Mittelbayerische Zeitung: Risiko an Bord

Von Roman Hiendlmaier

Wir streben ein nachhaltiges und ausbalanciertes Wachstum über
alle Weltregionen an," sagte BMW-Chef Norbert Reithofer im März bei
der Vorstellung der Jahresbilanz 2011. Gestern verkündete Reithofer
den Ausbau zweier Werke in China, deren Kapazität um nicht weniger
als 50 Prozent steigen soll. Bereits im kommenden Jahr sollen dort
300 000 Fahrzeuge vom Band rollen – gemessen nach heutigen Maßstäben
fast einem Viertel der gesamte

Börsen-Zeitung: Unsicherheit und kein Ende, Kommentar zu den sich verschlechternden Stimmungsindikatoren für die deutsche Konjunktur, von Reinhard Kuls.

Hatten die Stimmungsindikatoren für die deutsche
Konjunktur wie das Ifo-Geschäftsklima, die Markit-Einkaufsmanager und
auch die ZEW-Erwartungen in den vergangenen Monaten eher etwas
widersprüchliche Signale gesendet, zeichnen sie für die größte
Volkswirtschaft in der Eurozone nun wieder ein sehr einheitliches
Bild. Leider haben sich die Indizes dabei aber auf ihrer niedrigsten
Ebene getroffen.

Der Ifo-Index hatte sich seit Jahresbeginn auf überraschend

WAZ: Technik exportierten, statt Müll zu importieren – Kommentar von Angelika Wölke

Früher, als Holsteiner Kühe nach Bangladesch
geschickt und Brunnen in Afrika gebuddelt wurden, nannte man die
Unternehmungen schlicht Entwicklungshilfe. Rein verbal betrachtet
ging die Entwicklung verloren. Der selbstlose, zuweilen sicher auch
naive Hilfegedanken ebenfalls. Absurd mutet es an, wenn eine
staatliche Organisation wie die GIZ (Deutsche Gesellschaft für
internationale Zusammenarbeit) die deutsche Wirtschaft befeuert. Mit
hochfgiftigem Müll aus Indien. Das G

Neues Deutschland: Europäische Union: Im Wanken

Wie entsteht eigentlich Wirtschaftswachstum? Bei
Neoliberalen ist das ganz einfach: Der Staat zieht sich aus der
Wirtschaft zurück und spart, lässt den Märkten ihren eigenen Weg
bahnen. Mit der Wirklichkeit haben solche plumpen Modelle nichts zu
tun, auch nicht in der Eurozone: Hier konnten die starken
Exportnationen auf die Nachfrage aus dem Rest der Welt vertrauen; für
die schwachen Länder an der Peripherie gab es lediglich Wachstum auf
Pump oder mit Hilfe einer

Berliner Zeitung: Zum Fiskalpakt-Treffen im Kanzleramt:

Parteitaktische Überlegungen spielen also eine
Rolle. Aber SPD und Grüne können auch sachliche Gründe für ihre
Haltung anführen. Die Zweifel an Merkels Europa-Kurs nehmen beinah
täglich zu. Unklar bleibt, was der Fiskalpakt für die Bundesländer
und ihren Weg zu ausgeglichenen Haushalten bedeutet. Und so gibt
Deutschland in Europa ein bizarres Bild ab. Die Euro-Partner müssen
sich auf Druck Berlins rasch zu striktem Defizitabbau verpf

SIGNAL IDUNA Gruppe 2011: Krankenversicherer auch im Jahr 2013 mit exzellenter Beitragsstabilität, Vertriebsergebnis der Gruppe in den letzten zwei Jahren um 25 Prozent gesteigert

Die SIGNAL IDUNA Gruppe blickt auf ein
erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Die beiden privaten
Krankenversicherer der Gruppe stehen im Wettbewerb ganz vorne, die
Deutscher Ring Kranken wuchs bei den Beitragseinnahmen um 11,2
Prozent. Die SIGNAL Kranken wird die Beiträge der Kunden im Jahr 2013
nur um ca. 0,3 Prozent anpassen. Im Jahr 2012 lag die
Beitragsanpassung schon bei geringen 1,0 Prozent und im Jahr 2011 bei
nur 2,0 Prozent.

"Die Horrorszenarien zur Beitr

Prozessoptimierung: Mittelstand optimiert seine IT

Der Finanzkrise begegnen mittelständische
Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern besonders häufig durch
Prozessoptimierung. 89 Prozent wollen so ihre Kosten senken, um
Unsicherheiten aufgrund von Kapitalmarktschwankungen einzudämmen. Die
Mehrheit der kleineren Unternehmen setzt bei der IT an. Die
Einführung von Shared Service Centern ist dagegen noch nicht so weit
verbreitet wie bei Großunternehmen. Das ist ein Ergebnis des
Managementkompass "Ertragssicherun

WAZ: Die Energiewende und die Kosten – Kommentar von Kai Wiedermann

Es ist bestimmt kein Zufall, dass dieses
Umfrageergebnis just am Tag des Energiegipfels in Berlin
veröffentlicht worden ist. An einem Tag, an dem die Politik über eine
weitere Öko-Umlage für Stromkunden für den Ausbau der
Netzinfrastruktur beraten hat. Und an dem die Regierung jene Reform
des Mietrechts beschloss, die die energetische Gebäudesanierung
befeuern soll. 69 Prozent der Deutschen, so teilte gestern eine
Unternehmensberatung mit, finden die Energiewe