wachstumsrückgang um 0,3 Prozent rechnet, gehen die Impulse
für die Weltwirtschaft weiterhin vor allem von Schwellenländern aus.
Größte Wachstumstreiber bleiben mit BIP-Wachstumsprognosen von 8,0
bzw. 6,1 Prozent die VR China und Indien. Starke Impulse erwartet der
I
Die Bundesbürger können sich heute mit ihrem Verdienst trotz Euro
genauso viele Waren und Dienste leisten wie vor 20 Jahren. Im Jahr
2011 bekam ein westdeutscher Arbeitnehmer für eine geleistete
Arbeitsstunde netto 45 Prozent mehr Lohn als 1991. Die Preise für
Waren und Dienste stiegen im selben Zeitraum um 43 Prozent. Für eine
Stunde geleistete Arbeit gab es im Jahr 2011 nach Abzug von Steuern
und Sozialabgaben 15,20 Euro; 1991 waren es 10,50 Euro. Für ei
Die aktuellen Basel-III-Vorgaben durch professionelle Beratung und detaillierte Planungen zum Kreditbedarf erreichen Transparenz schafft für den Mittelstand auch Alternativen zu herkömmlichen Bankkrediten