Schwäbische Zeitung: Schlecker ist kein Sonderfall – Leitartikel

Zunächst sah es so aus, als ob Nils Schmid die
meisten Bundesländer von der Bürgschaft zugunsten von
Transfergesellschaften überzeugen könnte. Gestern Abend ist die
gemeinsame Schlecker-Hilfe erstmal geplatzt. Schmid versuchte in
letzter Minute, das Geld noch einzusammeln.

Die Kritik hat zugenommen. Letztlich haben Niedersachsen und
Sachsen als Erste Farbe bekannt und die Helferrolle abgelehnt. Und
das ist richtig. Das Risiko ist zu hoch. Es fehlt der schl&uuml

Neue OZ: Kommentar zu Schlecker

Niedersachsen handelt richtig

Gegen Transfergesellschaften ist nichts einzuwenden. Der
Knackpunkt ist, ob dafür öffentliches Geld fließen soll. So streiten
sich die Experten, wie viel eigene Mittel bei Schlecker vorhanden
wären und ob die Sicherheiten eine Bürgschaft des Steuerzahlers
gerechtfertigt erscheinen lassen. Fraglich ist ferner, wie den
Mitarbeitern genau geholfen werden soll und ob dies besser gelänge,
als die Bundesagentur für Arbeit es k

Westdeutsche Zeitung: Länder sperren sich gegen Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter = von Martin Vogler

Die Nerven der 11 000 gekündigten
Schlecker-Mitarbeiter wurden gestern unmenschlich strapaziert. Sie
hofften, dass sie dank Transfergesellschaften eine neue Chance
erhalten. Solche Organisationen bieten zwar auch keine Job-Garantie,
aber immerhin eine bessere Perspektive als der direkte Weg zur
Arbeitsagentur. Finanziell stellen sich die Gekündigten etwas besser.
Vor allem gibt es bei Tansfergesellschaften Qualifizierung und
Training dafür, wie man sich gut auf dem Arbeitsma

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Bertelsmann:

Middelhoff reloaded? Kaum hat der Nachnachfolger
des umstrittensten aller bisherigen Bertelsmann-Vorstandschefs die
Umwandlung der AG in eine KGaA verkündet, sprechen Beobachter schon
wieder von einem möglichen Börsengang. Da mag Thomas Rabe noch so
beschwichtigen, derzeit sei nichts geplant. Unterm Strich könnte das,
was er gestern als einfache Änderung der Rechtsform bezeichnete,
große Folgen haben. Rabe braucht Geld, will er das derzeit noch auf
Europa und

WAZ: Keine guten Signale. Kommentar von Tobias Bolsmann

Seit einem Jahr gehört die Steag einem Verbund aus
Ruhrgebietsstadtwerken. Das mag arg früh sein für eine Bilanz, doch
die ersten Zahlen senden keine guten Signale. Der Stromproduzent muss
an seine Rücklagen gehen, damit die Stadtwerke in den Genuss einer
Ausschüttung kommen. Allerdings ist Genuss ein kühnes Wort. Bochums
Stadtwerkechef Bernd Wilmert sagte gestern, dass der Bochumer Anteil
reiche, um Zinsen und Tilgung für jenen Kredit zu bedienen, mit dem

WAZ: Zeit für Verhandlungen. Kommentar von Thomas Wels

Eine Presse-Mitteilung, in der eigentlich nichts
Neues steht, sagt zuweilen dann doch etwas aus. Auch, dass sich
offenbar alle Beteiligten der gestrigen Aufsichtsratssitzung
aufgesagt haben, nichts weiter zu sagen, deutet darauf hin: Die
Zeichen stehen auf Deeskalation, vorerst jedenfalls. Dafür spricht
auch die Betonung der Sozialpartnerschaft in der Erklärung von
Management und Betriebsräten von GM und Opel. Augenscheinlich ist die
Führung von General Motors zu dem Sc

Börsen-Zeitung: Gütersloh im Angriffsmodus, Kommentar zur neuen Strategie bei Bertelsmann, von Walther Becker.

Knapp zehn Jahre ist es her, dass Thomas
Middelhoff beim Familienunternehmen Bertelsmann gegangen wurde. Die
nach seinem Expansionskurs nötigen Aufräumarbeiten unter Gunther
Thielen brauchten viel Zeit, das Zurückdrehen band Kapazitäten,
beschränkte den finanziellen Spielraum, und es fehlte das Agieren am
Markt. Abgesehen von dem – in der Dimension sehr überschaubaren –
Musikrechte-Joint-Venture mit Finanzinvestor KKR blieb Expansion ein
Fremdwort.

Jetzt

HAMBURGER ABENDBLATT: Inlandspresse, Hamburger Abendblatt zu Schlecker

Ein Kommentar von Oliver Schade

Die Geschichte der Drogeriemarktkette Schlecker ist keine
ruhmreiche. Soviel lässt sich bereits heute festhalten, auch wenn das
letzte Kapitel noch nicht geschrieben ist. Ein von Macht besessener
Unternehmer gründete einen Handelsbetrieb und formte aus diesem mit
zweifelhaften Methoden den größten Drogeriemarktkonzern Deutschlands.
Den Kampf gegen seine Konkurrenten führte Anton Schlecker
ausschließlich über den Preis.

tz München: Schlecker-Frauen zittern weiter. Zweifel sind berechtigt

Die Schlecker-Pleite ist ein Drama. Eine Pleite
mit Ansage. Die Leidtragenden sind die Frauen, die den Laden
irgendwie am Laufen halten mussten. Sie müssen die Managementfehler
ausbaden. Ihnen droht die Arbeitslosigkeit – oder die
Transfergesellschaft. Es wirkt hartherzig, wenn Niedersachsen nicht
zur Finanzierung einer solchen Auffanggesellschaft bereit ist. Doch
die Zweifel sind berechtigt. Warum soll der Staat hier eingreifen,
bei der Pleite eines kleinen Handwerksbetriebs jedoch

Pressemeldung: Patenter Austausch: Wirtschaft und Wissenschaft in Oberfranken setzen auf Kooperationen im Werkstoffbereich

(Thurnau, 22.03.2012) Auch wenn sich die Welt in den sozialen Netzwerken tummelt: Den richtigen Ansprechpartner zu finden, ist auch in Zeiten von Facebook, Twitter und Xing nicht unbedingt einfacher geworden. Ganz anders beim oberfränkischen Hochschultag am heutigen Donnerstag: Hier trafen Wissenschaftler mit aktuellen Forschungsprojekten im Gepäck, auf Unternehmensvertreter, die diese Ergebnisse gut brauchen können.